Für dieses Jahr ist die Wanderung der Erdkröten an der B3 bei Eberstadt zu Ende. In den letzten beiden Wochen versuchte kein Tier mehr die gefährliche Straße zu überqueren, sodass die am Amphibienzaun eingegrabenen Auffangeimer leer blieben.
Deshalb hat die Amphibiengruppe des NABU den Zaun abgebaut.
Die Bilanz fällt gemischt aus.






Die Zahl der gesammelten Erdkröten, ist zwar in den letzten beiden Jahren mit ca. 135 Tieren stabil geblieben, verglichen mit den drei Jahren zuvor, hat sich aber ihr Bestand halbiert. Ebenso sieht es im Ersatzlaich-Gewässer diesseits der Straße aus.
Die trockenen heißen Sommer der letzten Jahre haben den Amphibien wahrscheinlich schwer zugesetzt. Das Kronendach des Waldes ist aufgerissen. Hitze dringt ungehindert ein und lässt die dringend von den Amphibien benötigte, kühlende Luftfeuchtigkeit schwinden. Nahrung, wie Schnecken und Regenwürmer, bleibt aus. Es wird sich zeigen, ob diese Population der Erdkröten auf Dauer erhalten bleibt.
Fotos: NABU-Amphibiengruppe