Mai 202017
 
Imkerkurs Etzwiesen 3

Fotos: NABU/Tino Westphal – Imkerkurs Etzwiesen

Der Flugling aus der Vorwoche hat sich sehr gut entwickelt. Aber Stifte wurden nicht gefunden, was erst mal normal ist, denn die neue Königin braucht ein paar Tage, bis sie in Eiablage geht. Zur Sicherheit wurde eine Testwabe mit frischer Brut eingehängt. Sollte darauf eine Weiselzelle gezogen erden, wissen wir, dass die Königin verlorengegangene ist und wir starten gleich einen neuen Versuch.

Alle Jungvölker wurden nochmal gefüttert, die Kontrolle des Honigraums zeigt, naja, Honig-Schleudern lohnt noch nicht.
Teilnehmer: Sabine, Markus, Constantin und Tino.

Mai 142017
 
Imkertraining Etzwiesen 6

Fotos: NABU/Tino Westphal – frischer Honig spritzt von den Waben – es herrscht Tracht!

Die Imker treffen sich bei perfektem Imkerwetter auf dem Imkerstand an den Etzwiesen.

Es herrscht Tracht: frischer Honig spritzt aus den Waben.  Noch sind die Honigräume nicht gut gefüllt, aber es besteht Hoffnung…

Ein Volk mit Schwarmverdacht wird an die Stelle eines kleinen Ablegers gesetzt: so kommen die Flugbienen zusammen mit einer neuen Weiselzelle dem Ableger zu Gute und das Produktionsvolk wird geschröpft.

Teilnehmer: Mahmoud, Markus, Constantin, Julius und Tino.

Mai 072017
 
Regin-Imkern 4

Fotos: NABU/Tino Westphal – Imkertraining auf den Etzwiesen: Fütterung der Ableger.

Eigentlich ganz und gar kein Imkerwetter an diesem Sonntag: feuchtkalt und Regenschauer.

Aber die Sorge um die Bienen lässt uns keine Ruhe, denn das anhaltend schlechte Wetter macht Fütterung unumgänglich.

Besonders Jungvölker könnten verhungern, denn sie müssen mit hohem Aufwand die Brut erwärmen. Die Arbeiterinnen können aber in diesen Tagen kein Heizmaterial in Form von energiereichem Nektar eintragen, sondern müssen auf Vorräte zurückgreifen. Und die gehen langsam zur Neige.
Regin-Imkern 1
Gute Nachricht: im Ableger sind die Königinnen ausgeschlüpft und warten nur noch auf ein paar schöne Tage für den Hochzeitsflug…

Teilnehmer: Markus, Sandra, Mahmoud, Julian, Constantin und Tino.

Apr 302017
 
Imkertraining Etzwiesen 08

Fotos: NABU/Tino Westphal & Markus Hennecke – Imkertraining auf den Etzwiesen

Kälte und Trockenheit der letzten Wochen machen den Bienen zu schaffen: sie zehren von den Vorräten, nicht ausreichend gefütterte Jungvölker sind in Gefahr, zu verhungern.

Imkertraining Etzwiesen 2

Kontrolle der Brutwaben im Ableger

Bienenkönigin

Julian erspäht mit sicherem Blick die Bienenkönigin.

Dem Jungvolk von Markus, Julian und Constantin geht es gut. die Königinnenzellen sind ausgebaut und werden gut betreut

Teilnehmer: Markus, Sandra, Mahmoud, Julian, Constantin und Tino

Apr 232017
 
Neuimker-Kurs Etzwiesen 4

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Neuimker-Kurs Etzwiesen: Constantin zieht vorsichtig eine Brutwabe. Damit startet das neue Volk.

Nur kurz schaut die Sonne durch die Wolken und es bleibt recht kühl. Seit einer reichlichen Woche gibt es Nachtfröste, es bleibt seh trocken und die Tracht ist mäßig. Viele Apfelblüten und späte Kirschen sind erfroren.  

Keine so gute Zeit für die Bienen.

Aber wir müssen nachsehen, ob in Sandras Jungvolk eine Weiselzelle gezogen ist und Julius will sein neues Volk aufbauen.

Gute Nachricht für Sandra: sieben Weiselzellen sind auf den Waben zu finden.

Jonas und Markus kontrollieren, ob Stifte in den Drohnenwaben sitzen – ja. Alles klar: der Königin geht es gut und Schwarmstimmung gibt es nicht. Allerdings auch wenig Honig – nicht überraschend. 

