Juni 062020
 
Einsatz auf der Eichhörnchenwiese am Malchener Blütenhang

Erster größerer Arbeitseinsatz nach der Corona-Krise bei NABU und Wühlmäusen Unter Leitung von Ecki Woite rupft ein gutes Dutzend freiwilliger Helfer Brennnesseln und Springkraut und hackt die letzten verbliebenen dicken Wurzelknollen der Brombeeren aus der im März freigelegten und neu eingesäten Streuobstwiese am Malchener Blütenhang. Das Wetter ist perfekt, denn der Regen hat den Boden [mehr…]

Juni 012020
 
Schätze am Blütenhang

Gelbbauchunke und Bienenragwurz Die NABU-Gruppe hütet ein paar Schätze am Blütenhang bei Seeheim: die Bienenragwurz steht seit zwei Tagen in voller Blüte und aufmerksame Naturfreunde hören die Gelbbauchunke singen. Mit hohem persönlichen Einsatz der ehrenamtlichen NABU-MitarbeiterInnen werden Refugien geschaffen und erhalten für Arten, die überall sonst durch menschliche Tätigkeit und Einfluss endgültig zu verschwinden drohen. [mehr…]

Mai 302020
 
Götterbaum und Kanadische Goldrute

Mit der Handsense werden Neophyten, wie Götterbaum und Kanadische Goldrute auf den Weiden nördlich von Malchen sorgfältig ausgemäht. Hier hat sich dank extensiver Beweidung mit geringem Nährstoffeintrag eine große Artenvielfalt eingestellt. Selbst bei der herrschenden Trockenheit sind die Wiesen mit blühenden Kräutern bedeckt. Der Erhalt dieses Zustandes erfordert etwas Aufwand, denn sonst würden schnell unerwünschte, [mehr…]

Mai 252020
 
Fettwiese statt Blühwiese - ein bleibender Umweltschaden am Seeheimer Blütenhang

Im April 2020 wurde auf einer der letzten naturnahen Wiesen gegenüber dem Seeheimer Schloss massiv Mineraldünger ausgebracht, außerdem wurden natürliche Bodensenken mit schwerer Technik nivelliert. Das Ergebnis der Düngung ist sofort sichtbar: Fettes, dichtes und giftgrünes Gras. Anders als in den Vorjahren ist von der blauen Pracht der Wiesensalbei-Glatthaferwiese nichts mehr zu sehen. Die blühenden [mehr…]

Mai 232020
 
Wolf und Schaf

Flatterband soll abschrecken Nach den Berichten von Wolfssichtungen und möglichen Schafrissen im Odenwald haben die NABU-SchäferInnen schnell reagiert und zusätzlich Flatterband zur Abschreckung in die Elektrozäune geflochten. An sich gelten die 110 cm hohen Zäune als sicher gegen Überspringen, aber die SchäferInnen planen nach den Erfahrungen aus den anderen Wolfsgebieten in Deutschland die Anschaffung von [mehr…]

Mai 162020
 
Blühwiese im Gewerbegebiet Mühltal

NABU-Gruppe Nieder-Ramstadt im Einsatz zur Förderung der Artenvielfalt bei Ackerkräutern und Insekten Als bewährte Mischung für Förderung von Insekten wurde auf einer Brache am Rande des Gewerbegebietes eine angepasste Saatmischung der Veitshöchheimer Bienenweide mit niedrigen Sonnenblumen und ohne Disteln zum Einsatz. Besonders wertvolle Flächen am Rand der Brache wurden von der Bodenbearbeitung ausgenommen: Kamille, Karde [mehr…]

Mai 152020
 
Der Insektenfreundliche Garten

Angesichts des massiven Insektensterbens (fast 80% der Fluginsekten sind in den letzten 30 Jahren verschwunden) wollen wir der Frage nachgehen: Wie können wir Gärten und Balkone in blühende Paradiese für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge verwandeln? Es gibt zahlreiche Pflanzen, die mit ihren Blüten und ihrem Duft Garten und Balkon verschönern und den Insekten als Nahrungsquelle [mehr…]

Mai 092020
 
Weidenvorbereitung Dollacker

Die NABU-Schafe ziehen heute auf eine neue Weide am Dollacker um – dafür werden am Morgen Zaungassen in die Wiese gemäht. So haben die Elektrozäune keinen Kontakt zu Grashalmen. Mit dem Balkenmäher ist das schnell erledigt. Die Zaunfelder und Wasserkanister liegen schon bereit für das SchäferInnen-Team, das nachmittags Zaun, Schafunterstand und Tränke aufbaut. Tolle Teamarbeit! [mehr…]

Mai 032020
 
Orchideenblüte beginnt am Blütenhang

Die Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) öffnen die ersten ihrer tief violetten Blütenstände, während die Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) auf den Orchideenwiesen auf dem NABU-Grundstück schon in voller Pracht steht. Dutzende kräftige Pflanzen beider Orchideenarten stehen in Gruppen nahe beieinander – ein einmaliger Anblick. Zwei adulte und zwei einjährige Schlingnattern (Coronella austriaca) finden sich an den Monitoringstellen auf dem NABU-Grundstück. [mehr…]

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