Nov 232018
 

Heute war hoher Besuch im NABU Kirschgarten: Der Geopark Bergstrasse-Odenwald, ein Zusammenschluss von Gemeinden der Region mit dem Zweck der Erhaltung und Förderung des ökologischen und kulturellen Erbes in Odenwald und Bergstraße, hat unser Projekt gewählt, um dort die Obstsorte des Jahres, ein „Schwarzer Falter“ oder „Landele“, zu pflanzen. Als alte Hochstamm-Kirschsorte, die in dieser Region früher häufig vorkam, passt sie sehr gut in unser Konzept.

Auch die Kinder pflanzen mit

Mit von der Partie waren der Geopark, vertreten durch Geschäftsführer, Projektleiter, und die fleißigen Außendienst-Mitarbeiter, dann der Verein „Streuobstwiesenretter“ aus Bensheim, die schon mehrere Projekte mit dem Geopark durchgeführt haben. Außerdem die Gemeinde Seeheim-Jugenheim, vertreten durch den Beigeordneten Dr. Fischbach, der NABU, und eine Abteilung der Wühlmäuse (dazu später).
Der Geopark hatte bereits das Pflanzloch an der vorgesehenen Stelle vorbereitet, als die Veranstaltung pünktlich um 15 Uhr begann. Nach ein paar einleitenden Worten aller beteiligter Organisationen wurde die Landele gemeinsam nach allen Regeln der Kunst eingepflanzt. Der Baum kam aus der Pflege der Streuobstwiesenretter und hat außerordentlich gut entwickelte Wurzeln. Freuen wir uns auf ein Prachtexemplar, das sogar eine eigene Sortentafel bekam.

Geopunkt Tafel

Nach der Pflanzung ging es zur feierlichen Enthüllung der neuen Geopunkt-Tafel am Eingang des Kirschgartens. Diese Tafel soll Passanten einladen, sich unser Projekt genauer anzuschauen. Es ist ein edles Bauwerk geworden, und der Geopunkt unterstreicht die Bedeutung unseres Projektes.

Parallel dazu fingen die Wühlmäuse an, ihre Apfelmost-Kelter aufzubauen und eine verkleinerte Version ihres „Turm der Tiere“ als Brutplatz für Insekten zu errichten. So konnten die Besucher zum Ausklang die verschiedenen Apfelsorten der Streuobstwiesenretter verkosten, dazu frisch gepressten Apfelmost.

Eine gelungene Veranstaltung, deren Ergebnis uns sicher noch lange erfreuen wird. Ein herzliches Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben.

Fotos: Michael Theurich, NABU