Sep 262019
 

Ungeduldiger Empfang

Fotos: NABU/Tino Westphal – Ungeduldig warten die NABU-Schafe auf die Schäfer.

Einen guten Teil der Bienenweide haben die NABU-Schafe abgefressen- nur noch die kahlen Brombeerranken und Stängel der Kanadischen Goldrute bleiben zurück. Jetzt empfange die Schafe ungeduldig die Schäfer- sie wissen genau, heute es geht auf eine neue Weide.

Die NAJUs machen den Balkenmäher bereit für den Einsatz

Abschmieren und Pflege des Messers gehört dazu.

Mahd der Zaungasse

Die NAJUs mähen erstmal eine neue Zaungasse um zwei weitere Abschnitte der Bienenweide- breit genug, damit die Schäfer bequem ihren Elektrozaun hineinstellen können und das Gras kurz genug, damit es bei diesem feuchten Wetter den Elektrozaun nicht sofort wirkungslos macht.

Elektrozaun stellen

Die Schäfer stellen den Zaun um und prüfen sorgfältig, dass er keinen Kontakt mit Ästchen und Pflanzen erhält- bei der anhaltend feuchten Witterung besonders wichtig, damit der Zaun seine sichernde Funktion behält.

Baumpflege

Jan und Tino sägen Totholz aus den alte Obstbäumen der Bienenweide- abgestorbene starke Äste werden mit der Motorsäge entfernt. Dicke tote Bäume aber bleiben auf den Streuobstwiesen der Naturschützer generell stehen, als Futter und Wohnraum für Spechte und Insekten und holzbesiedelnde Pilze.

Nachmahd der Bienenweide

Silas und Luca mähen Brombeeren und stehen gebliebene Stängel der Kanadischen Goldrute. Insbesondere die Brombeeren würden sonst schnell Dickichte bilden, in die auch Schafe nicht mehr eindringen mögen. Das wäre der erste Schritt zur Verbuschung und Verdrängung lichthungriger Trockenrasepflanzen. Nur regelmässige Nachmahd erhält die Artenvielfalt auf der Bienenweide.

Michael baut den neuen Schafunterstand

Während die Schäfer den Elektrozaun richten, baut Michael einen Unterstand aus Hürden und einer Plane- die Schafe aber interessieren sich vorerst trotz des einsetzenden Nieselregens mehr fürs frische Futter, als für ein trockenes Plätzchen.

Teilnehmer: Michael, Susanne, Mariana, Uschi, Karin, Thomas, Silas, Jan Luca und Tino.