Nov 212020
 

Die Corona Pandemie hat uns alle fest im Griff und zwingt uns, unser Leben einzuschränken. Auch der NABU hat sich den Auflagen gefügt und seine gesamten Projekte und Veranstaltungen abgesagt.

Aber was kann man tun, wenn man sich nicht nur in seiner Wohnung einsperren will?

Während wir uns an die Regeln halten, uns mit Leuten wenn überhaupt nur virtuell treffen, werden von Klimaschutzgegnern unter anderem im Dannenröder Wald, Tatsachen geschaffen. Entgegen der Aussagen der Polizei wird bei den Rodungen häufig das Leben von aktiven Klimaschützern gefährdet, deren Leben buchstäblich an den Bäumen hängt.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/dannenroeder-forst-ermittlungen-gegen-polizist-nach-absturz-von-a49-gegnerin-a-956283b3-0a96-4aa1-89c3-277e2dfe1f12

Auch nach diesem Ereignis, was die Verantwortlichen hätte wach rütteln können, kam es zu weiteren gefährlichen Ereignissen. 

Schlimmer noch, es gibt mit Videos belegte Berichte, dass die Polizei immer wieder durch den Wald zieht und eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. In Diskussionen mit Polizisten vor Ort, wir waren Zeugen, wird anschließend daraufhin gewiesen, wie schrecklich der Wald wegen der Besetzer aussehe….

Aber wie kann das sein? Wie kann es sein, dass so etwas geschieht und keiner dem Einhalt gebietet?

Es bekommt keiner mit, zumindest keiner der laut den Polizisten, Politikern oder Einsatzkräften vor Ort zur „Mehrheit“ gehört. Während in Berlin und Leipzig es die Unvernünftigen schaffen, alle ihre Kräfte zu mobilisieren, bleibt die große Mehrheit der Menschan, auch der Umweltfreunde, artig zu Hause. 

Also hier der Tipp dafür, was man trotz Corona tun kann: Spazieren gehen. 

Der Sonntagsspaziergang, oder generell rausgehen, ist ja an keinen spezifischen Ort gebunden, also warum nicht in den Dannenröder Wald. Der Wald bietet viel Platz für diese angemeldete Demo, um Abstand zu halten und die Polizei ist in so großer Zahl vor Ort, dass man in die gefährlichen Bereiche nicht aus versehen rein läuft. Es ist also sicher und ein Lagebild, macht man sich am Besten selbst 😉

Der zweite Tipp: Auf dem Spaziergang ein bisschen mehr dabei haben.

Es ist oft so, dass wir Sachen haben, die wir eigentlich gar nicht mehr selber brauchen, aber andere schon. Wenn man solche Sachen auf der Liste findet und spendet, fühlt man sich nach dem Spaziergang direkt viel leichter. 

Man muss sich selbst nicht an den Baum ketten oder sonst etwas Illegales tun, man muss nicht mal viel tun. Im Hambacher Wald wurde das meiste durch pure Präsenz erreicht, und das ist glaube ich etwas, was man leisten kann.  

Also geht Spazieren.