
Sechs NABU-Aktive waren heute im Naturschutzgebiet Fuchwiese im Stettbacher Tal im Einsatz. Ziel war es, die durch Brombeeren und Holunder fortschreitende Verbuschung zurückzudrängen und die wertvollen offenen Flächen zu erhalten.
Vorab hatte ein Forstmulcher großflächig gegen die Verbuschung gearbeitet; anschließend beweideten Schafe und Ziegen das Gelände. An steilen Hangpartien blieben jedoch ausgedehnte Brombeerbestände bestehen – hier kommen selbst die Ziegen nicht mehr heran.
Unter Leitung der NABU-Gebietsbetreuerin Sonja Werhahn konzentrierte sich der ehrenamtliche Einsatz daher auf diese schwierigen Bereiche: Tief hängende Äste wurden abgesägt, Holundergebüsche entfernt und die dichten Brombeerbestände mit Motormulcher und Heckenscheren manuell zurückgeschnitten.
Auf der Fläche liegt nach dem Einsatz noch viel Totholz – das werden die NABU-Aktiven in den nächsten Wochen bei einem Folgeeinsatz noch den Hang hinunterschaffen. Im Februar sind auch noch Pflegemaßnahmen für die wertvollen alten Obstbäume der Streuobstwiese geplant, die seit vielen Jahren keinen Pflegeschnitt mehr erhalten haben. – Trotzdem liefern sie noch viele leckere Äpfel, die leider ungenutzt auf der Wiese liegen.
Einsatz im Biberteich
Der Biber hat den Litzenzaun und Plastikpfähle eines Elektrozauns in seinen Damm eingebaut, auch Stacheldraht findet sich im Wasser. Um Verletzungen auszuschließen, werden die Fremdkörper aus dem Wasser und Schlamm gefischt. Stefan nimmt dafür mit der Wathose ein Bad im schlammigen Biberteich.
Das Biberrevier im Stettbacher Tal ist seit einem halben Jahr verwaist, jedenfalls gibt es seitdem keine Fotonachweise mehr. Möglicherweise hat aber sich eines der Tiere am nur einen Kilometer entfernten oberen Beerbach angesiedelt.




