Foto: Markus Hennecke und Tino Westphal

Teilnehmer: Sandra, Jonas, Tino, Constantin, Julius und Markus

Mrz 132017
 
Imkertreff Etzwiesen - Raed

Fotos: NABU/Tino Westphal – Raed am Bienenstand Etzwiesen

Die Brutnester haben sich gut entwickelt, denn mit der ersten Pollentracht kommen die Königinnen in Legestimmung. Gute Völker haben schon grosse Flächen mit neuer Brut angelegt. Raed und Mahmoud schauen aber auch, ob noch genügend Futter vorhanden ist, denn gerade jetzt braucht das Volk einen Notvorrat für schlechte Tage oder Wetter-Rückschläge.

Mrz 112017
 

Foto: Jan Zeissler – Honigbiene

Frühjahrputz bei Imkerfreundin Rita Koch – die alten Waben kommen raus, die Bienenbeute wird ausgekehrt, derweil nutzen die Bienen den Vorfrühlingstag zum Reinigungsflug.

Mrz 052017
 
Frühjahrsputz am Bienenstand 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – Frühjahrsputz am Bienenstand

Jeden Sonntag ab 11 Uhr von März bis in den Sommer hinein treffen sich Neu-Imker am Bienenstand auf den Etzwiesen- Gäste sind immer willkommen.

Nach dem langen Winter werden im März die Völker durchgesehen.

Ganz wichtig: ist noch genug Futter in jedem Volk? – Denn mit den ersten warmen Tagen gehen die Völker in Brut und müssen das Brutnest auf 36°C heizen. Dazu verbrennen sie gerade jetzt die letzten Wintervorräte an Futterhonig. Wehe, wenn der gerade jetzt zur Neige ginge! Es kann im März noch lange empfindlich kalt sein und auch wenn die ersten Frühblüher wie Weide und Krokus etwas Pollen und Nektar bieten – an wirkliche Tracht ist noch lange nicht zu denken. 

Zwei Völker von sechs am Standort haben im Laufe des Winters offenbar die Königin verloren- trotz Futtervorrat sind nur wenige Bienen vorhanden. Die überlebenden Völker haben alle schon ein kleines Brutnest ausgebildet. Dieses wird, zusammen mit den restlichen Futterwaben in die untere Zarge verbracht, in die obere Zarge kommen leere gute Waben. Schimmlige und sehr dunkle Waben werden aussortiert und landen so bald als möglich in der Solar-Wachsschmelze. 

Zuletzt wird der Boden vom Totenfall befreit und die Mäusegitter werden entfernt. 

Nächste Woche schauen wir wieder vorbei …

Teilnehmer: Mahmoud, Salem und Tino

 

Feb 162017
 

Foto: Hannah Schneidmüller – Tino Westphal, Vorsitzender des NABU Seeheim-Jugenheim nimmt die Spende entgegen.

Eine engagierte Gruppe von Mädchen der Melibokusschule aus Alsbach hatte Kuchen gebacken und in der Schule verkauft, um mit der Aktion auf die bedrohten Bienen aufmerksam zu machen. Das Ergebnis der Sammelaktion der Bienenfreunde wurde heute Tino Westphal, Vorsitzender des NABU Seeheim-Jugenheim als Spende für den Bienenschutz übergeben.

Tino Westphal bedankte sich herzlich im Namen des Vorstandes des NABU Seeheim-Jugenheim und versicherte, dass im Frühjahr das Geld für ein Projekt im Interesse der Wildbienen am Blütenhang eingesetzt wird.

Feb 102017
 

Foto: NABJU/Tino Westphal – Salamanderteich

Ein kleiner schattiger Tümpel oberhalb des Blütenhanges im Wald – der Salamanderteich – wird wegen des starken Laubfalles in jedem Herbst mit Laub gefüllt. Das Laub zersetzt sich und bildet stinkenden Faulschlamm, der selbst anspruchslosen Amphibien die Lebensgrundlage entzieht.

Wie schon im Februar 2016 schaufeln die NAJUs wenigstens eine kleine Wasserfläche frei, so dass ein paar Amphibien ablaichen können in den nächsten Wochen, wenn die Amphibien beginnen zu wandern. Aber es ist klar, das ist nur eine temporäre Lösung, im nächsten Jahr ist das Problem dasselbe. Hier müsste ein grösserer Einsatz her oder – ein Baggereinsatz?

Der nächste Winter kommt – schauen wir mal nach einem Bagger…

Teilnehmer: Tobias, Jan und Tino