Dez 282018
 
Fotos: NABU/Tino Westphal – Rechts im Bild der unbeweidete Teil der Bienenweide.

Ein kleiner Teil der Bienenweide am Malchener Blütenhang wurde gemäht und das Mähgut auf die Benjeshecken am Wiesenrand verteilt.

Nach drei Vegetationsperioden sind die mehrjährigen Stauden sehr dicht und müssen entfernt werden.

Dieser Teil der Bienenweide wurde im März 2016 eingesät und seitdem weder beweidet noch gemäht, damit Insekten und Wildkräuter sich ungestört entfalten können. Nach drei Wachstumsperioden wird es Zeit für ein Eingreifen. Die abgestorbenen mehrjährigen Stauden bilden ein dichtes Flies und decken den Boden zu stark ab. Von den Wällen am Rand mit dem abgeschobenen Mutterboden her wachsen starke Brombeer-Ranken in die Fläche.

Das Befahren der Fläche mit dem Balkenmäher ist teilweise wegen der Brombeerranken recht mühsam- schwere Maschinen aber wollen wir hier nicht einsetzen.

Die Böckchenweide hat sich nach drei Jahren kontinuierlicher Beweidung gut entwickelt- Gräser und Wildkräuter kommen auch in den früher von der Brombeere dominierten Flächen auf.

Nach einer Stunde ist die Kleine Bienenweide beräumt- bleibt noch Zeit für einen kleinen Einsatz auf der Böckchenweide. Hier muss der nachwachsende Brombeerteppich reduziert werden. Die kontinuierliche Beweidung seit drei Sommern zeigt hier schon Wirkung: Gräser und Wildkräuter haben jetzt gegenüber der Brombeeren eine gute Chance.

Auf der Böckchenweide zeugen noch immer riesige Reisighaufen von der Urbarmachung der Flächen im Januar 2017. Während sie langsam verrotten dienen sie als willkommener Unterschlupf und Lebensraum für Insekten und Kleinsäuger.