
Die Klimakrise und das fortschreitende Artensterben sind die großen politischen Herausforderungen unserer Zeit. Erhalt und Ausbau der Mitwirkung von Nichtregierungsorganisationen auch auf Gemeindeebene ist entscheidend für eine stabile Demokratie. Auch auf Gemeindeebene entscheidet sich, ob der Umbau zu einer mehr natur- und klimaverträglichen Lebensweise gelingt.
Darum hat der NABU alle in seinem Wirkungsbereich antretenden demokratischen Parteien zu Themen befragt, die uns besonders am Herzen liegen. Die Antworten haben wir unten so wiedergegeben, wie wir sie von den Parteien erhalten haben. Wir legen alle Bürgern und Bürgerinnen ans Herz, sich auf diese Weise über die Positionen der Partien zu den Umwelt- und Naturschutzthemen zu informieren und sich zu überlegen, welche Rolle das für ihre Wahlentscheidung spielt.
Welche Vorstellungen haben Sie zur zukünftigen Bebauung unserer Gemeinde? Wie wollen Sie den fortschreitenden Flächenfraß eindämmen?
Der Flächenverbrauch durch Baumaßnahmen ist eine der größten Bedrohungen für unsere Natur und kann durch sogenannte „Ausgleichsmaßnahmen“ nicht abgemildert werden. Eine weitere Vergrößerung der Verkehrs- und Siedlungsfläche durch neue Baugebiete und Bauvorhaben im Außenbereich wäre aus Naturschutzsicht katastrophal. Als primäre Planungsinstanz haben hier die Gemeinden eine besondere Verantwortung.
FW
Wir stehen dafür ein, dass unser Ort noch Entwicklungsmöglichkeiten für Gewerbe und Wohnbebauung hat. Selbstverständlich möchten wir nicht die komplette Gemarkung bebaut haben, aber eine moderate Randbebauung ist noch möglich und schafft den dringend benötigten Wohnraum in diesem Ballungsgebiet. In die Höhe bauen verringert den Flächenverbrauch, aber keine Hochhäuser im ländlichen Raum entstehen lassen. Keine Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. Reihenhausbebauung mehr in Alsbach und Hähnlein. Wo möglich die innerörtliche Bebauung unterstützen und fördern.
CDU
Die Gemeindevertretung Alsbach-Hähnlein hat in ihrer Sitzung im Dezember 2025 mit ihrer Stellungnahme für den neuen Regionalplan Südhessen definiert, in welchem Umfang sie sich in den nächsten 15-20 Jahren entwickeln möchte.
Das gilt einerseits für die mögliche Schaffung von Flächen für (bezahlbaren) Wohnraum. Gleichzeitig wollen wir unserem in der Gemeinde ansässigen Gewerbe die Möglichkeit geben, sich hier am Standort zu entwickeln – um Arbeitsplätze und auch Gewerbesteuer langfristig für Alsbach-Hähnlein zu sichern.
SPD
Die SPD Alsbach-Hähnlein sieht die Gefahr eines „Siedlungsbreis“ und legt deshalb großen Wert auf Erhalt der die Kommunen an der Bergstraße trennenden Zwischenräume. Absolute Priorität muss die Wohnnutzung in den Orten haben, bei behutsamer Verdichtung, wo möglich und auch mit Luftschneisen vereinbar. Deshalb haben wir auch nur einer eingeschränkten zusätzlichen Bebauung im anstehenden Regionalplanverfahren zugestimmt. Für uns kommt ein neues Baugebiet in der 2020 vorgesehenen Größenordnung – „Quartier 22“ – außerhalb unseres derzeitigen Siedlungsgebietes nicht in Frage.
IUHAS
Die IUHAS sieht die Ausweisung neuer Baugebiete im Außenbereich äußerst kritisch. Insbesondere die Verbindung bisher getrennter Siedlungsflächen wie Alsbach und Sandwiese durch großflächige Ausweisung von Baugebieten, wie es die CDU zusammen mit den Freien Wählern plant, lehnen wir ab.
