Schmetterlingszucht

 

Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander

Freiheit für Schwalbenschwänze

Fotos: NABU/Tino Westphal – Grosse Freilaß-Aktion der Schmetterlingszüchter auf den Etzwiesen: Unser erster selbstgezüchteter Schwalbenschwanz erhält die Freiheit.
Rechtes Foto: damit der Schwalbenschwanz nicht so einsam losfliegt, hat Matthias eine Begleitung von Wolfsmilchschwärmern aus seiner Zucht mitgebracht.
Schwalbenschwanz
Gespannt werden die Schwärmer begutachtet – wenn sie ihren Flugmotor vorgewärmt haben, zeigen sie beim Flattern ihre roten Unterflügel.
Wolfsmilchschwärmer
Dennis lässt den ersten Wolfsmilchschwärmer frei – er ist sehr kooperativ und lässt sich brav ablichten.

Lindenspinner

Dennis II. hat eine Puppe des Lindenschwärmers
mitgebracht. Die Raupe war natürlich viel
prächtiger. Warten wir auf den Schmetterling…

Der Schmetterlingsfan Dennis II. hat die Puppe des Lindenschwärmers mitgebracht- jetzt warten wir auf den Schmetterling. 

Fotos: NABU/Tino Westphal
weibliches Landkärtch
en

 30.8.2012

Landkärtchen und Messingeule

Jeder Feuersalamander fängt einen Käfer von der Wiese.

Das war der Auftrag.

Gesammelt wurden jeweils ein

Messingeule
  • „Langweiliger Graszünsler“ Bestimmung von Dennis, er nannte ihn wohl Agriphila geniculea ;o)
  • Ampferspanner,
  • Grüne Blattwanze,
  • Landkärtchen
  • Zikade
  • Wanze
  • Messingeule – sehr selten, Dennis hat sie gleich eingezogen…
  • Zu guter Letzt wurde eine Skorpionsfliege verhaftet (die Skorpionsfliegen gehören zur Ordnung der Hafte oder Netzflügler).
Ecki bestimmt Insekten imLupenglas – Dennis berät ihn
Jens am Stereomikroskop
Nicht ein einziger Käfer. Da sieht Tino ganz schön alt aus, mit seinem Käfer-Bestimmumgsbuch. Aber trotzdem schöne Beute.

Während einige Feuersalamander die kotzenden Raupen des Tagpfauenauges mit Lupenglas und unterm Stereomikroskop betrachteten – die waren netterweise sehr kooperativ und geduldig -…

Die Jungimker Jems,
Jeremias und Dennis II.
füttern die Wühlmaus-
Bienen mit Zucker-
wasser
Dennis II., Dennis I, Maskottchen
Oskar, Matthias und Kelvin: der
Schmetterlingsgarten wird
umgewühlt.

(Ich soll nicht kotzende Raupen schreiben, also – hmmm – die Raupen haben sich übergeben. Und das tun die Tierchen nur als Abwehrmassnahme, wenn man sie unsanft von ihrer angestammten Brennnessel pflückt.)

… füttern Jens, Dennis II. und Kelvin die Wühlmaus-Bienen mit Zuckerwasser.

Matthias, Kelvin und Dennis I. wühlen derweil den Schmetterlingsgarten um. Beim nächstes Feuersalamander-Treffen kann einen neue Generation Schwalbenschwänze in der Schmetterlingszucht der Wühlmäuse einziehen.

23.8.2012

 Erste Raupe hat sich verpuppt

Fotos: NABU/Tino Westphal – Raupe des
Schwalbenschwanzes kurz vor der Verpuppung.
Dennis hat sie aus dem Käfig gefischt.
Puppe des Schwalbenschwanzes. 

Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander macht Fortschritte. Die erste Raupe hat sich ein ihren Kokon eingesponnen, die zweite bewegt sich eifrig auf der Suche nach einer geeigneten Stelle zur Verpuppung. 

Die Puppe im Foto linkd ist zartgrün gefärbt. Die Puppen sind sehr empfindlich in diesem Stadium: ganz vorsichtig nur darf sie von ihrem Seidenfaden, mit dem sich die Raupe an die Unterlage geheftet hat, getrennt werden.

Es gibt auch braun gefärbte Puppen.

Mal sehen, wann der erste Falter ausschlüpft…

21.6.2012

Endlich könne wir unsere Schmetterlingskästen zum Einsatz bringen

Fotos: NABU/Tino Westphal

Matthias hat Raupen des Schwalbenschwanzes in zwei verschiedenen Stadien mitgebracht: Die Raupen sehen während der ersten Häutungsphasen vollkommen anders aus, als später. Sind sie vorher schwarz mit einem weissen Fleck, färben sie sich später, abhängig von der Futterpflanze, intensiv grün mit schwarzen, gelben und roten Streifen.

