Die Feuchtwiesen an den Märchenteichen bei Seeheim sind abgeweidet: Die NABU-Schafe haben dort in den vergangenen Wochen wertvolle Landschaftspflege geleistet.
Während der sommerlichen Dürreperiode mussten die Flächen als Ausweichweide genutzt werden, denn nur hier war noch ausreichend Grünfutter vorhanden.
Am Malchener Blütenhang wartet nun die große Weide am Dollacker auf die Tiere. Sie ist eingezäunt und bereit für den nächsten Einsatz. Zwar wirkt das Gras nach dem trockenen Sommer gelb und verbrannt, doch die ersten, noch schütteren Regenfälle haben wieder etwas Futter wachsen lassen.
Am Blütenhang sollen die Schafe unter anderem die Kanadische Goldrute zurückdrängen. Gleichzeitig werden dort Bereiche mit Vorkommen der Gewöhnlichen Osterluzei (Aristolochia clematitis) freigelegt und gefördert. Die extensive Beweidung trägt damit langfristig zum Erhalt der offenen, strukturreichen Landschaft und ihrer Artenvielfalt bei.
Begleitet von ihren Schäferinnen und Schäfern ziehen die Tiere durch das Waldgebiet am Langenberg zurück zu ihrem neuen Weidegebiet am Malchener Blütenhang.










