Mai 092021
 

NABUs waren am Wochenende unterwegs, um die Jungen und Jüngsten unter unseren heimischen Eichen zu schützen: Neben den diesjährigen Eichenkeimlingen haben wir auch ein- und zweijährige Nachwuchsbäume mit einem effektiven Schutzmittel besprüht. Rehe fressen sonst gern den Leittrieb (Terminaltrieb) – die Bäume können keine Höhe zulegen und sich nicht kräftig entwickeln.

Eiche mit Verbissschutz; Foto: Yvonne Albe
Keimlinge und Jungbäumchen mit Verbiss

Bei vielen Keimlingen und Jungbäumchen haben wir beobachtet, dass der Terminaltrieb schon abgefressen war. Unsere Aktion tut also Not und macht Sinn. Wir werden weiter berichten, wie sich die Bäumchen entwickeln.

Auffällig war außerdem, dass Jungbäume (Verjüngungen) vorrangig unter den älteren und kräftigeren Eichen zahlreich waren. Mittelalte oder jüngere Eichen haben weniger Verjüngung.

Leider wird die Anzahl der älteren Eichen in unseren Wäldern immer geringer. Einige ältere Eichen sind auch bei Forstarbeiten der letzten Jahre gefällt worden.

Alte gestapelte Eichen

Wir werden weiter versuchen, sowohl alte als auch junge Bäume zu schützen, damit unsere Wälder mit starken Eichen verschiedener Altersklassen stark und resilient bleiben.

Wer von Euch auch Eichen vor Verbiss schützen oder anderweitig für den Wald aktiv werden möchte, kann gern die Waldgruppe kontaktieren.

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