Im Juni, ebenso trocken wie die Vormonate, sanken die Wasserstände der Landbachaue weiter. Sicherlich mit ein Grund, dass es – wie schon im Juni des Vorjahres – bei den Enten, den Blässhühner und den Zwergtauchern keinen diesjährigen Nachwuchs gibt. Wasser gebundene Nester wurden zwar schon ab April gebaut, fielen aber anschließend trocken und wurden daher [mehr…]
Wir feiern mit unseren Freunden vom BUND Seeheim das Sommerfest. Es gibt leckeren Kuchen und Kaffee und Würstchen vom Grill. Ein schönes Fest in familiärer Atmosphäre. Vom Tisch aus können wir Zwergtaucher-Nachwuchs im Schilf beobachten- sehr schön! Dann zieht schnell Gewitterstimmung auf: dramatisch dunkle Wolkenberge mit heftigen Windböen. Schnell die Sonnenschirme einklappen und das Festzelt [mehr…]

Wieder eine neue Rote Liste Art in der Bickenbacher Landbachaue entdeckt: Ein Tüpfelsumpfhuhn (Porzana portana), das am frühen Abend des 15. Juni 2015 an den Schlammrändern der westlichen Wasserfläche nach Nahrung suchte. Diese scheue Rallenart findet in Deutschland kaum noch geeigneten Lebensraum und gilt daher als vom Aussterben bedroht. Beobachtungen sind entsprechend selten.
Heute Morgen 14.6.2015 11:00 Uhr, bei herrlichem Sonnenschein, war der erste Eisvogel auf Nahrungssuche am Mittelbach Gewässer. Nun wird Karl-Heinz schnellstens Kleinfische besorgen (Moderlieschen / Elritze ) Die nächstgelegene Brutröhre ist wohlbekannt in der Nähe an der Modau. Die Entschlammung hat sich für die Natur und ihrer Artenvielfalt gelohnt.
Am Morgen des 13.6.2015 ab 10:00 Uhr, trafen sich die Aktivisten von NABU und Better World Club. Der Auftrag: das jetzt trockene Schlamm-Absetzbecken fertigzustellen. Die Baustellen-Absperrung wurde zusammen mit Stammholz und anderen Holzresten von der Fläche entfernt, das Gelände und die Böschungen wurde eingeebnet und Weidenschösslinge und Indisches Springkraut wurden ausgerissen. Der Teich hat jetzt wunderbar klares [mehr…]

Anfangs Mai waren in der Landbachaue weiterhin durchziehende Limikolen zu beobachten, darunter oft die hübschen Flussuferläufer, eine kleinere Limikolenart, deren Bestand in Europa leider stark rückläufig ist. Noch schlechter geht es dem Bruchwasserläufer, der sich im Mai auch häufig in der Aue sehen ließ. Ebenfalls Anfang Mai kehrten auch Pirol und Neuntöter aus ihren Winterquartieren [mehr…]
Im Bereich Moorhaus/Pfungstädter Moor war es ein Glücksfall, ein sehr gut verstecktes Blaumeisen-Nest zu beobachten. Das Meisenpaar hatte sich eine kleine Höhle in einem Apfelbaumstamm als Wohnheim eingerichtet und war dabei, den Nachwuchs im Minutentakt zu füttern. Von den Jungen war nichts zu sehen, da die Baumhöhle den Nachwuchs gut vor fremden Blicken schützte. Dafür [mehr…]
An der Gänsweide in Hähnlein sind 2 Jungstörche (Bild) im Nest eines neuen Brutpaares. Am 14.06.2015 sollen diese Jungen von Herrn Hillerich beringt werden. Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. In der Fasanenlache sind auf einer abgebrochenen Pappel 3 Junge, im 3. Nest auf einer abgebrochenen Schwarzerle tut sich noch nichts. Nachtrag vom 26.5.2015: einer der beiden Jungstörchen an [mehr…]

Die Betonplatte am nordwestlichen Teil der Landbachaue (zwischen Kuhweide und Gewässer) ist ein beliebter Beobachtungsplatz. Von dort kann man das Storchennest gut sehen (zur Zeit sind 3 Jungstörche im Nest) und hat einen sehr schönen Blick (Richtung Südosten) auf den hinteren See. Entlang des Ufers überrascht die Artenvielfalt der Aue immer wieder. Das Bild zeigt [mehr…]

Die frischen Wiesen stehen hoch- damit sie ihren Charakter als Feuchtwiesen behalten, muss ab und an gemäht werden. Klaus-Dieter bedient den NABU-Balkenmäher, Tino mäht mit der Sense und Kerstin schafft den Grünschnitt auf die Baumscheiben und die vielen kleinen Komposthaufen, die bewusst auf dem Gelände verteilt sind, als Zuhause für Ringelnatter und Blindschleiche. Ringelnatter und Grasfrösche [mehr…]