Jun 272009
 

Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen wurde am Sonnabend die Aussaat von Wildkräutern um die Trockenmauern herum vorbereitet. Der finale Beweis, dass dabei eine Menge Schweiß geflossen sein muß, liefert das Foto eines Schillerfalters. Dieser hatte sich auf Klaus-Dieter niedergelassen. Der seltene Schmetterling kommt an den Etzweisen noch relativ häufig vor. Im Gegensatz zu anderen Faltern wird er nicht von süssem Nektar, sondern eher von Aas, Kot und Schweiß angezogen. Seine stahlblauen Flügel machen ihn ohne Zweifel zu einem der schönsten Schmetterlinge Deutschlands. Seine Raupen bevorzugen allerdings pflanzliche Kost: Saalweiden werden bevorzugt und diese gibt es im Tal reichlich.