Waldläufer-Archiv 2012

 

Zurück zu den brandheissen Waldläufer-Meldungen…

Mit den Wühlmäusen bei der Hirschbrunft im Taunus

Wie jedes Jahr fahren die Wühlmäuse in den Taunus zur „Hirschjagd“. (mehr zur Hirschbrunft 2011 hier)
Fotos: NABU/Tino Westphal
Dominik, Leon, XX, Luna, Ursi und Lollo von den Hermelinen und Jan von den Feuersalamandern sitzen am Abend an einem bewährten Beobachtungspunkt im Taunus.
Zwei Rotfüchse und dann endlich ein Kronenzehner sind im Spektiv selbst in der Dämmerung noch gut zu erkennen.
Beim Aufbruch ins Nachtlager 
kurz vor dem Dunkelwerden werden in der Ferne die ersten Brunftrufe hörbar.

Schon beim Einpacken setzt Dauerregen ein. Wir fahren ein Stück in den Wald hinein. Es ist auch schon ziemlich finster, als die Kothen aufgebaut werden.

Schon vor Sonnenaufgang werden die Hirsche wieder aktiv. Der Regen hat aufgehört und Nebel liegt über dem Taunus. Sofort nach dem Sonnenaufgang sind wir unterwegs. Erstmal in kleinen Gruppen, denn wenn 10 Mann durch den Wald gehen, sieht man nicht sehr viel. Am Ende treffen wir uns aber beim Rotwild…

Die Morgenpirsch ist dann sehr erfolgreich: Marder, Rehwild, eine Rotte Sauen und natürlich Rotwild, die ganze Zeit mit dem Sound der Hirsche im Hintergrund sind ein unvergessliches Erlebnis. 

Hofgut Mappen im Morgennebel Begegnung der Pirschgruppen im Wald Ein Waldreh
Lichtung Wassertrinken nach Wühlmausart Nach der Morgenpirsch
Das Wühlmauslager Im Vordergrund Eckis Lager unter einer Randfichte: es geht auch ganz ohne Zelt.
Frühstück
Kröte: eine Zeltbahn am Baum befestigt Leon und Dominik bevorzugen die Stöckchenvariante, basteln dafür aber ziemlich lange Tinos Lager

22.9.2012

Fotos: NABU/Tino Westphal

Wildbeobachtung mit Hermelinen und Feuersalamandern im Taunus II

Vom Dauerregen am Vormittag nicht abschrecken liessen sich die Hermeline und Feuersalamander: mit Zeltbahn, Schlafsack und Isomatte ausgerüstet ging es zur Wildbeobachtung in den Taunus.

Aufbau der Kothen im Taunus

Geübt wurde das Aufstellen einer Dreierkothe: 3 Zeltbahnen werden zusammengeknüpft und an einem Baum hochgezogen. Als Heringe dienen zurechtgeschnittene Äste.

Waldreh

In drei Gruppen ging es auf die Pirsch, abends und morgendsmit den ersten Sonnenstrahlen um 6 Uhr…

22.4.2012

Wildbeobachtung mit Hermelinen und Feuersalamandern im Taunus I

Irgendwo im Taunus – ein neuer Stützpunkt für grössere Gruppen ist gefunden als Ausgangspunkt für die Suche…

Am 13.4.2012 fuhren ausgewählte Feuersalamander und Hermelinen zusammen in den Taunus, beobachteten Tiere in der Dämmerung, schauen nach Spuren von Tieren, schlafen irgendwo …  kurz nachdem die Sonne aufgegangen ist, sind wir wieder unterwegs.

Was wir so gefunden haben, könnt ihr bei Ecki bewundern…

Fotos: NABU/Tino Westphal – Start bei Ecki: jeder erhält eine Zeltbahn
Gaststätte Weissenthum
Abmarsch vom Parkplatz nahe der Gaststätte Weissenthum
Die Hermeline bauen ziemlich lange an ihrer Kothe
zur Not reicht es aber auch, eine Zeltbahn am Baum zu befestigen oder noch einfacher, sich mit dem Schlafsack in die Bahn einzuwickeln
Muffelwild, Rotwild, viel Schwarz- und Rehwild war sogar ziemlich nahe zu sehen (manchem gar zu nahe) – aber der Fotograf war zu langsam…
Abmarsch aus dem Lager am nächsten Morgen.

14.4.2012

Foto: NABU/Tino Westphal

Wir üben Pirschen

Am 9.2.2012 treffen sich die Feuersalamander ausnahmsweise um 17 Uhr an den Etzwiesen. Wir wollen das leise Bewegen im Wald üben. Ziel heute: Rehe sehen. Die sind jetzt im Vorfrühling hungrig genug, noch bei Licht auf die Wiesen heraus zu treten.

Wenn wir leise genug sind, stehen die Chancen gut, Rehe am Schweitzerloch zu finden.

Schon mal etwas zum Üben:

  • Nur Flüstern, nie rufen oder heftige Bewegungen machen; bei Sichtung kann man einen Laut vereinbaren, der von Tieren nicht dem Menschen zugeordnet wird „Huuuuup“
  • Schleichen üben: über die Füße abrollen
  • Nur gegen den Wind laufen. Prüfung Windrichtung mit Feuerzeugflamme oder indem man trockenes Streu fallen lässt

Wenn wir das pirschen beherrschen, gehen wir im Sommer auch auf die Hirsch-„Jagd“

2.2.2012

Noch nicht genug Staub geschluckt?

Es gibt noch viel ältere Meldungen der Waldläufer von 2011.