Mrz 132013
 
Fotos: Evelyn und Willi Benz – die Nisthilfe
des NABU Pfungstadt auf einem
Gittermast wird gern angenommen

Das Storchenpaar scheint sich tatsächlich wieder in der Landbachaue  niederzulassen! In den ersten Tagen nach der Ankunft war eine intensive Nahrungssuche die Hauptbeschäftigung, wahrscheinlich um nach der sicherlich anstrengenden Anreise wieder zu Kräften zu kommen. Die noch weitgehend unbepflanzten Ackerflächen um die Landbachaue wurden bevorzugt aufgesucht, da sie offensichtlich ausreichend Futter, vor allem Regenwürmer, bieten (lässt sich mit dem Fernglas gut beobachten).

Seit dem 9. März hat das Storchenpaar mit dem Ausbau der Nisthilfe auf dem Gittermast des NABU Pfungstadt begonnen. Hauptsächlich Reisig wird überwiegend vom männlichen Storch antransportiert und vom Weibchen dann eingebaut. Das Weibchen führt dann auch die Sitzproben im Neubau durch. Diese Rollenverteilung war bereits in den beiden Vorjahren zu beobachten.

Das neue Nest dient dem Paar auch zur Übernachtung. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wird es gemeinsam angeflogen und vor der Nachtruhe wird stets eine Kopulation fällig.

Der erneute Wintereinbruch wird, wenn er nicht länger anhält, den Störchen wenig ausmachen. Zu beobachten ist, dass sie bei diesem unwirtlichen Wetter ihre Nahrungssuche zumeist in die windgeschützten Bereiche hinter Hecken und Böschungen verlegen. Die Nächte auf dem doch freistehenden Nest dürften allerdings hart sein.

Zwischenzeitlich ist es gelungen, den Ring der Störchin abzulesen. Er hat die Nummer 5X949 DEW – es ist also die Storchenmama aus den Vorjahren. 


Das Storchenpaar bei der Nahrungssuche: Regenwürmer bevorzugt

Das Weibchen ist identifiziert: es ist die Storchenmama des Vorjahres

Der Nestbau hat begonnen – ein kurzer Wintereinbruch hält die Tiere nicht auf.

Abendliche Kopulation

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