Feb 032024
 

Der NABU betreut eine Reihe von Obstbäumen auf der Nordseite der Straße nach Stettbach. Die Bäume sind im Eigentum der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und sind aus per Pflegevertrag in Obhut gegeben worden. Im jährlichen Turnus wird immer ein Teil der Bäume kontrolliert und obstbaufachlichen Gesichstpunkten zurückgeschnitten. Das ist nötig zur Erhaltung der Baumgesundheit und eines guten Ertrages. Ohne Rückschnitt würde die Baumkrone total verbuschen und lichtundurchlässig werden, weil zu viele Zweige im Innern andere beschatten. Zuviel Fruchtholz kann auch dazu führen, dass die Hauptäste vor der Ernte zu schwer werden und sogar brechen.

Wir sind heute nur zu dritt, mit unterschiedlich langer Erfahrung im Baumschnitt, und setzen unser neues Equipment ein: Baumpflegeleiter mit seitlichen Stützen, zwei Hochentaster („Schneidgiraffen“) und diverse Scheren und Zugsägen.

Der erste Baum erweist sich als gutes Studienobjekt, es gibt viel an ihm zu tun. Auf den letzten Rückschnitt hat er stark mit Seitenaustrieb reagiert und sieht entsprechend buschig aus. Wir korrigieren das aber nicht komplett, um nicht wieder neues starkes Austreiben zu provozieren. Das heben wir uns für einen Sommerschnitt auf. So bleibt es beim entfernen störender mittelstarker Äste. Auf eine saubere, glatte und stammnahe Schnittführung muss geachtet werden, damit die Wunde gut verschliessen kann. Es ist auch gar nicht leicht, die Leitern sinnvoll in der Krone zu platzieren, besonders von der abschüssigen Straßenböschung aus. So haben wir nach zwei Stunden nur diesen einen Baum geschafft, aber alles gut überlegt, und dabei auch das Team gestärkt.

Im Team: Marlis, Michael, Björn (Fotos von allen 3)

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