Jan 112020
 
Fotos: NABU/Tino Westphal – NABUs beim Weihnachtsbaum-Einsatz am Malchener Blütenhang.

Eine sinnvolle Verwendung für gebrauchte Weihnachtsbäume ist der Einbau in unsere Naturzäune für die Weiden am Malchener Blütenhang. Denn die ineinander gepackten, dicht verzweigten Bäumchen bieten guten Sichtschutz – hauptsächlich vor Hunden, die nahe den Weiden patrouillieren und die Schafe verunsichern, oder aber selbst den stromführenden Zaunlitzen zu nahe kommen und sich verletzen könnten.

Deshalb widmen die ehrenamtlichen Naturschützer traditionell einen ihrer ersten Arbeitseinsätze im Jahr den Weihnachtsbäumen: Die Bäume werden von der Gemeinde eingesammelt und direkt zu den Weiden gefahren. Die NABU-Helfer müssen nur noch die Bäume in die übers Jahr entstandenen Zaunlücken packen.

Cooles E-Bike mit griffbereiter Motorsäge, für den Fall der Fälle. Sollte man als NABU einfach haben.

Es gibt eine ökologisch korrekte Anreise für NABUs: das Kettensägen-E-Bike. Sehr nützlich, wenn einem etwa unerwartet Götterbäume über den Weg laufen.

Teilnehmer vom NABU: Ecki, Jan, Thomas, Thomas, Rita, Jürgen, Frank und Tino.

Noch einen kleinen Ausflug zur Steinmetz-Weide gönnten sich Jan, Frank und Tino – da waren 2014 bei einem Brand viele Zwetschenbäume beschädigt worden, das Gelände ist inzwischen trotz Beweidung verbuscht, weil die Schafe sich nicht überall an der Brandstelle Zutritt verschaffen konnten und so wird der wertvolle Trockenrasen zunehmend beschattet. Mit Motorsäge und Astschere werden die Büsche entfernt und auf große Reisighaufen getürmt. So entsteht eine gute Weidefläche und mehr Platz als Rückzugsraum für Trockenrasenpflanzen und die an dieses Biotop gebundenen Insekten und Vögel. Im Frühjahr nach der ersten Beweidung wird dann nochmals nachgemäht – dann sind auch die Heckenschößlinge unter Kontrolle.

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