Dez 272020
 
Fotos: NABU/Tino Westphal – Werner Schneider betreut Vogelkästen im Alsbacher Gemeindewald

Nach zwei weiteren sonntäglichen „Waldspaziergängen“ sind alle Nistkästen im Wald oberhalb Alsbachs gesäubert.

Im Wald sind vom Revierförster viele Bäume mit einem „H“ als Habitatsbäume gekennzeichnet. Diese dürfen in Ruhe alt werden und bieten häufig Totholz und natürliche Nisthöhlen. Aber generell herrscht Mangel an geeigneten Brutquartieren für Höhlenbrüter. Insbesondere an den Wegrändern mussten viele starke Bäume gefällt werden. Im Bestand sind besonders viele Buchen in den vergangenen Dürre-Jahren abgestorben und verstärken den Mangel an starken Altbäumen.

Typische Nestformen

Mit ganz wenigen Ausnahmen werden die Kästen von Vögeln zur Brut genutzt – die meisten Nester sind gut ausgepolstert und sorgfältig mit Moos und Haaren ausgebaut – typisch für Meisen.

Immer wieder werden auch die Nester des Kleibers gefunden: Borkenstücke der Kiefer werden hier bevorzugt und natürlich werden Ritzen und Nesteingang typisch „zugekleibert“, also mit Lehm verputzt. In einigen Fällen weist eine Füllung mit lockerem Laubstreu auf Nutzung durch Kleinsäuger hin.