Okt 242015
 
Foto: Christa Dreissig - Töpferwespe

Foto: Christa Dreissig – Töpferwespe

Kleine amphorenähnliche Gebilde an ihrer Gartentür hatten die Aufmerksamkeit von NABU-Mitglied  Chista Dreißig erregt. Jetzt wissen wir, es handelt sich um die Brutzelle der Lehm – oder Töpferwespe (Gattung Eumenes), einer solitär lebenden Faltenwespengattung.

Ihre Brut versorgen die Lehmwespen mit anderen Insekten, die sie nach der Eiablage in das vorgefertigte Nest legen. Die gefangenen Beutetiere lähmen sie mit ihrem Stachel und transportieren sie in die vorbereiteten Brutzellen, um dann die Zelle zu verschließen. Die Solitären Faltenwespen kümmern sich nach dem Verschluss der Zellen nicht weiter um die Brut.

Dramatische Zahlen

Insgesamt sind aus Deutschland bisher 84 Arten an Faltenwespen bekannt. Nach der Roten Liste Deutschland (Zahlen von 2010) sind 34 Arten der Faltenwespen bestandsgefährdet oder ausgestorben (41 %).

 

 

Kommentarfunktion geschlossen