Wir fordern nach wie vor, endlich einen konstruktiven Planungsprozess unter Einbeziehung von Naturschutz und anderen Interessengruppen einzurichten, um öffentlich über die zukünftige Entwicklung der Gemeinde zu beraten. Wenn wir dies – wie von der IUHAS gefordert – bereits begonnen hätten, dann hätten wir heute einen weitgehenden Konsens innerhalb der politischen Parteien, ob wo und was wir bauen wollen.
Aus Sicht der IUHAS müssen dabei die folgenden zentralen Punkte berücksichtigt werden:
- Baugesetzbuch §1: die Innenentwicklung hat Vorrang vor der Außenentwicklung.
- Unsere klimatischen Rahmenbedingungen, wie sie sich aus der erstellten Klimafunktionskarte ableiten lassen.
- Der Erhalt von Freiflächen zwischen unseren drei Ortsteilen.
Und wir als politische Mandatsträger müssen unter Einbeziehung der Bevölkerung auch über die Grenzen des Wachstums nachdenken. Nur so werden wir die Biotopflächen aber auch die landwirtschaftlichen Flächen zwischen den Ortsteilen erhalten können.
Wie möchten Sie lokal zur Eindämmung der Klimakrise beitragen? Wie kann unsere Gemeinde nachhaltiger werden?
Die Einhaltung des 1,5°-Ziels des Pariser Klima-Abkommens ist zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen außerordentlich wichtig, aber aktuell stark gefährdet. Wo sehen Sie konkrete Potenziale den CO2-Ausstoß in der Gemeinde zu verringern? Wie kann die Gemeinde zur Verkehrs- und Energiewende beitragen.
FW
Wir befürworten hier eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Eine Gemeinde kann das Klima nicht allein retten, aber alle zusammen schon. Keine Steinwüsten in Vorgärten entstehen lassen. Den Wald als Erholungsgebiet sichern. Alternative Energieerzeugung fördern und ausbauen. Für E-Mobilität die Infrastruktur erhalten bzw. funktionstüchtig herstellen. Die Eigenverantwortung der Bürger und Bürgerinnen anmahnen und nicht immer nur nach dem „Staat“ rufen, wenn es schwierig oder arbeitsintensiv wird. Öffentlichen Nahverkehr weiter unterstützen und ausbauen.
CDU
Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein hat hier in den vergangen Jahren die Dinge umgesetzt, die tatsächlich in ihrer Kompetenz liegen. Dazu gehört z.B. ein besonderes Augenmerk auf den Klimaschutz bei der Aufstellung neuer Bebauungspläne.
Werden neue Gebäude – wie aktuell der Kindergarten in Hähnlein – errichtet, achten wir darauf, dass diese nach Möglichkeit mindestens dem KfW40-Standard entsprechen.
Der Fuhrpark der Gemeinde wird weiter auf E-Mobilität umgestellt, den Strom gewinnt die Kommune von der eigenen PV-Anlage.
Unser Ziel ist es, bis 2030 den rechnerischen Jahres-Strombedarf der gemeindlichen Gebäude durch PV-Anlagen auf den eigenen Liegenschaften zu gewinnen.
Diesen Kurs wollen wir als CDU-Bürgerliste auch in der nächsten Wahlperiode fortführen.
SPD
Wir haben uns das Integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises Darmstadt-Dieburg genau angesehen und werden konkrete Maßnahmen daraus in der kommenden Zeit in der neuen Gemeindevertretung beantragen.
Von uns bereits identifizierte Handlungsfelder:
- Sichere und gut verbundene Radwege, gescheit ausgeschildert.
- Erhalt und weiterer Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Kontakt zu Kreis und DADINA wegen Möglichkeiten E-Bus-Einsatz.
- Vermittlung guter Lösungen für private Selbst-Lader
- Vorrang eines Miteinanders statt Priorität für den zügigen Autoverkehr (Tempo 30 auch auf – zumindest Teilen – der Landesstraßen, z.B. um die Kreisel)
IUHAS
Alsbach-Hähnlein ist Mitglied der „Klimakommunen Hessen“. Aus Sicht der IUHAS sollte die Gemeinde im Rahmen der Mitgliedschaft eine „kommunale Treibhausgasbilanz“ erstellen. Darauf basierend sollten Reduktionsmaßnahmen identifiziert und in einem Maßnahmenkatalog festgeschrieben werden. Das Ziel aus Sicht der IUHAS muss eine frühzeitige Klima-Neutralität der Gemeinde sein.
