Jun 162017
 

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Fahrradtour zum Felsenmeer

Rast auf dem Rückweg bei Balkhausen

Wohl präpariert treten wir eine 2-Stunden-Tour zum Felsenmeer an. Wie schon die Tour letzter Woche zum Melibokusgipfel eine sportliche Herausforderung und gute Trainings-Vorbereitung für die geplante Alpentour der Wühlmäuse. Besonders bei dieser Hitze.

Gewitterstimmung über dem Rheintal

Auf der Rücktour kündigt sich ein Gewitter an mit einer dunklen Wolkenwand.

2-Stunden-Rundtour zum Felsenmeer.

Jun 082017
 
Rast auf dem Melibokus-Gipfel 3

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Rast auf dem Melibokus-Gipfel

Die NAJU-Gruppenstunde wird für eine Fahrradtour genutzt: 16 Kilometer und 570 Höhenmeter hinauf zum Melibokusgipfel und dann zurück nach Seeheim in 2 Stunden ist schon eine nette abendliche Tour.

Schild Hessenforst Stilllegungsfläche Staatswald 1Vorbei kommen wir an neu aufgestellten Informationstafeln von HessenForst. Offensichtlich kürzlich aufgestellt an den Grenzen der 2. Tranche von Stilllegungsflächen im Hessischen Staatswald.

Mit dem Argument, der Wald wäre zu jung und artenarm und mit dem Hinweis auf eine  aufwändige Wegesicherung versucht HessenForst gegenwärtig eine Stilllegung im angrenzenden Gemeindewald Seeheim-Jugenheim zu verhindern. NABU und BUND hatten empfohlen, Naturschutzbelangen endlich Vorrang zu geben und große, zusammenhängende Waldflächen aus der Nutzung zu nehmen, anstatt Splitterflächen und wirtschaftlichen Grenzertragsflächen. Auch Anwohner und Besucher von Seeheim-Jugenheim wären um eine wesentliche Attraktion reicher: der künftige Urwald direkt vor der Haustür. 

Holzlager in der Stilllegungsfläche im Staatswald 2 10x13s

Holzentnahme aus den künftigen Stilllegungsflächen – auch das eine leider nicht seltene Beobachtung im Staatswald.

Typisch auch ein Befund am Wegrand: kürzlich erfolgte Holzentnahme aus den künftigen Stilllegungsflächen – auch das eine leider nicht seltene Beobachtung im Staatswald. 

Weisstannenschutz am Melibokus im Gemeindewald Alsbach

Weisstannenschutz am Melibokus im Gemeindewald Alsbach: die blauen Plastikteile verhindern Verbiss durch Rehe, müssen aber jedes Jahr neu angebracht werden. Die Kinder und Jugendlichen beim der NAJU machen gerne mit beim Waldschutz.

Auf dem Melibokus-Gipfel gönnen wir uns eine kurze Rast und schauen vorbei am Weisstannen-Projekt. In Zusammenarbeit mit HessenForst läuft im Gemeindewald Alsbach-Hähnlein ein Projekt mit unserer Naturschutzjugend-Gruppe, um Artenvielfalt im Wald zu fördern: Nahe dem Melibokus Gipfel stehen wenige alte Weisstannen, deren Nachkommen ohne Schutzmassnahmen gegen den Verbiss durch Rehe keine Chance hätten. 

Rast am Gipfel

Dann der beste Teil der Tour: die Abfahrt.

Schöne Tour – machen wir unbedingt wieder.

Nächste Woche wieder Tref bei Jan: es geht zum Felsenmeer. 

 

 

 

Jun 012017
 
NAJUs am Pool 3

Fotos: NAJU/Tino Westphal – NAJUs am Pool.

Die Feuersalamander machen den Pool bereit für die Sommersaison. Löcher sind zu flicken und Wasser muss irgendwie auch noch rein. Trocken bleibt hier niemand.

