Das Wetter meinte es gut mit uns: bei einer gut besuchten Veranstaltung (ca. 15 Teilnehmer, meist aus Seeheim) führte Rainer Stürz durch fast das gesamte Naturschutzgebiet und erklärte Sinn und Zweck der von ihm durchgeführten Schutzmassnahmen. Den sehr aufmerksamen Zuhörern wurden die Kostbarkeiten des Seeheimer Kalksand-Kiefernwaldes vorgeführt, u.a. Kreuzenzian, Federgras, Ausdauernder Lein, Netzblatt-Orchidee, Wintergrün. Die [mehr…]
Der Schmallert bei Mühltal-NiederRamstadt ist eine der reichsten Orchideen-Biotope in Südhessen. Hier findet sich die Orchis militaris, die Charakterorchidee der Kalktrockenrasen in Südhessen, Bienenragwurz (Ophrys apifera) und diverse Knabenkräuter, Weisses Waldvöglein (Cephalanthera damasonium), Breitblättrige Ständelwurz (Epipactis helleborine) und Pyramiden-Orchis (Anacamptis pyramidalis). Selbst in diesem extrem trocknen Frühjahr kamen einige Pflanzen zur Blüte und überall auf den Wiesen finden sich die Samenstände. [mehr…]

Klaus-Dieter Herth als Gebietsbetreuer der Orchideenwiesen am Seeheimer Blütenhang spendet einen großen Teil seiner Freizeit für den Erhalt der alten Kulturlandschaft und der botanischen Schätze, die hier noch an wenigen Stellen überlebt haben: Einzelne Orchideen werden vor der Mahd markiert, um sicherzustellen, dass sie später aussamen können. Oder aber es das kleine Zeitfenster von wenigen Wochen zwischen der Aussamung [mehr…]

Auf dem NABU-Grundstück in Seeheim bringen Klaus-Dieter und Tino eine grosse Fuhre speziellen Formsand aus. Die Sandschüttung dient als Reptilien-Kinderstube. Unter einer der Folien wird eine Schlingnatter beobachtet. Und ein Eichhörnchen beobachtet die BNABU-Aktivisten vertraut. Denn nebenan ist eine wohl bekannte Vogel-Futterstelle, die auch für Eichhörnchen immer eine Leckerei beriet hält. Oben am Blütenhang blühen die ersten Pyramiden-Orchis.

Auf dem NABU-Grundstück am Seeheimer Blütenhang wurde das Fundament einer neuen Trockenmauer angelegt. Die Mauer erhält ein tiefes Fundament und wird bewusst locker und spaltenreich angelegt, damit sie optimalen Unterschlupf für Reptilien bietet. Gleich hinter der Mauer wird spezieller Formsand eingebracht, als Kinderstube für Eidechsen. Daneben werden regelmässig neue Haufen von Grasschnitt, von Sägespänen und [mehr…]

Einige Fuhren schwere Basaltsteine hatte Klaus-Dieter schon aufs NABU-Grundstück gefahren- heute kamen noch 2 Ladung dazu. Sie werden zur Verlängerung der Steinmauern am Südrand des Grundstückes benutzt. Da die Reptilien auf dem NABU-Grundstück Steinschüttungen teilweise eher besetzen, als die Trockenmauern am Rand, werden wir wohl noch weitere Steinschüttungen anlegen. Und Sandschüttungen für die Kinderstuben. Das [mehr…]
Unter Leitung des BUND und zusammen mit unseren Freunden vom Better World Club gehen 18 Freiwillige in den Wald auf der Bickenbacher Düne. Brombeeren, Liguster, Weissdorn und Mahonje haben große Flächen überwuchert. Die am stärksten verfilzten Stellen werden mit dem Radlader abgeschoben, bis der reine Sandboden zum Vorschein kommt. Hier haben Orchideen wieder eine Chance! „] [mehr…]
Hecken werden auf den Stock gesetzt, Baumstämme in die Trockenmauer gebaut (Eidechsen lieben es, sich auf alten Holzstämmen zu sonnen) und Buschwerk und Bäume um die Orchideenwiesen herum massiv zurückgeschnitten. Die mit Stöckchen aufwändig einzeln markierten Wintertriebe von Bocksriemenzunge, Pyramiden-Orchies und Bienenragwurz werden bei den Rodearbeiten vorsichtig umgangen. Teilnehmer vom NABU: Karlheinz, Klaus-Dieter, Mahmoud, Tino, [mehr…]
Das zum NSG Kalksandkiefernwald bei Bickenbach, Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim gehörende Waldstück nördlich von Seeheim wird von Michael Theurich als Gebietsverantwortlichem betreut. Die Übernahme erfolgte bei einer Bestandsaufnahme vor Ort zusammen mit Vertretern von Hessenforst, dem neu zuständigen Revierförster und dem für die Beweidung zuständigen Landschaftspfleger Rainer Stürz. Wie häufig in unseren Wäldern wurden bei der Begehung Probleme durch massiven Wildverbiss [mehr…]
Uwe Freisinger zeigt uns die Orchideen im Braunshardter Tännchen bei Weiterstadt. Für den Autobahnbau wurde vor vielen Jahren Erdmaterial entnommen und damit in den Mergelboden freigelegt. Teilweise sind ein den Abbai-Restlöchern Tümpel entstanden, die heute von Amphibien angenommen sind. Seitdem hab sich – von wenigen bemerkt – auch günstige Voraussetzungen für eine Reihe von Orchideen entwickelt. In [mehr…]