Kreuzkröten sind anspruchslose Amphibien. Lockerer Boden, indem sie sich tagsüber eingraben, vegetationsarme Flächen für die Jagd nach Nahrung und im Frühjahr mit Wasser gefüllte Senken zum Ablaichen, ist alles was sie benötigen.
Im Gebiet zwischen Bickenbach und der Alsbacher Sandwiese, existieren solche Senken wegen der intensiven Landwirtschaft kaum noch bzw. werden noch immer legal beseitigt.
In den Erdbeertunneln gibt es durch die Bewässerung der Pflanzen jedoch immer mal wieder Wasseransammlungen. Beginnt es in milden Nächten zu regnen, begeben sich die Kreuzkröten auf die Suche nach Laichgewässern und finden sie in den Erdbeertunneln. Kein idealer Ort für die Reproduktion aber oft die einzige Möglichkeit. Ernte, Bearbeitung der Balken und Abpumpen des überschüssigen Wassers sind für die Landwirte notwendige Arbeiten, die jedoch den Nachwuchs massiv bedrohen und für die erwachsenen Tiere zur Falle werden können.
Nur die Schaffung von naturnahen Teilbereichen in der intensiv genutzten Landschaft, werden das Aussterben der Kreuzkröten in diesem Gebiet auf Dauer verhindern.






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