Feb. 012026
 
Fotos: NABU/Tino Westphal – Aufbau des Amphibienzauns an der B3

NABU-Aktive gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Internationalen Schule am Schuldorf Bergstraße errichteten einen 300 Meter langen Amphibienzaun entlang der viel befahrenen B3 im Wald an der Malchener Tanne. Dieser Zaun schützt vor allem Erdkröten vor dem gefährlichen Straßenverkehr, indem die Tiere sicher in Sammelbehälter geleitet und dann von den Aktiven über die Straße gebracht werden.

Längere Tage und steigende Temperaturen lassen die Amphibien in ihren Winterquartieren langsam wach werden. Die Amphibienwanderung an der Bergstraße startet oft schon Anfang Februar mit den ersten frostfreien Regennächten. Damit beginnt die anstrengendste Zeit des Jahres für die Amphibien, die Wanderung zu den Laichgewässern und die anschließende Balz und Paarung.

In zu milden Wintern haben die Tiere durch wiederholtes Aufwachen oft schon viel Energie verbraucht, was in Zeiten des Klimawandels immer öfter der Fall ist. Nicht alle werden die Erschöpfung nach der Paarung überleben.

Hinzu kommen die Gefahren auf der Wanderung. Vor allem die vielen Straßen, die oft zwischen Winterquartier und Laichgewässer liegen, werden zur tödlichen Falle.

So auch an der neuen B3 zwischen Seeheim und Eberstadt, wo 14 Aktive des NABU wieder einen mobilen Amphibienzaun aufgestellt haben. Täglich werden die Erdkröten in den nächsten Wochen eingesammelt und über die vielbefahrene Straße getragen, damit sie die Teiche in der gegenüberliegenden Kaserne sicher erreichen.

Mitmachen? – Meldet euch bei den Krötenrettern

Oliver Moll – Mobil: 0177 3554377 – Email: moll-garten@t-online.de

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