Mai 182017
 
Bienenweide 2 10x67s

Fotos: NAJU/Tino Westphal und Jan Zeissler – NAJU Einsatz auf der Bienenweide

Zwei Stunden auf der Bienenweide die Kanadische Goldrute ausrupfen – unser Beitrag zur Weltrettung heute.

;o)

Leider dominiert auf grossen Teilen der Bienenweide die Kanadische Goldrute- die Pflanze ist auf dem ganzen Blütenhang als Neophyt problematisch, kann aber durch Schafbeweidung unter Kontrolle gehalten werden. Hier auf der Bienenweide aber soll es blühen für Wildbienen und Schmetterlinge- wir wollen die Schafe deshalb erst spät auf diese Weide stellen. So bleibt nur ein manueller Einsatz.

Wir haben euch noch ein oder zwei Goldruten und ausreichend Brombeeren übrig gelassen für den NABU-Einsatz am 26.05.2017. Wer kommt zum Pflege-Einsatz auf der Bienenweide?

Teilnehmer heute: Jan, Silas und Tino.

Mai 112017
 
Hühner 1

Fotos: NAJU/Jan Zeissler – aufgeregter Hahn

Bei den Hühnern soll es nicht reinregnen. Die Vögel sind etwas aufgeregt, was da bei ihnen abgeht.Hühner 2

Das provisorische Dach wird abgedeckt.

Das Dach muss mit Kleber eingepinselt werden.

Jetzt kommt die Dachpappe drauf.

Fertig.

Mai 042017
 

Besuch am Wühlmausweiher – kaum Betrieb, wenig Wasser, aber wenigstens läuft nach der langen Trockenheit wieder frisches Wasser ein.

Gelbbauchunkentümpel am Dornbachteich 3

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Gelbbauchunkentümpel am Dornbachteich

Einige Amphibien benötigen frisch angelegte Gewässer, weil sie nur so ihren Feinden entgehen. Bergmolch und Libellenlarven machen sich gern über die Kaulquappen dieser weniger robusten Amphibien her. Diese Erneuerung von Amphibien-Gewässern findet in den Flussauen unserer begradigten Gewässer nicht mehr statt, letzte Ausweichbiotope für diese Arten sind Steinbrüche und Sandgruben, wo der NABU durch Kooperationsvereinbarungen mit den Unternehmern versucht, Populationen seltener Amphibien zu erhalten.  Für die NABU Gruppe Seeheim liegen hier die Steinbrüche in Nieder-Beerbach und Waschenbach im Fokus.

Aber auch in den eigenen Pflegegebieten können wir etwas tun: Deshalb entfernen die NAJUs aus den kleinen Tümpeln neben dem Dornbachteich Laub und Faulschlamm und schöpfen das faulig riechende Wasser ab. Der nächste Regen sollte die Tümpel wieder mit klarem Wasser auffüllen. Diese Ersatzgewässer wurden in den letzten Jahren erfreulicherweise auch angenommen.

Am Tümpelrand begegnen uns Bergmolch und Grünfrosch.

Nach der Arbeit noch eine Schaukelrunde…

Teilnehmer vom NAJU: Silas, Dennis, Jan, und Tino 

Apr 272017
 
Hühnerdach 08

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Feuersalamander reparieren ein Hühnerdach.

Die Gruppenstunde wollen wir nutzen, das defekte Schutzdach für die Hühner zu reparieren.

Bereit liegen 16 Hämmer und ein sehr solider Nagel.Hühnerdach 03

Ein guter Anfang.

Irgendwie wird da wieder ein Dach draus. Wer sagt’s denn. Die Hühner finden es Klasse.

Apr 202017
 

Turm der Tiere

Stangen suchen

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Stangen suchen im Wald

Der Gartenrotschwanz kommt spät aus den Überwinterungsquartieren und beginnt gerade, sein Nest einzurichten. In Eckis Garten ist ein Männchen  auf Wohnungssuche. Hoch gelegen soll sie sein, mit freiem Anflug und Sitzwarte. Also zieht die Feuersalamander-Gruppe los in den Wald, Stangen suchen. Eine umgefallene Buche legt sich in den Weg- ein bissel krumm, aber was solls.

