
Die europäische Gottesanbeterin wird immer häufiger auch in unserer Gemarkung gefunden. Ursprünglich in Afrika beheimatet, hat die europäische Gottesanbeterin im Laufe der Zeit Südeuropa erobert. Von dort ist sie, über zwei Pfade in Ost und West, auch in Mitteleuropa angekommen. Profitierend vom Klimawandel breitet sie sich auch bei uns an der Bergstraße und im Rhein-Main-Gebiet immer weiter aus. Die faszinierenden Fangschrecken sehen martialisch aus, sind aber harmlos und bedeuten keine Bedrohung für unsere Fauna. Die Fotos hier sind von einer Verkehrsinsel in der Sandstraße.





Fotos: Manuela Busch
Gottesanbeterinnen können sich zur Tarnung farblich an ihre Umgebung anpassen. Dies geschieht während des Wachstums und den damit verbundenen Häutungen. Hintergrund, Lichtverhältnisse und Temperatur beeinflussen die Pigmentsynthese und die Einlagerung der Farbpigmente in den neu gebildeten Panzerabschnitten während der Häutung. Ist das Tier erwachsen und es finden keine Häutungen mehr statt, hat es seine endgültige Färbung erhalten.
Eine Antwort to “Mantis religiosa auf dem Vormarsch”
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Ich habe eine hellgrüne Gottesanbeterin in meinem Garten gesehen.
Leider hatte ich kein Handy dabei um zu fotografieren.
In diesem Jahr habe ich mehrere Distelfinke an der Wasserstelle und den Futterstellen.
Leider keine Amselpaare wie in den letzten Jahren.