In diesem Zusammenhang wird die IUHAS sich dafür einsetzen, dass der von der Gemeinde auf unseren Antrag eingeführten „Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsbeirat“ nach der Kommunalwahl beibehalten wird und dass er einer Satzung der Gemeinde als ständige Einrichtung verankert wird.
Die IUHAS setzt sich dafür ein, dass kommunale Radwege instandgehalten und ausgebaut werden und dass die Gemeinde sich aktiv an der Umsetzung des Radschnellwegs Darmstadt-Heidelberg beteiligt.
Die IUHAS wird wie in der Vergangenheit auch weiterhin die Ladeinfrastruktur für Elektroautos im Blick behalten und Verbesserungen anstreben. Beim Carsharing ist Alsbach-Hähnlein aktuell leider ein weißer Fleck auf der Landkarte, aber die IUHAS wird interessierte Anbieter bei der Umsetzung von Lösungen unterstützen.
Beim Zubau von Fotovoltaik-Anlagen sind aktuell Engpässe im Leitungsnetz ein Hemmschuh für die Umsetzung von Projekten. Die IUHAS wird dafür eintreten, unsere Beteiligung an der GGEW zu nutzen, um dringend benötigte Erweiterungen im Gemeindegebiet auch zu erhalten.
Beim Thema „Wärmewende“ ist die IUHAS für eine frühzeitige Prüfung der verfügbaren Möglichkeiten, die Alsbach-Hähnlein bei der „kommunalen Wärmeplanung“ hat. Wir sehen die kommunale Wärmeplanung nicht als „lästige Pflicht“, sondern als Möglichkeit zur Identifizierung und Umsetzung innovativer Lösungen.
Bei der privaten Wärmewende sollte die Gemeinde aus Sicht der IUHAS die Bürger weiterhin dabei unterstützen, für Ihre Gebäude zukunftsweisende Lösungen zu finden, wie dies mit der Möglichkeit zu kostenfreien Energieberatungen bereits begonnen wurde.
Unterstützen Sie eine naturnähere und zukunftsgewandte Bewirtschaftung des Gemeindewaldes und wie möchten Sie dies umsetzen?
Der Wald erfüllt heute vielfältige Funktionen. Er wird als Naturraum zur Erholung geschätzt, er ist Lieferant für Holz, CO2-Speicher und Schutzraum für Tiere und Pflanzen.
Welche Waldfunktion(en) stehen für Sie im Vordergrund?
Was möchten Sie tun, um den Wald zu unterstützen, damit er in Zeiten des Klimawandels diese Funktion(en) weiter erfüllen kann.
Wie beurteilen Sie die Arbeit und die Ergebnisse des Runden Tisches zur Waldentwicklung?
Wie möchten Sie in Zukunft sicherstellen, dass die beim Runden Tisch Wald gefassten Beschlüsse korrekt umgesetzt werden?
Welche Ideen haben Sie, um auch zukünftig Bürger und Naturschutzverbände an den Entscheidungsfindungen zu beteiligen?
Werden Sie sich für eine größere Transparenz und mehr Informationen für Bürger zum Thema Wald einsetzen, z.B. durch Informationen auf der Webseite und in der Presse?
FW
Der Wald erfüllt heute vielfältige Funktionen. Er wird als Naturraum zur Erholung geschätzt, er ist Lieferant für Holz, CO2-Speicher und Schutzraum für Tiere und Pflanzen. Welche Waldfunktion(en) stehen für Sie im Vordergrund?
- Unser Wald ist uns als Naherholungsgebiet am wichtigsten.
Was möchten Sie tun, um den Wald zu unterstützen, damit er in Zeiten des Klimawandels diese Funktion(en) weiter erfüllen kann.
- Umsetzung der gefassten Beschlüsse des Gemeindevertretung 2025.
