
Damit dieser empfindliche Lebenszyklus nicht gestört wird, ist die Pflege der Flächen genau abgestimmt. Entscheidend ist eine Mahd, die den Großen Wiesenknopf erhält und gleichzeitig die Entwicklung des Bläulings nicht beeinträchtigt.
Die Fuchswiese und die artenreichen Wiesen im Stettbacher Tal sind ein wichtiger Rückzugsraum – und können zugleich als Trittstein für die Wieder-Ausbreitung der Art dienen.
Das Naturschutzgebiet Fuchswiese bei Stettbach bewahrt einen besonders wertvollen Lebensraum für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea nausithous), eine europaweit streng geschützte und stark gefährdete Schmetterlingsart. Der Falter ist auf den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) und auf Wirtsameisen der Gattung Myrmica angewiesen, denn der Falter legt seine Eier in den Blüten des Großen Wiesenknopfs, wo sich die Raupen einige Tage ernähren. Um den Lebenszyklus zu schließen, müssen die Raupen von Ameisen in deren Nester getragen werden, wo sie sich parasitisch von der Ameisenbrut ernähren.
Erfreulicherweise können einige Dutzend Exemplare dieses Schmetterlings auf den sonnenexponierten Wiesen des NSG Fuchswiese, aber auch auf nördlich davon gelegenen Wiesen im Wallhäuser Tal beobachtet werden.
