Sep 292016
 
Hirschbrunft 1 10x13s

Fotos: NAJU/Eric Westphal – ein Wühlmaus-Lager versteckt im tiefen Wald.

Eine Nacht  bei den Rothirschen im Taunus.

Am Abend wird nur ein Hirsch gesichtet, aber es röhrt die ganze Nacht  ums Lager herum.

Hirschbrunft 2 10x13s

Luna, Nicco und Ecki in Lauerstellung. Da steht er…

6 Uhr früh beginnt die Morgenpirsch.

Hirschbrunft 5 10x10s

… ein prachtvoller Rothirsch . Eine halbe Stunde lang lässt er sich ruhig beobachten. So gelingt sogar ein Handy-Foto durchs Fernglas.

Ein schöner Hirsch steht eine halbe Stunde vor der Gruppe, trollt sich dann. Die Gruppe folgt langsam. Hinter der Bergkuppe dann ein großes Rudel Hirschkühe, im Wald darum stehen die Männchen und singen aus voller Kehle

Teilnehmer: Nicco, Luna, Ecki und Eric.

Hirschbrunft 6 10x13s

Ein toller Baumpilz.

 

Jun 182016
 
Lager Wallhausen 1

Fotos: NAJU/Tino Westphal: Wühlmaus-Lager Wallhausen

Lager Wallhausen

Nach einer regnerischen Nacht im Wühlmaus-Camp Wallhausen finden wir die Wühlmäuse am Nachmittag im Klettergarten.

Kletter-Event

Gabi und Martin haben einen Klettergarten vorbereitet.

Abendessen am Lagerfeuer

Mahmoud hat lecker gekocht.

Gewitterstimmung

Aus Westen ziehen dunkle Wolken auf.

Gewitter

In der Kothe ist es gemütlich. Gabi sorgt mit der Gitarre für gute Stimmung.

Nach dem Gewitter…

…kommt ein toller Regenbogen

Gelegenheit zur Wildbeobachtung: ein Rehbock und eine Ricke am Gegenhang im Abendlicht vor dem Regenbogen. Schön zu beobachten mit dem Spektiv.

Stockbrot

Über dem Lagerfeuer wird Stockbrot bereitet.

Jun 172016
 

Gute Tradition bei den Wühlmäusen ist ein Sommerlager zur Zeit der Sommersonnenwende – dieses Mal in Wallhausen, einem versteckten Tal, gelegen zwischen Ober-Beerbach und Stettbach.

Gabi und Martin bauen einen Klettergarten auf, daneben entsteht unter Anleitung von Ober-Wühlmaus Ecki das Wühlmaus Camp mit Kothe und als Besonderheit ein Baumnest: eine riesige Hängematte professionell gesichert in 3 Meter Höhe über dem Waldboden.

Aufbau der Kothe

Baumnest

Abendessen am Lagerfeuer

Gegen Abend gibt es eine schöne Gelegenheit zur Wildbeobachtung direkt vom Lager aus mit dem Spektiv: Wildschweine und Rehe passieren das Camp.

weiter zu Tag 2…

Fotos: Mahmoud Bandeh Khoda

Apr 302016
 
Biberspuren am Altrhein 1

Foto: NABU/Tino Westphal – frische Biberspuren am Altrhein bei Stockstadt.

Eindeutige und relativ frische Spuren, die auf Biber-Aktivität am Altrhein bei Stockstadt hinweisen: eine vor wenigen Wochen gefällte und frisch benagte Pappel direkt am Ufer des Altarmes.

Beobachtet von den Wühlmäusen, der Kinder- und Jugendgruppe beim  NABU Seeheim-Jugenheim am 30.4.2016 beim Anpaddeln.

Nachdem vor wenigen Tagen schon der erste Biber in der Modau nachgewiesen wurde, ist der Biber hier am Rhein ein weiterer klarere Hinweis auf eine positive Entwicklung bei dieser Art, die in Deutschland schon bis auf ein einziges Vorkommen an der Elbe ausgelöscht worden war.

