Jul 102021
 

Ein Blütenmeer empfängt Menschen auf den vom NABU gepflegten Weiden- gerade die besonders nährstoffarmen Abschnitte im Trockenrasen zeichnen sic aus durch eine Artenfülle an blühenden Kräutern- viele davon auf roten Listen verzeichnet.

Allerdings gibt es gute Gründe, warum die Weide von den NABU-Schäfer:innen als Götterbaumweide bezeichnet wird: im Boden steckt noch Wurzelwerk eines früheren Götterbaumwaldes an dieser Stelle und leider verteilen noch immer regelmäßig Götterbäume von Nachbargrundstücken jedes Jahr ihre Samen aus über weite Teile des Blütenhanges. Ein Problem, dass hoffentlich ab Herbst diesen Jahres mit der vom NABU geplanten großen Götterbaum-Fällaktion deutlich reduziert wird.

Wegen des feuchten Sommeranfangs wachsen auch die Götterbäume besonders üppig und werden wenigstens in den wertvollsten Abschnitten der Trockenrasen von den freiwilligen Helfern des NABU manuell mitsamt der Wurzeln ausgehackt. Ein mühseliges Geschäft, und wir werden noch einen weiteren Einsatz in diesem Sommer einplanen.

Fotos: NABU/Tino Westphal – Artenreicher Trockenrasen am Malchener Blütenhang. Mensch muss kein Botaniker sein, um den Wert dieser Flächen sofort einzuschätzen.

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