Mai 212020
 

Auch in diesem Jahr ist der „Bericht zur Lage der Natur in Deutschland“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) alarmierend. In der intensiven Landwirtschaft sieht der Bericht wieder einmal die größte Bedrohung für die heimische Artenvielfalt. Es wird die Aufgabe der Politik sein, eine Agrarwende einzuleiten, damit die bedrohten Arten gerettet werden können.

Doch bis die Politik Lösungen für eine Agrarpolitik findet, die den Artenschutz berücksichtigt und gleichzeitig der Landwirtschaft eine Perspektive bietet, kann viel Zeit vergehen. Deshalb sind wir alle aufgefordert schnell zu reagieren und etwas für die Insekten zu tun. Um darüber zu Informieren und sich gegenseitig auszutauschen, was man tun kann, war von den Wühlmäusen und dem NABU-Seeheim-Jugenheim ein Aktionstag im Wühlmausgarten geplant. Da dieser nun nicht stattfinden kann haben wir hier ein paar Beiträge zusammengestellt, die Anregungen geben können aktiv etwas gegen das Artensterben zu tun.


Eckhard Woite

Eckard Woite im Interview: „Der „Tag der Artenvielfalt“ sollte zum gesetzlicen Feiertag erhoben werden