Wie beurteilen Sie die Arbeit und die Ergebnisse des Runden Tisches zur Waldentwicklung?
- Es war ein Stück harter Arbeit, die sich gelohnt hat.
Wie möchten Sie in Zukunft sicherstellen, dass die beim Runden Tisch Wald gefassten Beschlüsse korrekt umgesetzt werden?
- In der gewählten Gemeindevertretung und Ihren Ausschüssen ist genügend Sicherstellung vorhanden um die Beschlüsse umzusetzen. Die Verwaltung benötigt dafür finanzielle und personelle Ressourcen für deren Erhalt bzw. bei Bedarf Schaffung wir eintreten werden.
Welche Ideen haben Sie, um auch zukünftig Bürger und Naturschutzverbände an den Entscheidungsfindungen zu beteiligen?
- Unsere Ziele und Schwerpunkte sind in den Waldwirtschaftsplan und am Runden Tisch eingeflossen.
- Unsere Demokratie lässt eine breite Beteiligung der Bevölkerung einschließlich von Naturschutzverbänden und Interessensgruppen außerhalb von Wahlzeiten zu. Es gibt öffentliche Sitzungen des Bau-, Planungs- Umwelt- und Ortsentwicklungsausschusses an denen alle Bürger und Bürgerinnen sowie Interessierte teilnehmen können. Hier muss nur die Initiative bei den angesprochenen ergriffen werden.
Werden Sie sich für eine größere Transparenz und mehr Informationen für Bürger zum Thema Wald einsetzen, z.B. durch Informationen auf der Webseite und in der Presse?
- Wir sehen kein Informationsdefizit bei wirklich interessierten Bürgern und Bürgerinnen.
- Die Homepages und die Presse berichten ausführlich über öffentliche Sitzungen des BPUO und der Gemeindevertretung in Alsbach-Hähnlein.
- Wir sind Bürger und Bürgerinnen, die im Ort wohnen, deren Adressen und Telefonnummern öffentlich zugänglich sind und die jederzeit ansprechbar sind.
CDU
Der von der Gemeinde eingesetzte, von uns als CDU-Fraktion unterstützte und von externen Moderatoren geleitete Prozess zur Erarbeitung des „Leitbilds Wald“ war ein voller Erfolg. Darin wurden die verschiedenen Funktionen unseres Waldes und deren Prioritäten ausführlich erörtert und festgehalten.
Wie von der Gemeindevertretung beschlossen, bilden die Ergebnisse dieses gemeinsam erarbeiteten „Leitbilds Wald“ die Grundlage für die neue „Forsteinrichtung“ – also den 10-Jahres-Plan für unseren Wald.
Als CDU-Fraktion erwarten wir die Resultate – also den Vorschlag für eine neue Forsteinrichtung – im Laufe dieses Jahres. Sie werden dann in den öffentlich tagenden Ausschüssen der Gemeinde diskutiert.
Wir rechnen mit und erhoffen uns dabei eine Beteiligung interessierter Verbände und Bürger/innen.
SPD
Der Wald erfüllt heute vielfältige Funktionen. Er wird als Naturraum zur Erholung geschätzt, er ist Lieferant für Holz, CO2-Speicher und Schutzraum für Tiere und Pflanzen.
- Antwort SPD:
Die mit dem Runden Tisch Wald erarbeitete Waldstrategie ist ein Kompromiss, den wir für sinnvoll und umsetzbar halten. Der Vorrang des natürlichen Waldumbaus basiert aus guten Erfahrungen in anderen Regionen.
Wie möchten Sie in Zukunft sicherstellen, dass die beim Runden Tisch Wald gefassten Beschlüsse korrekt umgesetzt werden?
- Die Funktion des Waldes als Wasser- und CO²-Speicher, Hitzeschutz, Ortsbelüftung sollte im Vordergrund stehen. Das Walderleben und die Erholungsfunktion für die Bürger*innen ist damit unmittelbar verbunden.
- Wir hoffen sehr, dass die neue Waldstrategie dazu beitragen kann, dass der Wald bei uns überhaupt noch langfristig überleben kann.
