Projekthistorie Etzwiesen-Teiche
Projektbeschreibung hier
Das Projekt wurde im Juli 2009 erfolgreich abgeschlossen.
Arbeitseinsatz der Wühlmäuse an den Etzwiesen
Mit der Ruhe war es am Eisvogelteich und am Krebsteich und an den Etzwiesen an diesem warmen Sommermorgen schon bald vorbei; die Wühlmäuse pflanzten einige neue Sträucher in die Benjeshecke und Sumpfpflanzen an die Teichränder. Danach aber hielt sie niemand mehr von der Einweihung der Teiche auf ihre Art ab: die Teichfrösche mussten die Hoheit abgeben und fanden nach dem Wühlmaus-Bad einen ziemlich trüben Tümpel vor.
Das Wühlmaus-Mittagessen bestand dann aus einem Nudelgericht, angereichert mit frischen Kräutern von den Etzwiesen.
04.07.2009
Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen
Mit der Motorhacke auf den Etzwiesen wurde am Sonnabend die Aussaat von Wildkräutern um die Trockenmauern herum vorbereitet. Der finale Beweis, dass dabei eine Menge Schweiß geflossen sein muß, liefert das Foto eines Schillerfalters. Dieser hatte sich auf Klaus-Dieter niedergelassen. Der seltene Schmetterling kommt an den Etzweisen noch relativ häufig vor. Im Gegensatz zu anderen Faltern wird er nicht von süssem Nektar, sondern eher von Aas, Kot und Schweiß angezogen. Seine stahlblauen Flügel machen ihn ohne Zweifel zu einem der schönsten Schmtterlinge Deutschlands. Seine Raupen bevorzugen allerdings pflanzliche Kost: Saalweiden werden bevorzugt und diese gibt es auf den Etzwiesen.
27.6.2009
Die Trockenmauer an den Etzwiesen ist fertiggestellt
Baufortschritt an den Etzwiesen Trockenmauern
Endlich konnten wir etwas mehr Zeit in den letzten Abschnitt der Trockenmauer investieren. Noch ein Einsatz wird für die Seinbewegung notwendig, dann kann die Bodenfräse den Feinschliff besorgen. Das Projekt könnte noch vor Ende Juli abgeschlossen sein…
Inzwischen hat sich schon eine erste Blumengesellschaft auf den neu angesäten Wiesen eingefunden. Der Mohn wird bald von den mehrjährigen Kräutern verdrängt werden- noch gibt er der neuen Wiese viel schöne Farbtupfer.
19.6.2009
Arbeitseinsatz Etzwiesen: die zweite Trockenmauer entsteht
Das Etzwiesen-Bauteam beendete heute die Arbeiten am Fundament der unteren Trockenmauer. Alle großen Wasserbausteine wurden vom Weg heruntergerollt, damit sie in den nächsten Tagen in der Mauer platziert werden können.
Kritisch beäugt und kommentiert wurde das Ganze von den Wasserfröschen, die inzwischen im Krebsteich hausen.
Vielleicht waren sie aber auch nur in Hochzeitsstimmung- bei Wasserfröschen passiert das etwas später im Jahr, als bei den anderen heimischen Amphibien. Kein Zweifel kann daran herrschen, dass die Wasserfrösche sich gut eingelebt haben.
13.06.2009
Arbeitseinsatz 10 Uhr an den Etzwiesen im Regen
An den Etzwiesen haben sich drei Aktive nicht vom Dauerregen, der den ganzen Morgen über fiel, abschrecken lassen. Für den zweite Bauabschnitt, eine zweite Trockenmauer direkt über dem Krebsteich, wurde mit Hacke und Spaten das Fundament bereitet.
Besonderen Dank an Nils unseren jüngsten und unermüdlichen Helfer- ohne ihn hätten wir uns vom Wetter entmutigen lassen.
6.6.2009
Brennesselaktion
Einmal Brennesseln rupfen- andere Prioritäten lassen nicht mehr Aktivität zu…
24.5.2009
Pflanztag an den Etzwiesen
Bei schönstem Frühlingswetter wurden an den Rändern des Krebsteiches und des Eisvogelteiches mehrere Kisten mit Sumpfpflanzen verteilt.
