Okt 272018
 
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Fotos: NABU/Tino Westphal und Michael Theurich – Radladereinsatz auf dem NABU-Grundstück

Radladereinsatz für Reptilien und Aphibien

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Mehrere Tonnen Sand sind zu verteilen – Ein Radlader hilft.

Mehrere Tonnen Sand sind noch zu verteilen- beim letzten Einsatz am alten Weinberg hatten die freiwilligen Helfer begonnen, mit der Schubkarre zu arbeiten und Sand hinter den vorhandenen Trockenmauern und Steinschüttungen als Kinderstube für unsere Mauereidechsen einzurichten. 

Heute nun kommt ein Radlader zum Einsatz und die Helfer können sich darauf konzentrieren, den Sand zu modellieren. Mit Reststücken von Kautschukfolie von früheren Teichprojekten werden hinter der größten Steinmauer des NABU-Grundstücks noch eine Reihe kleiner temporäre Gewässer angelegt. Diese großen Pfützen dienen als Ersatzlebensraum für Amphibien, die ihre Eier früher in Fahrspuren auf selten befahrenen Wegen oder natürlichen Senken im Acker ablegten- diese Strukturen sind in den Feldern nicht mehr vorhanden, weil sie eingeebnet und aufgefüllt wurden oder aber sie sind wegen der intensiven Bearbeitung als Laichplätze nicht mehr geeignet. Konkurrenzschwache Amphibien, wie Kreuzkröte oder Gelbbauchunke, sind mittlerweile auf Ersatzlebensräume in Steinbrüchen oder aber von Naturschützern speziell für sie angelegte Lebensräume angewiesen. 

Baustellen-Zufahrt für den Radlader wird vorbereitet 

Der Radlader benötigt eine sichere Zufahrt, Teile des Feldweges am Eingang zum NABU-Grundstück werden temporär aufgefüllt. 

Radladereinsatz

Michael und Tino sind begeisterte Maschinenfahrer.

Ausgelegte Teichfolie

Zur Vorbereitung werden die Folien ausgelegt und im Gelände wird markiert, wohin der Sand geschafft werden muss. 

Modellieren der Kleinteiche

Die Folien werden so in die Sandschicht eingebaut, dass sie komplett unsichtbar bleiben. Nur die Kuhlen auf der Sandfläche zeigen ihre Position im Gelände. Die Sandflächen selbst dienen parallel noch als Laichplätze für die Reptilien. 

Zum Abschluss wird geharkt

Erweiterung der Sandschüttung oberhalb des Weinbergs

Nach dem Mittag wird die Sandfläche hinter der Steinschüttung oberhalb des alten Weinbergs großzügig erweitert.

Abschluss – perfektes Reptilien und Amphibien-Biotop 

Teilnehmer vom NABU: Maggie, Michael, Tino, Silas, Jan, Ecki, Klaus-Dieter, Frank und Mahmoud.

Wir bedanken uns bei der Firma PROFI Mietgeräte aus Alsbach Sandwiese für die großzügige Bereitstellung des Radladers, der uns die Arbeit bei diesem Projekt sehr erleichtert hat.