Aug 162018
 

Mit den NAJUs unterwegs in Ober-Beerbach und Steigerts

Ausmessung Krötenzaun Ober-Beerbach 2

Foto: NAJU/Tino Westphal – Ausmessung Krötenzaun Ober-Beerbach –Teilnehmer: Jan, Luca, Silas, Sabine und Tino.

Krötenzaun Ober-Beerbach Karte

Karte des geplanten Krötenzauns in Ober-Beerbach

Die NAJUs haben sich aufgemacht, um einen Krötenzaun in Ober-Beerbach zu planen. Im letzten Frühjahr wurden überfahrene Kröten an einem Strassenabschnitt vor dem Ortseingang Ober-Beerbach gemeldet. Die Amphibienwanderung von den umliegenden Feldern zum gewohnten Laichgewässer des Auweihers führt über eine viel befahrene Straße. Anwohner hatten einige Tiere per Hand eingefangen und über die Straße getragen- ein liebevolles, aber auch gefährliches Unterfangen. Denn wie überall, sind die Amphibien gern bei feuchte, nebligem Wetter und in der Dunkelheit unterwegs und die Krötenretter sind selbst in Gefahr, überfahren zu werden.Auweiher 3

Für das Frühjahr 2019 wollen nun Freiwillige des NABU und örtliche Helfer erstmals einen Krötenzaun errichten, um den Fang der Tiere zu vereinfachen, aber auch, um verlässliche Zahlen über die lokalen Amphibien-Wanderungen zu erhalten.

Dafür trafen die NABUs sich mit Sabine Durst, die sich bereit erklärt hat, das Krötenzaunprojekt zu leiten. Die Zaunlänge wird abgeschätzt – Ob die gesamte Strecke von immerhin 230m wirklich abgedeckt werden kann, muss noch geklärt werden. Die Aufstellung bei dem schottrihgen Untergrund wird – wenigstens beim ersten Mal – sicher ein hartes STück Arbeit. Aber wir sind optimistisch, dass wir noch ein paar lokale Helfer aus Ober-Beerbach zur Rettung ihrer Amphibien motivieren können…   

Beim Ausflug zum Laichgewässer und Ziel der Amphibienwanderung zeigt sich der Auweiher sehr schön eingewachsen, allerdings ist kaum noch Wasser zu sehen. Weil die Schilfernte im Februar 2018 den NAJUs so viel Spass gemacht hat, beschliessen wir spontan einen Einsatz im Herbst: Zusammen mit unseren Freunden vom BUND werden wir etwas Schilf entnehmen, damit eine offene Wasserfläche zugänglich bleibt für Wasserfledermaus und durstige Schwalben.

 

 

 

NAJUs am Auweiher

Geplanter Einsatz im Oktober im NABU-Event-Kaender:

/events/schilfernte-mit-najus-am-auweiher/

Im Anschluss geht es zum kulturellen Teil des Ausflugs nach Ober-Beerbach zur

Ausstellung mit Landschafts- und Naturfotografien aus der Region

Ein paar Bilder von der Vernissage der Ausstellung "Licht und Wasser" am letzten Donnerstag in Ober-Beerbach. Es waren…

Gepostet von Yvonne Albe am Montag, 20. August 2018

Vernissage - Rede BM Kreissl 5

Vernissage zur Ausstellung „Licht und Wasser“ – Eröffnungsrede des Bürgermeisters von Seeheim-Jugenheim Alexander Kreissl.

 

 

 

Yvonne Albe und Bernd Bickelhaupt zeigen Impressionen aus der Region im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Ober-Beerbach.

Die Vernissage eröffnete Bürgermeister von Seeheim-Jugenheim Alexander Kreissl. 

Biotopbaum 1

Vorbildlich aber bisher viel zu selten: eine von Hessenforst mit dem blauen H als Habitats- oder Biotopbaum markierte Buche im Wald bei Steigerts.

Gestärkt mit ein paar Häppchen und O-Saft an der Safttheke geht es weiter den Berg hinauf nach Steigerts in einen Wald, wo demnächst Holz entnommen wird.

Totholz

Totholz- in den Gemeindewäldern sehr selten zu sehen: starkes Totholz.

Yvonne Albe, die eine sehr aktive Waldschützerin ist, hatte in diesem Stück Gemeindewald bei Steigerts mit dem zuständigen Revierförster Weißert von Hessenforst Mitte dieser Woche eine ganze Reihe von zusätzlichen Biotopbäumen gekennzeichnet. Diese Bäume sollen zusätzlich zu den bisher nur zwei bereits mit dem blauen H („Habitats-Baum“) markierten Bäumen von den geplanten Fällungen ausgenommen werden. Folgend dem FSC-Standard sollen möglichst 10 dieser Naturschutzfachlich besonders  wertvollen Bäume pro Hektar ausgewiesen werden und als Heimstätten für Spechte, Fledermäuse und Moose alt werden dürfen. Denn es mangelt in unseren Wäldern besonders an alten Bäumen und starkem Totholz.