Mai 162021
 
Kein Schutz für ein Naturschutzgebiet

Fällungen, Bodenzerstörungen und Baumschäden im Natura 2000 Gebiet Felsberg im Lautertal Das Felsenmeer auf dem Felsberg im Lautertal zählt zu den herausragenden Naturräumen Europas. Aus diesem Grunde hat die Europäischen Union das Naturschutzgebiet Felsberg zum Natura 2000 Gebiet erhoben. Das Schutzziel dieses Flora-Fauna-Habitats ist es, den natürlichen Lebensraum von Pflanzen und Tieren zu erhalten. Zahlreiche [mehr…]

Aug. 082026
 
Exkursion ins Niedermoor Atzenrod – Einblicke in die Moorbewirtschaftung mit Wasserbüffeln

Am 8. August 2026 führte uns eine besondere Exkursion in eines der letzten ungestörten Feuchtgebiete des Gebirgsodenwaldes: das Niedermoor „Im Atzenrod“. Eingebettet in die Landschaft bei Beedenkirchen bietet dieses Moor auf rund 6 Hektar Fläche nicht nur seltenen Pflanzenarten einen Lebensraum, sondern ist auch ein aktiver Klimaschutzort durch seine Fähigkeit, Kohlenstoff langfristig zu speichern. Ein [mehr…]

Aug. 082026
 
Sanierung des Waldweihers in der Malcher Tanne

Nach der Bergung einer umgestürzten Kiefer im Waldweiher in der Malcher Tanne im August 2025 bestand schon der starke Verdacht, dass die Teichfolie beschädigt wurde. Der Verdacht hatte sich im trockenen Sommer 2026 schnell bestätigt: Der Amphibienweiher verlor sehr rasch sein Wasser und fiel im Juli 2026 erstmals in seinem achtjährigen Bestehen trocken. Inzwischen ist [mehr…]

Aug. 052026
 
Großes Interesse am Agroforst-Vortrag in Alsbach

Wie lassen sich Landwirtschaft und Naturschutz miteinander verbinden? Dieser Frage widmeten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher am vergangenen Mittwoch im Bürgerhaus Sonne in Alsbach. Trotz hochsommerlicher Temperaturen war das Interesse am gemeinsamen Vortragsabend des Lernorts Natur an der Fasanlache e. V., des NABU Seeheim-Jugenheim e. V. und des BUND Region Frankenstein groß. Im Mittelpunkt stand [mehr…]

Aug. 052026
 
Mantis religiosa auf dem Vormarsch

Die europäische Gottesanbeterin wird immer häufiger auch in unserer Gemarkung gefunden. Ursprünglich in Afrika beheimatet, hat die europäische Gottesanbeterin im Laufe der Zeit Südeuropa erobert. Von dort ist sie, über zwei Pfade in Ost und West, auch in Mitteleuropa angekommen. Profitierend vom Klimawandel breitet sie sich auch bei uns an der Bergstraße und im Rhein-Main-Gebiet [mehr…]

Juli 222026
 
Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläulinge fliegen im NSG Fuchswiese bei Wallhausen

Damit dieser empfindliche Lebenszyklus nicht gestört wird, ist die Pflege der Flächen genau abgestimmt. Entscheidend ist eine Mahd, die den Großen Wiesenknopf erhält und gleichzeitig die Entwicklung des Bläulings nicht beeinträchtigt. Die Fuchswiese und die artenreichen Wiesen im Stettbacher Tal sind ein wichtiger Rückzugsraum – und können zugleich als Trittstein für die Wieder-Ausbreitung der Art [mehr…]

Juli 212026
 
Beweidung auf der Streuobstwiesen im Alsbacher Schöntal

Die NABU-eigenen Schafe haben die Fläche abschnittsweise beweidet – trotz der anhaltenden Trockenheit sind Teilflächen schon wieder kurzrasig und grün, während die gerade abgeweideten Flächen gelbbraun verbrannt und komplett ausgetrocknet erscheinen. Am Ende des am Marienruhwegs im Alsbacher Schöntal liegt eine der landschaftlich schönsten Pflegeflächen der NABU-Gruppe. Auf Teilflächen sind verfilztes Gras und die Stängel [mehr…]

Juli 202026
 
Kiebitze in der Landbachaue

Das Kiebitzjahr 2026 in der Landbachaue Bickenbach beginnt in Pfungstadt. In der feuchten Senke eines Getreidefeldes am Jägerhaus Pfungstadt – etwa einen Kilometer entfernt von der Landbachaue bei Bickenbach – lässt sich Anfang April 2026 ein Paar Kiebitze nieder. Es besteht Brutverdacht. Schnell koordiniert der LPV Darmstadt-Dieburg mit Landwirten, Jägern und NABU-Aktiven vor Ort die [mehr…]

Juli 162026
 
Einsatz auf der Kiefernweide

Die Kiefernweide nördlich Malchen umfasst wertvolle Trockenrasen, war aber in den letzten Jahren besonders vom Götterbaum beeinträchtigt. In Teilbereichen der Weide wurde das dichte Götterbaum-Wurzelwerk deshalb im Jahr 2025 ausgefräst. Aber bis heute kommen immer wieder Schösslinge aus alten Wurzelstücken hoch, besonders in den Randbereichen und nahe der Kiefer, deren Wurzelwerk ja mit der Bodenfräse [mehr…]

Juli 122026
 
Hilfe für die Kreuzkröten

Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat viele kleine Gewässer und Bäche, die Amphibien als Laichgewässer nutzen, austrocknen lassen.  Besonders betroffen ist auch die im Ried heimische Kreuzkröte.  Sie ist angewiesen auf Ackersenken und große Pfützen, die ohnehin in den intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten Mangelware sind – diese Kleingewässer sind jetzt überall verschwunden. Selbst die Ersatz-Laichgewässer [mehr…]

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