Natürlich wurden von der NABU Brigade noch ein paar Tonnen Steine gerollt, um den zweiten Abschnitt der Trockenmauer vorzubereiten.
10.5.2009
Die Feuersalamander am Eisvogelteich…
… haben bei ihrem letzten Treffen einen ganzen Berg Brennesseln und Brombeeren ‚geerntet‘.
30.04.2009
Einsatz an der Trockenmauer
Bei schönstem Frühlingswetter war die Baubrigade vor Ort im Einsatz. Ein Drittel der Mauer ist fertiggestellt.
25.04.2009
Frühlingseinzug
Endlich werden die Bäume grün und der lang erwartete Regen läßt die Saat aufgehen. Allerdings auch die Brennesseln, so war eine erste selektive Bekämpfung mit der Motorsense notwendig.
Diverse Wasserpflanzen wurden eingesetzt und natürlich einige Wasserbausteine bewegt.
19.04.2009
Trockene Ostern
Über die Osterfeiertage ist es sehr ruhig auf der NABU Baustelle. Die anhaltende Trockenheit lässt die angesäten Kräuter nicht aufgehen. Dafür war die Gelegenheit für eine erste Brennessel-Bekämpfung recht günstig. Die tiefsitzenden Wurzeln der Nesseln treiben schon aus und können sofort herausgehackt werden.
13.04.2009
Rock’n Roll
Mit fünf Aktiven wurde der erste halbe Meter der Trockenmauer gesetzt. Echte Knochenarbeit. Wenigstens liegen die jungen Felsen oberhalb der Baustelle. Echt Rock’n Roll!
05.04.2009
Einsaat
Nach Ende des Dauerregens wurde das Gelände eingesät. Im unteren Bereich mit einer Mischung für feuchte Wiesen und Bachränder, im oberen Bereich mit einer insektenfreundlichen Mischung mehrjähriger Kräuter und Stauden.
29.03.2009
Blitzaktion
27 Tonnen Wasserbausteine einschließlich Transport für die Trockenmauer wurden als Spende von der der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie geliefert. Der schwere Transporter konnte das Material direkt am Grundstück abkippen, was aber den Waldweg vollkommen blockierte. In einer Blitzaktion wurde bei strahlendem Sonnenschein die Steine vom Waldweg geschafft. Vor allem die Wühlmauseltern waren im Einsatz. Wir waren so schnell fertig, dass viele später eingetroffene Freiwillige gar nicht mehr zum Arbeiten kamen.
Dank an alle Beteiligten!
21.03.2009
Am Sonntag kam das letzte Mal die Motorhacke zum Einsatz: dass Gelände ist jetzt bereit für die Einsaat.
Das nächste Wochenende wird genutzt, um die große Trockenmauer-Bauaktion am 4. April 2009 vorzubereiten.
22.03.2009
Teich-Taufe
Das Etzwiesenprojekt hat zwei neue Teiche hervorgebracht: den Eisvogelteich und den Krebsteich. Die Einweihungsfeier an den Etzwiesen bei schönstem Vorfrühlingswetter wurde von den Wühlmäusen ausgestaltet.
Spontane Pflanzenspender waren sehr willkommen: Schneeglöckchen, Märzenbecher und Schachbrettblumen haben ihren Platz gefunden.
Wühlmausgrill und die Apfelpresse im Einsatz.
14.03.2009
Im Dauerregen
Bei Dauerregen wurde am Wochenende die Bodenfräse herangeschafft und auf einer ersten Fläche eingesetzt, um den Boden von Brennesseln und Brombeerwurzelwerk zu befreien. Das Gelände sieht etwas weniger nach Baustelle und endlich nach frisch angelegtem Gartenland aus.
Eki und Klaus-Dieter haben im Laufe der Woche alles Holz abtransportiert und eine ganze Reihe von Sträuchern – unter anderem Kornelkirsche und Weißdorn- in einer Benjeshecke gepflanzt. Blasenstrauch und mehrere Weidenarten im unteren Bereich sind geplant.