Frisches Futter: die Raupen nehmen ihre neuen Futterpflanzen dankbar an.
Jetzt werden die großen Raupen zugesetzt
Zu guter Letzt wird noch Erde um die Käfige angehäufelt, damit keine Raubinsekten eindringen können. – Fertig!14.6.2012

 

Bereit zur Aufzucht

Ein Kasten ist fertiggestellt beim letzten Etzwiesentreff. Der zweite wird beim nächsten Treffen am 31.5.2012 zusammengebaut.

Tino hat schon mal ein paar Pastinaken umgepflanzt an eine sonnige Stelle auf den Etzwiesen.

Matthias kann also die Räupchen liefern…

Wir sind alle gespann!!

28.5.2012

Zweiter Anlauf

Die Feuersalamander-Gruppe wird ab der nächsten Woche ihre Schmetterlingszucht neu aufbauen: auf den Etzwiesen werden um bestimmte Futterpflanzen (Wilde Möhre, Pastinake u.a.) bewegliche Schutzkäfige aus Holz mit Gaze konstruiert.

Da dieses Jahr die Natur sich etwas Zeit nimmt, tun das auch die Räupchen des Schwalbenschwanz. Aber wir sind dann bereit…

26.4.2012

Foto: Rudolf Boehm

In seinem Garten hat Rudolf Boehm noch ein schönes Exemplar des Schwalbenschwanz kurz vor der Verpuppung gefunden. Die Raupen hat eine ganze Reihe von Futterpflanzen, gefunden hier an Pastinaken oder Wilder Möhre.

Wir hatten schon vor zwei Wochen schwere Verluste bei unsrem Zuchtversuch: Viele der Raupen verstarben auf den Futterpflanzen- möglicherweise krankheitsbedingt, vermutet Matthias.

Lasst es uns im nächsten Jahr nochmal angehen…

27.9.2011

Nach einer Woche

Foto: NABU/Tino Westphal – seit einer Woche in Pflege: Raupen des Schwalbenschwanzes. Sie haben ihre größe teilweise verdreifacht und ihr Aussehen hat sich komplett geändert. Im Bild erkennbar sind unterschiedlich gefärbte Tiere. Die jüngeren sind eher schwarz mit einem weissen Fleck in der Körpermitte.

Matthias hat empfohlen für die inzwischen schon recht großen Raupen, entweder größere Plastikdosen mit Luftlöchern im Deckel oder Futter in Wasser in ein Terrarium stellen.

Interessanterweise sind die Raupen sehr wählerisch bei ihren Futterpflanzen. Mehrere Züchter berichten, das die wildw Möhre als Futterpflanze nicht akzeptiert wird. Nur Pastinake schmeckt. Möglicherweise gab es deshalb ein paar Ausfälle und Verluste.

So abgedeckt kommte der Eimer in eine Gartenecke – aber aufpassen, damit keine Mäuse hineinklettern können.
Die neue Heimat der Raupen – ein ausgedienter Eimer, abgedeckt mit einer durchlöcherten Plastikfolie. Das Futtersteht in einer Flasche mit feuchten Papiertüchern, damit das Wasser nicht ausläuft. Nasser Sand funktioniert aber auch gut, meint Matthias.

8.9.2011

Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander – Der Start

Fotos: NABU/T. Westphal – Matthias Sanetra hat heute Schwalbenschwanzräupchen mitgebracht. Aus eigener Zucht und mit allen nötigen behördlichen Sondergenehmigungen…

... dürfen die Feuersalamander die winzigen Raupen begutachten. Die Tierchen sind im ersten Raupenstadium schwarz mit einem weissen Fleck in der Mitte.

Matthias erklärt, dass die Raupen ganz besonders Pastinaken-Blüten und das Kraut der Wilden Möhre mögen.

Drei bis fünf Räupchen darf jeder interessierte Schmetterlingszüchter in Betreuung nehmen. – Wir bleiben dran; mal sehen wann es die ersten selbstgezogenen Schwalbenschwänze auf den Etzwiesen gibt.

Winzige 5 bis acht Millimeter lang sind die Raupen im ersten Stadium.Rechts im Foto eine geeignete Box für den Zuchtversuch; die kann man aber noch optimieren.Es wäre schön, wenn auf den Etzwiesen im nächsten Frühjahr ein paar Schwalbenschwänze freigelassen werden können.Wir werden über die Zuchterfolge berichten.

2.9.2011