Biotop des Jahres 2011 – Die Blumenwiese

 

Blumenwiese Bluetenhang 2Die Förderung artenreicher Wiesen haben sich die lokalen Naturschutzverbände von Seeheim für 2011 zum Schwerpunkt gewählt.  Als Blumenwiese bezeichnet werden umgangssprachlich artenreiche Wiesen und Weiden, die durch eine Vielzahl blühender Kräuter (Blumen) und Gräser charakterisiert werden….

 

Fotos: NABU/Tino Westphal – der Blühstreifen an
der Alten Bergstrasse

 

Wildblumen – hier blüht’s.

Zustand der Blühstreifen an der Alten Bergstrasse zwischen Seeheim im Sommer 2012.

Ein schöner Erfolg.

29.7.2012

Foto: NABU/T. Westphal

Aktion Blumenwiese – Es blüht

Nach dem trockenen Frühjahr hatten wir schon beinahe die Hoffnung aufgegeben, aber jetzt zeigen sich seit einigen Wochen doch die ersten einjährigen Blütenpflanzen am Radweg zwischen Seeheim und Malchen. 3 Monate nach dem gemeinsamen Arbeitseinsatz mit dem BUND Seeheim und dem Blütenhangverein blüht es am Blütenhang in leuchtenden Farben.

Die Samenmischung enthält vor allem mehrjährige blühende Kräuter – wir können gespannt sein, wie sich der Blühstreifen in den nächsten Jahren entwickelt.

10.7.2011

Aktion Blumenwiese

Projekt-Vorbereitungen der „Aktion Blumenwiese“ – viele Freiwillige gewonnen – über 250 Meter Blühstreifen werden zwischen Malchen und Seeheim entstehen!

Fotos: NABU/WestphalGrundstück nahe Malchen: Hier soll den Radweg begleitend auf über 250 Metern Länge auf 10 Teilstücken ein sechs
Meter breiter Blühstreifen angelegt werden. Ein gemeinsamer Arbeitseinsatz ist geplant für den 2. April 2011.Der ursprünglich für den 12.3.2011 geplante erste Arbeitseinsatz wurde kurzfristig gestrichen.
Diskussion mit Freunden vom Blütenhang-Verein, dem BUND– und dem NABU-Seeheim an einem der Grundstücke am
Blütenhang, das am Radweg mit einem Blühstreifen versehen werden soll.

 

Gespräch an einer der Ackerflächen, die in extensiv genutztes Grünland überführt werden soll.

5.3.2011

Aktion Blumenwiese – erste Begehung der Kandidatenflächen

Kandidat 2:
eine schöne alte Streuobstwiese
Fotos: NABU/Westphal
Kandidat 1:
Ein Wiesenstreifen, dicht
bestanden mit Kanadischer
Goldrute

Nach dem Aufruf von Ulrike Steinmetz, Flächen für die Aktion Blumenwiese zur Verfügung zu stellen, hatten sich einige Grundstücksbesitzer als Interessenten gemeldet. Auf einer ersten Begehung zusammen mit den Biologen vom NABU wurde ein erster Arbeitsplan für die Aktion entworfen: Die NABU-Gruppe wird zusammen mit den Blütenhang-Aktivisten am 12. März 2011 noch vor dem Austrieb der Wiesen mit dem Balkenmäher verfilztes Gras und Kanadische Goldrute entfernen und erst im zweiten Anlauf im April die Blumenwiesen einsäen.

 

Vorfrühling: Blühende Haselsträucher am oberen Blütenhang

30.1.2011

EINLADUNG  ZUR  AKTION  2011  „BLUMENWIESE“

Aus dem Anschreiben von Ulrike Steinmetz an die Grundstücksbesitzer


Bei einem runden Tisch, den der Bürgermeister im Oktober 2010 einberufen hatte, waren sich alle Anwesenden darüber einig, daß der  Blütenhang als gewachsene Obstgarten-Kulturlandschaft nicht verloren gehen soll.

Deshalb wollen wir in diesem Jahr, parallel zu den Verhandlungen mit den Behörden, gerne mit Ihnen zusammen einen ersten Schritt in der Entwicklung einer vielfältig wieder erblühenden Landschaft gehen. Wir wollen dazu einladen, den Fahrradweg begleitende Blühstreifen anzulegen. Dann gäbe es im Frühjahr die Baumblüte und den ganzen Sommer hindurch Blühflächen als Bienen- und Augenweide für Spaziergänger, Schmetterlinge, Eigentümer, Bienen und alle Naturliebhaber.
Für die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung am Blütenhang sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und bitten Sie deshalb, uns solche Streifen zur Einsaat einer Blumenwiese zur Verfügung zu stellen.

Bieten wir in Zusammenarbeit mit dem NABU einen Aktionstag an, um gemeinsam mit den Eigentümern und allen Freunden des  Blütenhangs die Blühstreifen einzusäen, um so tatkräftig eine vielfältige Obstgarten- und Landschaftskultur am Blütenhang zu fördern.

Mit Hilfe des NABU gäbe es die Möglichkeit,  auch größere Blühflächen mit vorwiegend mehrjährigen Wiesenblumen anzulegen.

Optional gäbe es ein Weidemanagement mit regelmäßiger kurzfristiger Beweidung durch Schafe, ein- bis zweimal im Jahr.

Ulrike Steinmetz
Verein Blütenhang:  http://www.bluetenhang.de
NABU Seeheim-Jugenheim: http://www.nabu-seeheim.de

20.1.2011