
Im nahen Stettbacher Tal ist es ruhig geworden um den Biber – noch halten die Dämme der Bauten vom Herbst 2025, aber die aufgestellten Wildkameras konnten keine weiteren Aktivitäten festhalten. Vielleicht ist hier ein einzelnes Tier weitergewandert; zwischen den Biberdämmen liegen ja nur 1700m Luftlinie zum Nachbartal.


Am Beerbach, direkt vor dem südlichen Ortszugang nach Ober-Beerbach, hat ein Biber bereits einen ersten kleinen Damm errichtet. Dass er aktiv ist, zeigen frische Fußspuren im Schlamm auf der Dammkrone sowie Fraßspuren an Bäumen in etwa 50 Zentimetern Höhe.
Naturschützerinnen und Naturschützer freuen sich über diese neue Ansiedlung, denn der Biber gestaltet Flussauen aktiv um und fördert die Artenvielfalt durch seine Tätigkeit.
Die Entwicklung wird aufmerksam beobachtet, damit mögliche Konflikte frühzeitig erkannt werden.

