Dez 182019
 

Es hat sich viel getan im Kräutergarten im Lauf des Jahres. Im Februar sah die Fläche noch nicht wirklich wie ein Garten aus. Nachdem die Gärtnerinnen alles noch einmal durchgehackt haben, haben wir uns die Beete auf der Fläche mit Sägemehl eingezeichnet.

Ende Februar im Kräutergarten

Als erstes wurde die Kräuterspierale, die den Mittelpunkt des Gartenstücks bildet angelegt. Das war eine gute Idee. So wurde man schon den Rest des Sommers immer an den fertigen Plan erinnert, da die Kräuterspierale schon am „Tag der Artenvielfalt“ bepflanzt wurde und schon so schön aussah.

Außerdem wurde, auch zum „Tag der Artenvielfalt“, die Beschilderung auf Sperrholz, von alten Obst- und Gemüsekisten erstellt.

Das Himbeerbeet bekam eine Einfassung und wurde den Sommer über gut gepflegt. Das sah man den Himbeeren deutlich an.

Unser Duft-Weg gedieh sehr schön diesen Sommer. Wir konnten reichlich Thymian schneiden und auch die Kamille hat geblüht.

An den Duftenden Minzen in den Setzringen der Mauer konnten wir uns den ganzen Sommer über erfreuen.

Nach den Sommerferien haben die „Füchse-Gruppe“ die Paletten-Bank gebaut. Da können wir jetzt nach getaner Arbeit gemütlich sitzen, und den Sonnenuntergang genießen.

Im Herbst wurden die Einfassungen für alle Indikationsbeete fertig. Und am Aktiv-Vormittag der Wühlmäuse wurden, unter anderem, die Wege um die Beete großzügig mit Rindenmulch ausgelegt. Außerdem wurde der Torbogen, an dem sich nun eine Kletterrose emporranken soll fertig gestellt.

Vor zwei Wochen verrichteten Uli und Rita die letzten Arbeiten im Wühlmausgarten. Jetzt ist Winterruhe und Zeit zum Planen. Wir freuen uns schon sehr darauf, alle Indikationsbeete im Frühling zu bepflanzen. Die Liste mit den zu besorgenden Pflanzen und Saatgut liegt schon bereit.

Inzwischen trinken wir Wühlmaus-Kräutertee, den vor kurzem ein paar Füchse und andere Wühlmäuse bei Uli in der Küche zusammengestellt haben. Er ist wie immer, beim Tischlein gegen Spende zu erhalten.