Trübes Wetter, unterbrochen von Regenschauer den ganzen Vormittag- es waren nicht die besten Bedingungen für einen Arbeitseinsatz auf den Etzwiesen. Aber das Gestrüpp, das die Schafe nicht fressen mochten und viel trockenes Laub wurde zur Seite geschafft und machen den Kräutern und Frühblühern im Frühjahr nicht mehr Licht und Luft streitig.
Es ist inzwischen schon gute Tradition der NABU Gruppe Seeheim-Jugenheim, sich am ersten Sonnabend im Monat zu einem Arbeitseinsatz mit anschliessendem Picknick zu treffen. Diesmal wollten wir die Schafweide an den Etzwiesen vorbereiten. Der sumpfige Teil der Kohldistel- und Seggenwiese wurde gemäht und das Mahdgut an den Rand des Grundstücks in den Erlenwald verbracht. Langfristig [mehr…]
Die Blumen stehen in voller Pracht um die neu angelegten Trockenmauern. Letzte Gelegenheit für die Wild- und Honigbienen, ihren Wintervorrat aufzufrischen. Die NABU Gruppe Seeheim-Jugenheim plant am 3. Oktober 2009 einen Arbeitseinsatz zur Vorbereitung einer Schafweide auf den Etzwiesen. Die Blumenwiese werden wir den Schäfchen aber noch nicht freigeben- die ist einfach zu schön.
Angeboten wurde dem NABU eine Beweidung des Etzwiesen-Geländes mit Schafen. Eine interessante Alternative zur Mahd, die wir gern wahrnehmen. Nach der Besichtigung am 10. September und dem Aufstellen des E-Zaunes könnten die Schafe zügig einziehen. Beweidung durch Schafe, Rinder oder Ziegen ist die umweltfreundliche und preiswerte Alternative zum Mähen von Flächen mit Maschinen. Extensive Beweidung [mehr…]
Die Breitblättrige Stendelwurz ist eine weit verbreitete Orchideenart, die auch mit schattigen Standorten zurecht kommt. Sie ist nicht so sehr auf kalkhaltigen Boden angewiesen, wie ihre Verwandten unter den einheimischen Orchideen. An den Etzwiesen kann man die Blüten am Wegrand von Anfang Juli bis in den August hinein finden.
An den Märchenteichen wurden durch die NABU Gruppe Seeheim eine Reihe von Fledermaus-Sommerquartieren eingerichtet. Fledermäuse lieben es, in Kolonien zu siedeln, deshalb wurden die Kästen in grösseren Gruppen angebracht. Die grosse Unterkunft sollte eigentlich als Winterquartier dienen. Möglicherweise war die Unterkunft aber nicht hinreichend frostsicher, denn im Winter 2008/09 gab es an den Märchenteich-Kolonien einige [mehr…]