Unsere jungen und alten Naturschützer sagen dem großen Nager ein herzliches: Willkommen zurück!

 

Apr 302016
 
Wühlmaus-Paddeln Stockstadt - Portrait Elias

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Wühlmaus-Paddeln Stockstadt – Portrait Elias.

Die Wühlmäuse planen einige Paddeltouren in diesem Jahr. Gute Gelegenheit für ein Fahrtraining ist das traditionelle Anpaddeln im Altrhein bei Stockstadt: hier kann man ohne Leistungsdruck und Marschgepäck seine Steuerkünste ausprobieren und den Fluss ausmessen.

Nur zum Baden war es zu kalt.

Biberspuren am Altrhein 2

Biberspuren am Ufer: eine frisch gefällte Pappel, oben mit frischen Nagespuren.

Eine Besonderheit der Fahrt: frische Biberspuren am Ufer!

Okt 032015
 
Überlebenstour - Start Gruppenbild

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Start zur Überlebenstour

Ausgesetzt. Irgendwo. Kein Mensch da, nur Ruinen. Totalausfall aller elektronischen Geräte.
Es gibt Hinweise und Gerüchte über ein geheimes Lager. Und eine Karte mit Luftbildern aber ohne Namen.
Wenigstens sind wir wetterfest ausgerüstet; Messer, Taschenlampe, Wasserflasche und Taschen/Rucksack für gefundene Nahrung haben wir dabei.

Die Regel

  • keine elektronischen Geräte
  • Nahrung aus dem Wald von Wiesen oder von abgeernteten Flächen und Bäumen

NAJU Teamer: Tamara und Tino


Rimdidim

Rimdidim Ruine 2

Ausgesetzt: Brandruine am Rimdidim.

Eine Brandruine mitten im Wald.
Wo sind wir denn hier gelandet – irgendwelche Hinweise?

Rimdidim Ruine - Klo mit Brombeerranke

Klo mit Brombeerranke

Rimdidim Ruine 4

Die Gruppe ist bereit für den Marsch.

Eine Tafel mit Wartungshinweisen für die Heizungsanlage. Hilft nicht viel. Graffiti ? Auch nicht besser.
Aber eine Karte mit Luftbildern. Die sieht modern aus. Das könnte helfen.
Wo sind wir eigentlich?

Überlebenstour - Marsch durch den Wald 1

Marsch durch den Wald.

Marsch durch den Wald
Westliche Richtung- das scheint plausibel. Schon nach einigen Schritten finden wir die ersten Pilze. Die sehen gut aus- sind sicher erst in den letzten Tagen hochgeschossen. Die Pilze sacken wir schon mal ein…
Überlebenstour - Marsch durch den Wald 2Nach kurzem Marsch öffnet sich der Blick – und den einheimischen wird sofort klar: am Horizont sind die Windkraftanlagen auf der Neutscher Höhe zu sehen.

Überlebenstour - Fernblick auf Neutscher Höhe mit den Windrädern

Aus dem Wald kommend: Fernblick auf Neutscher Höhe mit den Windrädern. Alles klar- wir müssen nach Westen.

Damit ist die Richtung klar.

Stoppeln

Fehlt nur noch das Futter für den Tag. Bleiben wir auf offenem Feld – da sind die Chancen größer – und tatsächlich haben wir Glück und finden einen gerade abgeernteten Kartoffelacker.

Besser können wir es gar nicht treffen, der Abend ist gesichert. Nur müssen wir einen Sack voll Kartoffeln mitschleppen.
Beim stoppeln beobachtet wurden Mäusebussard und Rotmilan.

Marsch

Ein langer Marsch mit Gepäck – da kommt man aus der Puste. Bei den häufigen Rasten schauen wir uns an, was es auf den Wiesen essbares gibt: Sauerampfer, Löwenzahn und vor allem: die Brennnessel.

Pferde

Wir kommen an einem Reiterfest vorbei.