Welche Ideen haben Sie, um auch zukünftig Bürger und Naturschutzverbände an den Entscheidungsfindungen zu beteiligen?
- Wir arbeiten gerade an der Verbesserung unserer eigenen Kommunikation (Webseite und Social media). Transparenz der Ideen und Umsetzungsverfahren der Verwaltung bleibt in der nächsten Wahlperiode Herausforderung für Gemeindevertreter*innen!
Werden Sie sich für eine größere Transparenz und mehr Informationen für Bürger zum Thema Wald einsetzen, z.B. durch Informationen auf der Webseite und in der Presse?
- Es ist tatsächlich nötig, die Bürgerinnen und Bürger besser über die neue Strategie im Umgang mit dem Wald zu informieren. Viele Menschen erwarten immer noch einen „aufgeräumten“ Wald. Hier hoffen wir auch auf Sie als Naturschutzverband, dass Sie mehr öffentliche Veranstaltungen, z.B. Waldspaziergänge anbieten, um die Öffentlichkeit besser zu informieren und in Austausch zu kommen.
- Wir haben den Anträgen in der GVE gern zugestimmt, die neue Waldbildungsprojekte auf den Weg brachten. Nun liegt es an uns allen gemeinsam, Menschen dafür mitzunehmen, wenn sie umgesetzt sind. Da braucht es dann auch mehr als nur Information. Wir werden dafür gern aktiv und bewerben auch kreative Ideen anderer.
- Die nächste Aufgabe steht uns bevor, wenn die neue „Forsteinrichtung“ vorgelegt wird (die kommunale Mittelfristplanung). Die müssen wir prüfen, ob sie das erarbeitete Leitbild Wald in vollem Umfang umsetzt. Dazu werden wir auch Fachleute aus unserem Umfeld befragen.
IUHAS
Der Wald hat im Rahmen des Klimawandels wichtige klimatische Funktionen beispielsweise als Kaltluft-Entstehungsgebiet und als Rückzugsort an heißen Tagen. Auch dämpft er als CO2-Speicher die weitere globale Erwärmung. Als Wasserspeicher verhindert er bei Starkregen Sturzbäche, die durch Alsbach laufen. Das Ganze zusätzlich zu seiner Funktion als Schutzraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsraum für uns Menschen. Der Wald ist heute kein Wirtschaftsfaktor mehr, wie er es vor einer Generation noch war. Es geht heute darum, den Wald zu erhalten und seinen Zustand wo immer möglich zu verbessern. Dieser Perspektivwechsel ist auch erfreulicherweise Konsens innerhalb der Gemeinde.
Mit dem „Runden Tisch Wald“ haben wir aus Sicht der IUHAS einen ersten Schritt in die Richtung genommen, diese Erkenntnisse verbindlich umzusetzen. Es wurden Ziele für den Umgang mit unserem Wald definiert und festgeschrieben, die sich den geschilderten Kriterien orientieren.
Aus Sicht der IUHAS muss im nächsten Schritt die Erstellung der forstlichen Langfristplanung für die nächsten 10 Jahre („Forsteinrichtung“) und die dort festzulegende Art der Wald-Bewirtschaftung an diesen Zielen neu ausgerichtet werden. Hier wird die IUHAS einerseits auf die korrekte Abbildung der globalen Ziele achten. Andererseits müssen diese Ziele für die Waldentwicklung aus Sicht der IUHAS in messbare Indikatoren übersetzt werden, denn nur so bleibt überprüfbar, ob die Richtung stimmt.
Wenn wir messbare Indikatoren haben, dann können wir diese regelmäßig überprüfen, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Dieser Überprüfungsprozess muss aus Sicht der IUHAS öffentlich mit Bürgern und Naturschutzverbänden stattfinden.
Alle Informationen zum Wald sollten aus Sicht der IUHAS auf einer Unterwebseite der Gemeinde öffentlich präsentiert werden. So kann jeder Bürger jederzeit alle Unterlagen einsehen, wie beispielsweise:
- Ergebnisse der Überprüfungen
- Verabschiedetes Leitbild Wald
- Forsteinrichtung
- Waldwirtschaftspläne
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