Mrz 222020
 

Unsere jungen Kirschbäume brauchen Pflege, insbesondere bessere Nährstoffversorgung. Eigentlich wollten wir in einem größeren Einsatz Kompost, Rindenhumus und Dünger ausbringen, aber zu solchen Veranstaltungen ist im Moment leider keine Gelegenheit. So arbeiten wir denn zu dritt, jeder für sich, der Garten ist ja wahrlich groß genug.

Wir haben vorher eine Sack Dünger mit Wurzelaktivator (Mycorhiza), einen mit Rindenhumus (nicht Rindenmulch!), und ein paar Säcke Wolle von den NABU-Schafen besorgt. Zuerst werden noch verbliebenen Gitter gegen den Wildverbiss entfernt, sie stören sehr bei der Pflege und wir schätzen den Nutzen inzwischen sehr gering ein.

Dann befreien wir die Baumscheiben von Gräsern und Kräutern, die sonst den Bäumen nur Nährstoffe und Wasser klauen würden. Besonders mit dem Hundszahn im linken oberen Teil haben wir richtig viel Arbeit. Die Baumscheiben sollen auch groß sein und einen ordentlichen Giessrand haben, damit das Giessen schnell vonstatten gehen kann. Die gelben Plastikrohre haben wir auch entfernt, sie haben keine Funktion mehr und stören nur.

Wir arbeiten etwas Dünger mit Wurzelaktivator und etwas Schafwolle als langsam wirkender Stickstoffdünger ein. Darauf sollte eigentlich erstmal Kompost, den wir aber zur Zeit nicht bekommen konnten. Zum Schluß eine Schicht Rindenhumus, auch hier kommen wir mit undserem einen Sack nicht sehr weit.

Wir schaffen ca. 2 Drittel aller Bäume, es geht also noch weiter. Kompost und mehr Rindenhumus werden wir später, wenn sich die Situation entspannt hat, aufbringen.

Zum Giessen werden wir, falls die Beschränkungen bis da immer noch bestehen sollten, auch was einfallen lassen müssen. Aber das schaffen wir schon.

Teilnehmer: Marlis, Max, Michael (Fotos)