Aber jetzt müssen wir uns sputen: um sieben wird es dunkel- wir haben kaum noch eine Stunde Zeit, ein geeignetes Lager zu finden.

Auf dem Weg in den Wald finden wir mehrere Esskastanienbäume. Die Stelle merken wir uns für morgen.

Nachtlager

Tammi kommandiert die Kartoffel-Schnippelbrigade, Tino führt die Wasserholer zu einem nahen Friedhof: die haben fast immer Wasserpumpen und gutes Wasser. Wir kochen es trotzdem ab.

Tino kocht eine Kartoffelsuppe. Es gibt Kochexperimente mit Zuckerrüben und Mais.

Lange sitzt die Gruppe noch am Feuer.

In der Nacht fallen zwei Kothen zusammen- das technische Problem lässt sich aber mit einem Beil und ein paar neuen Heringen lösen.

Die Nacht ist recht warm für Oktober, stimmungsvoll ruft ein Waldkauz.

Sep 132015
 
Platzhirsch 5a small

Hirschbrunft im Taunus – der Platzhirsch.

Pirschbericht der Wühlmaus-Gruppe

  1. Höhepunkt: Buffet unter einer großen, aufgespannten Plane im Schummerlicht einer aufgehängten Taschenlampe. Regentropfen fallen klopfend auf die Plane,  während ab und zu ein Hirsch röhrt und ein Waldkauz mit kuit grüßt.
  2. Höhepunkt: Schlafen in Kohte, unter Plane oder unter einem dicht belaubten Baum.
  3. Höhepunkt: Frühpirsch um 6 Uhr: Auf dem großen Kahlschlag zeigen sich nacheinander:

2 Rehe, ein starker Hirsch und ein Stück Kahlwild, dann ein Sechsender und ein starker Hirsch, dann dieser noch einmal zusammen mit mehreren Stücken Kahlwild und als Abschluss 3 Widder (Muflons). Alles bei schöner Aussicht über das Wispertal mit vereinzelten Wölkchen unter uns und gelegentlichem Röhren verschiedener Hirsche.

Jul 302015
 
Aufstieg von der Hütte

Fotos: Tino Westphal – Aufstieg von der Hütte Andrejcova zum Karola Hola.

Nun gut: Bären haben wir keine gesehen, aber wir wurden auch nicht vom Bären gefressen, was uns ja vorausgesagt wurde.

Der Eindruck bleibt: Bären sind deutlich scheuer, als Rehe. :o)

Rückmarsch zum Karola Hola: ohne das schwere Futter und nur mit dem notwendigen Vorrat an Wasser geht es deutlich leichter.

 

Jul 292015
 
01 Morgen an der Hütte Andrejcova

Fotos: Tino Westphal – Regnerischer Morgen an der Hütte Andrejcova.

Ein Regentag.

Nur kurz gegen Abend reist die Wolkendecke auf für eine perfekte Fernsicht auf die Hohe Tatra.

Nach dem kurzen feuchten Abend-Pirschgang sitzen wir mit unserem neuen slowakischen Freund am Lagerfeuer. Als Träger schafft er 65kg vom Tal auf die Hütte. Eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, wie wir an unseren Rucksäcken geschleppt haben.

 

Jul 282015
 
01 Morgendämmerung

Fotos: Tino Westphal -Morgendämmerung. Überm Tal hängen noch die Regenwolken.

09 Ansitz - Hirschkuh im Absprung

Hirschkuh im Absprung

Gegen 5 Uhr sind wir wieder auf der Pirsch. Diesmal platzieren wir uns gegenüber der Hütte im Ansitz und sehen mehrere Gruppen Rotwild, die relaxed in ihre Tages-Einstände ziehen. Mit dem Fernglas können wir den Hüttenbetrieb einsehen: einige Gruppen von Wanderern ziehen weiter auf dem Kammweg.

Zum Mittagessen sind wir wieder an der Hütte. Mahmouds Kochkünste sollen nicht unerwähnt bleiben…

18 Mittagessen an der Hütte Andejcova

Mittagessen an der Hütte Andejcova