
Am 29./30.05.26 fand im HORTUS MELIBOKUS ein fundierter Workshop mit Dr. Linda Trein vom Netzwerk Blühende Landschaft und KohleBunt statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm von gut strukturierten Kurzvorträgen, der theoretischen Einführung in die Zusammenhänge von Biodiversität – Klimawandel und den Beitrag, den Pflanzenkohle leisten kann für deren Schutz, gab es viel Raum für den Praxisteil im Garten.
Am Tag 1 wurde der Pyrolyse-Kocher (Chantico) mit Holzscheiten angefeuert und wir testeten davor mit einem Gerät die Trockenheit (Eignung) des Holzes.


Wir bekamen viele wichtige Hinweise der erfahrenen Referentin zur Regulierung des Kochers und prüften mit einem Infrarot-Messgerät während dem Feuern die Temperatur im Brennraum, die mindestens 450 Grad betragen sollte, damit die Pyrolyse Pflanzenkohle in bester Qualität produziert. Denn die Pflanzenkohle soll ja im Garten verwendet werden mit all ihren positiven Eigenschaften für die Gesunderhaltung von Boden-Pflanze-Mensch und für Klima- und Artenschutz. Als Snack gab es dann Popkorn für alle.






Am Tag 2 ging es um Bodenkunde, Pflanzenernährung & Wege zur eigenen Terra Preta. Diesmal verwendeten wir trockene Äste, die beim Heckenschnitt anfallen und hatten am Schluss wunderbare Pflanzenkohle, die sich mit dem Hammer leicht zerkleinern ließ. Während dem Feuern war Zeit, um von den Teilnehmern mitgebrachte Gartenbodenproben anhand der Fingerprobe in Bodenarten einzuteilen und den pH-Wert zu bestimmen. Wir lernten die weitere Verwendung der Pflanzenkohle im Garten kennen, damit daraus fruchtbare Terra Pretaerde entstehen kann.






Am Ende waren die Teilnehmer sich alle einig, dass wir diesen fachkundigen, lebendig gestalteten Klimagärtner-Workshop wärmstens weiterempfehlen können! Sowohl für „Anfänger“ als auch für bereits praktizierende Gärtner und KlimagärtnerInnen, weil an nur 2 Tagen so viel Wissenstransfer stattfindet und man so viele praktische Erfahrungen an die Hand bekommt.

