Jan 092018
 

Der NABU ruft mit anderen Organisationen zur „Wir haben es satt!“-Demo am 20. Januar in Berlin auf.

Die Ereignisse rund um das Vögel- und Insektensterben sowie die Wiederzulassung von Glyphosat haben deutlich gezeigt: Europa braucht dringend eine grundlegende Reform der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik!

Das Thema der Demo für 2018 „Essen ist politisch“ ist daher sehr passend, da jedes Jahr rund 60 Milliarden Euro Fördergelder in die Finanzierung der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) fließen. Dieses System muss im Jahr 2020 reformiert werden – und zwar fair für die Landwirte, nachhaltig für unsere Ressourcen und effektiv für den Natur- und Artenschutz!

Nähere Infos gibt es unter https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/23680.html.

Aktive der NABU-Ortsgruppe Seeheim-Jugenheim planen eine gemeinsame Anreise nach Berlin. Wer Interesse hat mitzufahren, kann sich bei Eckard Woite (Telefon: 06151 / 595251) melden. Die Reisekosten werden vom NABU-Bundesverband erstattetet.

Auch wer individuell anreisen möchte, kann sich bezüglich Übernahme von Reiskosten an Sebastian.Strumann@NABU.de wenden. 

Auftakt der Demo mit Reden und Musik ist diesmal der Hauptbahnhof in Berlin. Von da aus zieht der Demozug zum Wirtschaftsministerium. Während drinnen Agrarminister aus der ganzen Welt tagen, wird draußen Alarm geschlagen für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik. Anschließend geht es weiter durch das Regierungsviertel bis zum Brandenburger Tor. Auf der dortigen Abschlusskundgebung wird NABU-Präsident Olaf Tschimpke über die dringend erforderliche Reform der EU-Agrarpolitik sprechen.

Die Demo startet um 11 Uhr auf dem Washington-Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Die NABU-Aktiven treffen uns gegen 10 Uhr in der NABU-Bundesgeschäftsstelle (Charitéstraße 3, zehn Fußminuten vom Hauptbahnhof).

Bereits am Freitag angereisten NABU-Aktiven sind von 16 bis 18 Uhr herzlich zum Einstimmen auf die Demo in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen. Nach Begrüßung durch Olaf Tschimpke gibt es einen Fachvortrag zu „Agrarpolitik und Naturschutz“. Anschließend sind eine Diskussion und gemeinsames Glühweintrinken geplant.