
Einen überraschenden Fund bei der Nistkasten-Kontrolle meldet Rudolf Boehm aus Alsbach: Honigbienen waren im letzten Sommer eingezogen, haben aber den Winter nicht überlebt.

Vorlesung in der Natur Stefan Tischendorf von der Arbeitsgemeinschaft hessischer Hymenopterologen gab den interessierten Insektenfreunden eine kurze Einführungs-Vorlesung im Rondell des Bürgerhauses Malchen. Von Hand zu Hand gereicht wurden Kästen mit Beleg-Exemplaren von Wildbienen, die in Südhessen und besonders an der Bergstrasse vorkommen. Buchempfehlungen: siehe im Anhang zum Artikel. Auf der Bienenweide Der Imkerverein Frankenstein hatte eine [mehr…]
Die gute Nachricht vorweg: Auch im November gab es keine Störungen durch Jagdbetrieb in der Landbachaue zu beobachten, sodass die Wasserflächen durchgehend von Enten und Gänsen besiedelt waren und sich auch abseits des Wassers häufig Rehe und Feldhasen bei ihrer Nahrungssuche zeigten. Bei der ungewöhnlich milden Witterung anfangs des Monats waren häufig die in südlichere [mehr…]

Der Vogelschutzwart von Jugenheim, NABU-Mitglied Achim Bach, teilt mit uns seinen heutigen Fund: in einem Nistkasten von der Bickenbacher Düne (neben dem Verkehrs-Übungsplatz) zeigt im unteren Teil das Nest einer Kohlmeise. Nach der Brut hatte nich im obere Teil des Kastens Hornissen angesiedelt. Jetzt im Herbst, nach den ersten frostigen Nächten, ist die Hornissenkolonie eingegangen. Der Nistkasten musste von [mehr…]

NABU-Mitglied Christa Dreißig teilt ihre Beobachtung – noch im November sind Schmetterlinge aktiv in den Gärten von Seeheim. Im Bild ein Admiral (Vanessa atalanta, Pyrameis atalanta). Die Larven ernähren sich ausschliesslich von der Brennnessel – ein Grund mehr für ein paar „wilde Ecken“ im Garten. Die ausgewachsenen Falter fliegen in warmen Regionen, wie bei uns, [mehr…]

Kleine amphorenähnliche Gebilde an ihrer Gartentür hatten die Aufmerksamkeit von NABU-Mitglied Chista Dreißig erregt. Jetzt wissen wir, es handelt sich um die Brutzelle der Lehm – oder Töpferwespe (Gattung Eumenes), einer solitär lebenden Faltenwespengattung. Ihre Brut versorgen die Lehmwespen mit anderen Insekten, die sie nach der Eiablage in das vorgefertigte Nest legen. Die gefangenen Beutetiere lähmen sie mit [mehr…]

Christa Dreißig, NABU-Mitglied aus Seeheim, hat uns eine schönes Foto eines Nashornkäfers (Oryctes nasicornis) zugesandt. Die männlichen Exemplare des imposanten Käfers tragen ein auffälliges, gebogenes Horn, die Weibchen nur einkleines, dreieckiges Hornplättchen. Die erwachsenen Käfer sind 2,5 bis 4 cm lang. Die Larven leben in alten Laubbaumstümpfen (Buchen, Eichen), verrottenden Holzabfällen (Sägemehl), Komposthaufen oder Mistbeeten. Im Gegensatz zu [mehr…]
Es kann vorkommen, dass Hornissen Bienen beim Blütenbesuch und am Flugloch fangen, sehr selten kann es auch passieren, dass sie in die Beuten eindringen und dort Unruhe verursachen können. Die Hauptnahrung der Hornissen besteht bis zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese [mehr…]
Eine neue Weide ist bezugsfertig für unsere Schafe. Frisch mit E-Zaun ausgerüstet muss nur noch eine Batterie angeschlossen werden. Eine Blauflüglige Ödlandschrecke präsentiert sich im Tarnkleid auf der Weide: Wenn man nicht genau wüsste, wo sie ihren mit azurblauen Flügeln hingesegelt ist, wäre sie dank ihrer perfekten Tarnung unsichtbar.

Die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) ist eine extrem gut getarnte Heuschrecke, die erst bei unmittelbarere Störung aufspringt und einige Meter abfliegt. Während des Fluges blitzen ihre wunderbar blauen Flügel auf, bevor sie sich mit einem letzten Hakenschlag zu Boden gleiten lässt. Die Blauflügelige Sandschrecke wurde auf den Schafweiden am Malchener Blütenhang registriert. Die Blauflügelige Ödlandschrecke lebt hauptsächlich auf stark besonnten, vegetationsarmen [mehr…]