Wassersteinbruch über Malchen

 

Der seit den fünfziger Jahren aufgegebene Wassersteinbruch befindet sich in der Gemarkung Mühltal auf dem Kamm des langen Berges nahe Burg Frankenstein und der Magnetsteine. Der Steinbruch war bis Ende 2011, 60 Jahre nach Nutzungsende, vollständig mit Laub und Faulschlamm verfüllt. Als Laichgewässer selbst für sehr anspruchslose Arten war er dadurch ungeeignet.
Vom Forst wurde das Gelände im Jahr 2006 und nochmals im Dezember 2011 von Bäumen befreit, so dass sich die Lichtverhältnisse deutlich verbessert haben.

Informationen zur Historie des Steinbruchbetriebs finden Sie hier.

Der Steinbruch ist Dank der aufopferungsvollen Arbeit der freiwilligen Helfer und Sponsoren nach Abschluß der Sanierung im November 2012 wieder ein geeignetes Laichgewasser für Amphibien und wird sich – sobald die Pflanzendecke wieder nachgewachsen ist – als einer der landschaftlich schönsten Teiche in NABU-Pflege präsentieren.

Letzte Aktivitäten am Wassersteinbruch sind im NABU-Blog dokumentiert.

Foto links oben: Zustand des Wassersteinbruches im März 2006

Foto unten: Zustand des Wassersteinbruches im Mai 2013

Projekt: Sanierung des Wassersteinbruchs

Kurzbeschreibung des Projektes

Der seit den fünfziger Jahren aufgegebene Wassersteinbruch befindet sich in der Gemarkung Mühltal auf dem Kamm des langen Berges nahe Burg Frankenstein und der Magnetsteine. Der Steinbruch ist heute, 60 Jahre nach Nutzungsende, vollständig mit Laub und Faulschlamm verfüllt. Als Laichgewässer selbst für sehr anspruchslose Arten ist er dadurch ungeeignet.
Vom Forst wurde das Gelände im Jahr 2006 und nochmals im Dezember 2011 von Bäumen befreit, so dass sich die Lichtverhältnisse deutlich verbessert haben.
In einer Initiative der Kinder- und Jugendgruppe „Die Wühlmäuse“ wurde das Projekt vorangetrieben.

Welche Maßnahmen sind geplant?

Um die Wasserqualität für die nächsten Jahre zu verbessern, soll der Teich ausgebaggert werden; insbesondere soll er eine flache Uferzone erhalten.

Durch Errichtung von Benjeshecken und Holzwällen soll der Eintrag von Laub gebremst werden.

Professionell gesichert werden Jugendliche in Klettereinsätzen im Bereich der Steilwände des Steinbruches vorhandene Spalten von Lockermaterial befreien, um Nistplätze für Höhlenbrüter zu schaffen.

Welche Tiere und/oder Pflanzen profitieren von dem Projekt?

  • Bergmolch (früher vor Ort nachgewiesen)
  • Fadenmolch: kommt in nahe gelegenen Gewässern vor
  • Schaffung Brutplatz für Greifvögel

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Zur Lage am Wassersteinbruch bis November 2012

Der Teich ist wieder hergestellt und bereit für die Amphibienwanderung im Frühjahr 2013! 

letzte Veränderung 28.1.2013