Aug 252018
 
Pflegeeinsatz NABU-Wiese 2 10x26s

Fotos: NABU/Tino Westphal – Die Orchideenwiesen auf dem NABU-Grundstück werden nicht beweide und spät gemäht. Das Gras ist weitgehend vertrocknet und die Sträucher zeigen alle Anzeichen von Trockenstress. Die Steinwälle sind teilweise mit Brombeerranken bedeckt.

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Wintertrieb einer Bocksriemenzunge: der neue Trieb ragt wegen der anhaltenden Trockenheit kaum einen Zentimeter aus dem Boden.

Die Orchideen auf dem NABU Grundstück haben alle ihre Samen verbreiten können. In diesem Jahr gab es eine schöne Blüte von Pyramidenorchis und Bocksriemenzunge, auch die Bienenragwurz kam in wenigen Exemplaren zur Blüte. Jetzt Ende August ist die perfekte Zeit für die Mahd dieser Wiesen, denn der Winteraustrieb der Orchideen lugt nach dem Absterben der alten Samenstände wegen der extremen Trockenheit kaum aus dem Boden hervor, kann also vom Messer eines Balkenmäher nicht erfasst werden.

Bei Nieselregen machen sie ch Ehrenamtlichen Helfer ans Werk mit Balkenmäher, Rechen und Heugabel. Auch Handsense und Astschere werden benötigt, denn neben den Steinwällen für unsere Reptilien wachsen dicke Brombeeren und Sträucher, an die der Balkenmäher nicht herankommt. Ein Beschattung der Wälle soll vermieden werden, denn in der kühleren Jahreszeit benötigen die Eidechsen und Schlangen unbedingt Sonnen-exponierte aufgewärmte Steine und Totholz, damit sie die für die Insektenjagd notwendige Körpertemperatur erreichen.

Zum Abschluss zeigt sich die Sonne- beinahe ein herbstliches Bild mit Äpfeln und Mehlbeeren und wegen der Trockenheit schon herbstlich verfärbtem Laub.

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Zum Abschluss zeigt sich die Sonne über dem frisch gemähten NABU-Grundstück.

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Überwachsene Steinschüttung am Seeheimer Blütenhang.

Am Eingang zum NABU-Grundstück treffen wir auf eine Steinschüttung, der im Februar 2016 fertiggestellt wurde. Jetzt nach zwei Jahren sollte auch hier Haselnussgebüsch auf den Stock gesetzt werden und die Brombeeren zwischen den Steinen müssen entfernt werden. Das wird im Hebst beim Großeinsatz mit erledigt.

Teilnehmer vom NABU: Klaus-Dieter, Frank und Tino.