Ein Bild der Hähnleiner Storchenfamilie von Rudof Boehm. 2 Junge sind schon am letzten Samstag geflogen.
Der Arbeitseinsatz an der Binnenland-Düne galt einmal mehr der Bekämpfung des Hundszahn-Grases, dass die Düne zu überwuchern droht. Nebenher zu beobachten war, dass die Fledermaus Sommerquartiere offensichtlich gut angenommen wurden: frische Kotspuren beweisen es. Nachtrag: eine Nachkontrolle der Kästen am 1.8.2009 zeigte, dass die Kästen von Vögeln genutzt werden. Fledermäuse wurden dagegen nicht festgestellt.
Die Breitblättrige Stendelwurz ist eine weit verbreitete Orchideenart, die auch mit schattigen Standorten zurecht kommt. Sie ist nicht so sehr auf kalkhaltigen Boden angewiesen, wie ihre Verwandten unter den einheimischen Orchideen. An den Etzwiesen kann man die Blüten am Wegrand von Anfang Juli bis in den August hinein finden.
An den Märchenteichen wurden durch die NABU Gruppe Seeheim eine Reihe von Fledermaus-Sommerquartieren eingerichtet. Fledermäuse lieben es, in Kolonien zu siedeln, deshalb wurden die Kästen in grösseren Gruppen angebracht. Die grosse Unterkunft sollte eigentlich als Winterquartier dienen. Möglicherweise war die Unterkunft aber nicht hinreichend frostsicher, denn im Winter 2008/09 gab es an den Märchenteich-Kolonien einige [mehr…]
Die eiszeitliche „Bickenbacher Düne“, gelegen zwischen Seeheim und Jugenheim, ist mit ihren offenen Sandflächen und dem Blütenreichtum eine der besten Beobachtungsplätze für Wildbienen. Über 350 von den aktuell 424 in Deutschland nachgewisenen Wildbienen sind im Rhein-Main-Gebiet zu finden, wie unser Exkursionsleiter Stefan Tischendorf darlegte. Erstaunlicherweise sind davon über 20% Brutschmarotzer, also Wildbienen, die nicht selbst [mehr…]
Die eizeitliche Düne ist gelegen an der B3 zwischen der Abfahrt nach Jugenheim und dem Ortseingang Bickenbach. Sie ist ausgewiesenes FFH-Gebiet. Die Düne beherbergt einige Orchideenarten, wie die Pyramiden-Orchidee (Foto oben) und die Bocksriemenzunge, den blauen Lein (Foto am Standort und Blüte) und die Karthäusernelke (Foto oben). Der trockene Standort wird von seltenen Schnecken besiedelt. [mehr…]
Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen wurde am Sonnabend die Aussaat von Wildkräutern um die Trockenmauern herum vorbereitet. Der finale Beweis, dass dabei eine Menge Schweiß geflossen sein muß, liefert das Foto eines Schillerfalters. Dieser hatte sich auf Klaus-Dieter niedergelassen. Der seltene Schmetterling kommt an den Etzweisen noch relativ häufig vor. Im Gegensatz zu anderen [mehr…]
Storchenexperten berichten, dass in 2009 wegen der Witterung am Jahresbeginn in Deutschland beim Weißstorch noch weniger Bruterfolg zu verzeichnen war, als 2008. Zum Glück gibt es Ausnahmen. Die Elterntiere waren ungewöhnlich früh schon am 13. Februar 2009 am Horst erschienen. Allerdings hatten sie keine Fernreise hinter sich, denn sie verbrachten den Winter in einer Überwinterungsgruppe [mehr…]
Einmal im Jahr werden die aufgestellten künstlichen Bruthöhlen für Steinkäuze und Schleiereulen kontrolliert. In diesem Jahr gab es praktisch keine Bruten bei den Schleiereulen, weil sie den harten Winter nicht überstanden haben. Besser sah es aus bei den Steinkäuzen in Hähnlein: anbei ein Foto von der Steinkauz-Nachschau in Hähnlein von Rudolf Boehm.