Feb 162019
 
Foto; NABU/Sabine Durst – Amphibienzaun am Ortseingang Ober-Beerbach

Auch in Ober-Beerbach steht der Krötenzaun und die Fangeimer sind eingegraben für die anstehende Amphibienwanderung. 

Denn wenn es so schön warm bleibt und dazu noch etwas regnet, beginnen Erdkröten und andere Amphibien ihre Wanderung zu den Laichgewässern.

Zehn fleissige ehrenamtliche Helfer vom BUND Seeheim und NABU Seeheim-Jugenheim e.V. bauten den Amphibienzaun in zwei Stunden am Straßenrand auf und wollen so den Straßentod verhindern, der in den letzten Jahren viele Erdkröten auf dem Weg zum Auweiher an dieser Stelle getroffen hat.

Der Fangeimer wird so eingegraben, dass die Amphibien, die am Zaun entlang wandern, hineinfallen und von den Krötenhelfern abgesammelt werden können.
Wolfgang Feiss vom BUND Seeheim

Da noch wenig Erfahrungen mit der Leitanlage am Ortseingang von Ober-Beerbach bestehen, muss nun genau beobachtet werden, um die optimale Position der Anlage im Wanderstrom der Erdkröten zu finden.

Sobald die Amphibienwanderung beginnt- es muss einige Nächte über 5  Grad haben- brauchen wir noch Helfer beim Krötentransport.

Vorrangig in der frühen Morgenstunde und in der Stoßzeit auch spät abends müssen die Kröten aus den Fangeimern gesammelt und über die Straße getragen werden.

Wer gerne den Kröten über die Straße helfen möchte,  auch nur für einzelne Tage, schickt eine EMail an Sabinedurst@gmail.com oder ruft an 06151 4925606. Vielen Dank!

Krötenhelferinnen werfen Erde an den Zaun, damit die Kröten nicht darunter durchschlüpfen können.