Bisher hat sich auf den Etzwiesen noch kein einziger Frosch blicken lassen. Der Dauerregen sollte die letzten Amphibien aber jetzt auch in den etwas kühleren Tälern aufwecken.
08.03.2009
Nach dem Frost
Endlich ist die lange Frostperiode vorüber und die Erdarbeiten auf der Fläche gehen zügig voran. Viele Stellen müssen ausgeglichen werden, was bei anhaltendem Bodenfrost nicht möglich war.
Im oberen Bereich wurden große Holzmengen zum Abtransport zusammengestellt- es besteht die Hoffnung, das Gelände in den nächsten Tagen freizubekommen für die Motorhacke und die folgende Einsaat.
Noch zwei Wochen sind es bis zur geplanten Einweihung und Taufe der beiden neuen Teiche: den Teichrändern wird noch etwas mehr Schräge verordnet. Das Teichwasser präsentiert sich bläulich-trüb neben den letzten Eisresten.
Die Etzwiesen sind kühler als andere Teiche, die der NABU um Seeheim pflegt. Im Regenbogenteich sitzen die ersten Springfrösche und werden in den nächsten Tagen ablaichen. Der erste Frühlingstag hat sie prompt geweckt. An den Etzwiesen ist es einstweilen noch ruhig, aber die Krötenwanderung steht auch hier unmittelbar bevor.
01.03.2009
Erdarbeiten am Hang
Reichlich Schnee und unter -3°C machen die Erdarbeiten am Hang nicht gerade einfach. Vorbereitet wurde ein Stück Fundament für die Trockenmauer am unteren Teich. Dieser ist dank der feuchten Wetterlage wieder maximal gefüllt.
18.02.2009
Die Teichböschung wird manuell begradigt
Nach erneutem Frosteinbruch und Schneefall wurden an diesem Wochenende Arbeiten an den Teichböschungen fortgesetzt. Der Wasserstand der neuen Teiche ist erfreulich hoch, wenn auch noch nicht der Stand vor dem letzten Baggereinsatz erreicht ist. Das wird sich aber nach der Schneeschmelze sicher ändern.
15.02.2009
Zweiter Baggereinsatz
Sonntag vormittags ist nochmal Mary im Einsatz, nachmittag dürfen auch die Herren mal ans Gerät. Am späten Nachmittag wird der Bagger nur noch unter Aufbietung aller Kräfte aus den schlammigen Untergrund befreit.
Jetzt bleiben deutlich mehr Besucher am Schild NABU-Baustelle stehen, denn nach Baustelle sieht es jetzt in der Tat aus.
Vorbereitet wurde ein Stück Steilufer, damit hier eine Eisvogel-Ansiedlung möglich wird. Die Tiere wurden im Dezember noch am Bachlauf beobachtet und sollen hier ein geschütztes Zuhause finden.
Nach diesem Sonntagseinsatz sollen in den nächsten zwei Wochen Randbegradigungen an den Teichen vorgenommen werden, dann dürfen die Frösche einziehen.
Foto unten vom Morgen des 8. Februar: die graue Tonmasse im Zentrum des Bildes wurde im Laufe des Tages an den Hang links verbracht und der Teich so weit vertieft, damit auch in einem extrem trockenen Sommer die Amphibien ein Rückzugsgebiet vorfinden.
08.02.2009
Die zweite Baggerparty startet bei Tau- und Dauerregen-Wetter. Das macht das Gelände schwieriger zu befahren, füllt aber unsere Teiche gleich ordentlich auf. Dafür kommt dieses Mal ein größerer 7,5 t Bagger zum Einsatz.
Wenige Minuten nachdem das Gerät in den neuen Teich eingefahren ist, steht er durch den Rütteleffekt bis über das Fahrwerk in einer zähen Lehm-Ton-Wasser Masse, die jedem unvorsichtigen Helfer die Gummistiefel von den Füssen saugt. Nur untergelegte Stämme und die Fahrkünste von Mary retten die Lage: eine gute Baggerführerin kann sich wirklich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen.
Erste Verhandlungen geführt hat Elke: bei Steinbruch-Besuchen forscht sie nach den besten Steinen für unsere Trockenmauern.
