
Die Steinkauzwiese südlich Hähnlein ist eine alte Streuobstwiese inmitten von intensiv genutzten Ackerflächen des Hessischen Rieds.
Nach den feuchtwarmen Tagen war auf der Steinkauzwiese bei Hähnlein die Vegetation schnell hochgewachsen, stellenweise dominierten Brennnesseln, auch Acker-Kratzdistel und Große Klette prägten das Bild, während Wildkräuter nur noch vereinzelt zu finden waren.
Damit die Steinkäuze wieder bessere Jagdbedingungen vorfinden und ihre Beute wie Mäuse, Laufkäfer und Regenwürmer leichter erreichen können, war eine Mahd mit anschließendem Abharken dringend nötig. Das war wegen der auf den Bildern zu sehenden großen Mengen Schnittgut schweißtreibend, das halbe Dutzend Aktive freute sich aber hinterher, es geschafft und so wieder mehr Raum für die Entwicklung einer artenreicheren Wiese geschaffen zu haben.










Eigentlich sollten dafür die NABU-Schafe auf der Fläche eingesetzt werden, doch sie waren kurzfristig nicht verfügbar. Deshalb musste die Pflege diesmal mit der Akku-Balkenmäher erfolgen.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Zurückdrängen der Zwergholunder, die sich von dort aus in benachbarte Wiesen ausbreiten.





Außerdem wurden Steinschüttungen für Reptilien freigelegt und die neu gepflanzten heimischen Sträucher in den eingezäunten Flächen vom Bewuchs freigestellt, damit sie sich gut entwickeln können.





