

Nach der Bergung einer umgestürzten Kiefer im Waldweiher in der Malcher Tanne im August 2025 bestand schon der starke Verdacht, dass die Teichfolie beschädigt wurde. Der Verdacht hatte sich im trockenen Sommer 2026 schnell bestätigt: Der Amphibienweiher verlor sehr rasch sein Wasser und fiel im Juli 2026 erstmals in seinem achtjährigen Bestehen trocken. Inzwischen ist das Teichsubstrat aufgrund der anhaltenden Hitze und der langen Dürreperiode staubtrocken; Wasserpflanzen und Schilf sind abgestorben. Kleinlebewesen haben das Gewässer entweder verlassen oder sind ebenfalls gestorben.
Damit ergab sich die Möglichkeit, den gesamten Teichboden mit aller gebotenen Vorsicht sorgfältig zu reinigen und alle Verletzungen der Teichfolie aufzuspüren.
Der Schlamm auf dem Teichboden war staubtrocken und ließ sich leicht von der Folie abkehren. Schwierig und schweißtreibend war die Entfernung der vom Schilf durchwachsenen Kokosmatten mit ihrer teilweise zehn Zentimeter dicken Sandschicht. Da hilft nur, sie anzuheben und mit Sägen in Stücke zu schneiden.
Zwei Grünfrösche hatten versucht, im Schlamm am Boden zu überleben. Die Tiere wurden noch lebend vorgefunden und zusammen mit dem Substrat vorsichtig an eine schattige Stelle mit viel Bodenmulch gebracht. Dort haben sie eine deutlich bessere Überlebenschance.
Wie erwartet, fanden sich beim Abkehren des Teichbodens genau in der Falllinie der Kiefer sechs große Löcher, die zunächst markiert wurden.
Im Laufe der nächsten Woche werden sie geflickt, und der Teichrand wird mit neuen Filzmatten ausgerüstet.