Ein  NABU-Vogelkasten steht bereit, die und der soll den Turm der Tiere krönen. Der ist schon eine Weile im Bau und bekommt bei der Gelegenheit seine Dachterasse.

Eifrig werkeln die NAJUs auf der Terrasse am Vogelkasten. Die Tür klappert- das mindert den Wohnkomfort und muss behoben werden. 

Die Stange wird angebracht am Turm der Tiere. Eckis Bohrmaschine erfordert zwar Vodoo-Schüttel-Rituale, aber besser, als per Hand schrauben …

Ecki lacht bei der Bau-Abnahme aber tatsächlich muss es auch noch den Gartenrotschwänzen gefallen. 

Bergmolch Portrait

Ein Bergmolch im Naturgartenteich – die Amphibien hier kann man stundenlang erforschen.

Amphibien im Garten

Bergmolch, Grünfrosch, Hunderte Kaulquappen von Erdkröte und Gasfrosch.

Die Amphibien im Naturgarten kann man stundenlang erforschen.

Besuch am Hermelinweiher

Ein Paar Stockenten ist eingezogen. Es wimmelt von Kaulquappen und nur noch ganz wenige kleine Goldfische sind unterwegs. Es reicht aus, wenn wir den Teich im Herbst ablassen…

Fotos: Jan Zeissler

Mrz 302017
 

Im Hermelinweiher sind offenbar Goldfische ausgesetzt worden.

Fischbesatz, zumal mit nicht einheimischen Arten ist fatal, denn damit wird ein Amphibien-Laichgewässer faktisch zur Todesfalle. Fische vermindern drastisch die Artenvielfalt in Gewässern, fressen Eier und Kaulquappen von Grasfrosch und in diesem Teich auch den Nachwuchs des Laubfroschs. Die Goldfische vermehren sich unter den Idealbedingungen rasant- mindestens zwei Generationen Jungfische finden sich im Hermelinweiher.

Hermelinweiher 1 10x13s

Foto: NABU/Tino Westphal – Goldfische im Hermelinweiher

Einige Goldfische sind im Laufe des Tages schon entnommen worden, aber wir finden noch Jungtiere. Letztlich werden wir den Teich irgendwann temporär trockenlegen müssen, um alle Fische zu erwischen. Auch wenn das viele Amphibien das Leben kosten wird, anderenfalls wäre der Hermelinweiher als Amphibiengewässer verloren. 

Eindeutig ein Rückschlag für das Laubfroschprojekt, denn der Hermelinweiher war das beste Laichgewässer und im letzten Jahr beliebter Balzplatz der sangesfreudigen Laubfrösche.

Bitte melden Sie Beobachtungen von verdächtigen Aussetzungen in Amphibiengewässsern dem NABU, damit wir aktiv werden können und wir uns weiter an Artenvielfalt von Amphibien und Wasserinsekten erfreuen können.

 

Mrz 302017
 
Kirschblüte in Eckis Garten 1 10x13s

Foto: NABU/Tino Westphal – Treff unter blühenden Kirschen in Eckis Garten

Die Lämmer werden in den nächsten Tagen geboren. Die NAJUs flicken den Aussenzaun der Lämmerweide mit Drahtnetz, damit es den Füchsen etwas schwerer gemacht wird.

Auf der Lämmerweide treffen sich Schafgruppe und NAJUs, denn wir müssen ein Lamm vom Vorjahr einfangen- das Jungschaf braucht seine gelbe Ohrmarke.

E-Zaun flicken Lämmerweide 1 10x13s

Der E-Zaun wird geflickt.

Innen werden noch die Elektrozäune von Bewuchs befreit.

 

Fertig. Die Lämmer können kommen.