07.02.2009
Zwischenstand im Februar
Nach einiger Diskussion wurde heute beschlossen, noch ein zweites Mal den Bagger einzusetzen: Nur in Handarbeit wäre das Zeitfenster bis den ersten Aktivitäten der Amphibien zu klein oder wir müssten Erdarbeiten an den Teichen aufs nächste Jahr verschieben. Ab Anfang März rechnen wir mit der ersten Einwanderung von Erdkröten und Grasfröschen.
01.02.2009
Baggerparty: der zweite Tag
Der zweite Einsatztag an diesem Wochenende empfängt mit heftigem Regen, Wind und Tauwetter, was den schweren Bagger auf dem morastigen Boden immer schneller einsinken lässt. Die begeisterten Baggerfahrer vom Vortag sind natürlich vor Ort. Zum Glück kann man sich bei Elke am Essenstand mit Suppe und Tee aufwärmen.
linkes Foto: David (13 Jahre)
Der zweite Teich wird fertiggestellt. Ein grosser Erdwall zieht sich am Hang hin- hier soll künftig eine Trockenmauer Heimstatt für Eidechsen, Ringelnatter, vielleicht sogar die Schlingnatter werden.
Es stehen noch eine ganze Reihe manueller Feinarbeiten an. Nächster Woche Samstag trifft sich der harte Kern für eine nächste Runde.
18.01.2009
Baggerparty
Ein Feuchtbiotop ist freigelegt, der erste Teich ist fertig.
Ein Tag bleibt noch, um den zweiten Teich zu setzen und die den Bau der Trockenmauer vorzubereiten.
Das einsetzende Tauwetter macht das Mannövrieren auf dem schlammigen Untergrund sicher nicht einfacher.
17.01.2009
Ein gutes Dutzend freiwillige große und kleine Baggerfahrer haben sich auf den Etzwiesen versammelt. Die Wetterlage ist optimal: der Bodenfrost lässt den Bagger kaum einsinken, während der Bagger kein Problem hat, grosse Schollen aus der Erde zu reissen. Da jeder Baggerfan unter Anleitung seine Kunst ausüben darf, dauert es zwar ein wenig länger, aber dafür kommt der Spassfaktor nicht zu kurz.
Die letzten Holzreste wurden gerade noch rechtzeitig vor dem Schneefall zur Seite geräumt. Der Bagger kann kommen!
03.01.2009
Die üblichen Verdächtigen waren wieder am Schaffen: das Brombeerdickicht ist komplett beseitigt, die Holzmenge hat sich deutlich verringert. Ein Wochenende muss aber auf alle Fälle noch investiert werden.
28.12.2008
Kampf mit den Brombeeren
Ganz schön kalt war es in den Etzwiesen am Nachmittag des 13. Dezember. Im Winter liegt das Tal im Schatten und der Boden bleibt frostig.
Aber uns ist warm geworden nach drei Stunden und die Hälfte des Brombeerdickichtes ist beseitigt. Einmal wenigstens müssen wir noch ran, bevor der Bagger kommen kann.
13.12.2008
Fällarbeiten abgeschlossen
Wie geplant und zusammen mit der Gemeinde und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, wurde heute trotz heftigen Dauerregens Randgehölze entfernt und eine einzelstehende Schwarzerle auf dem Gelände gefällt. Noch liegt eine große Menge Holz auf dem Boden, das abtransportiert werden muss.
Für den nächsten Sonnabend ist eine Aktion der NABU-Gruppe an den Etzwiesen geplant.
Termine wie immer im NABU Kalender
06.12.2008
Fällarbeiten
Eine Reihe großer Fichten am Nachbargrundstück, die das Gelände beschatten, wurde gefällt. Pünktlich mit Beginn des Pachtvertrages mit der Gemeinde wurde am oberen Hang Gestrüpp niedergelegt und die ersten Quadratmeter Boden von Laub und Altholz befreit.
Das Foto links zeigt den möglicherweise übertriebenen Aufwand zur Gewinnung eines einzelnen Weihnachtsbaumes.
01.12.2008