Jun 082019
 

Selektive Mahd und Baumpflege

Fotos: NABU/Tino Westphal – Pflegeeinsatz im Kirschgarten am Blütenhang

Die freiwilligen Helfer des NABU arbeiten gleich mit zwei Balkenmähern und der Handsense, um die mehrere tausend Quadratmeter große extensive Streuobstwiese am Seeheimer Blütenhang zu mähen. Schwere Technik wollen wir hier bewusst nicht einsetzen, um Pflanzen und Insekten zu schonen. Der Baumbestand im Kirschgarten liesse Arbeiten mit dem Großtraktor ohnehin nicht zu.

Sorgfältig werden Bereiche mit besonders hoher Artenvielfalt ausgenommen von der Mahd. Dafür wird insbesondere die Kanadische Goldrute durch Ausmähen in der Fläche am weiteren Ausbreiten gehindert. Mit der Sense werden auch die Baumscheiben schonend freigelegt.

Zusätzlich werden die Baumscheiben mit der Hacke von Bewuchs befreit- so wird mehr Niederschlagswasser für den Baum verfügbar.

Bunte Blumenwiese – Die extensiv genutzten Trockenrasen entwickeln eine eigene Blütentracht- ganz besonders in den oberen Bereichen des Hanges. Hier ist weniger Nährstoff im Boden- der Artenreichtum steigt und teilweise muss hier gar nicht in jedem Jahr gemäht werden. Mit der Sommerwurz- einer parasitischen Pflanze ohne Blattgrün – kommen auch wertvolle Arten zum Zuge.

Teilnehmer vom NABU: Max, Maria, Marlis, Jan, Klaus-Dieter, Frank, Mahmoud und Tino.