Jun 272015
 
Auweiherfest 0a 10x18s

Fotos: NABU/Tino Westphal – Auweiherfest mit dem BUND Seeheim.

Auweiherfest 2 10x15s

Gäste vom NABU Seeheim.

Wir feiern mit unseren Freunden vom BUND  Seeheim das Sommerfest.

Es gibt leckeren Kuchen und Kaffee und Würstchen vom Grill.

Ein schönes Fest in familiärer Atmosphäre.

Vom Tisch aus können wir Zwergtaucher-Nachwuchs im Schilf beobachten- sehr schön!

Auweiherfest 3 10x15s

Gewitterstimmung zieht auf…

Dann zieht schnell Gewitterstimmung auf: dramatisch dunkle Wolkenberge mit heftigen Windböen. Schnell die Sonnenschirme einklappen und das Festzelt gemeinsam stützen…

Auweiherfest 5 10x27s

Heftigen Windböen. Schnell die Sonnenschirme einklappen und das Festzelt gemeinsam stützen…

Die Gegeneinladung: Wir laden ein zum gemeinsamen Abschluss unseres Projektes am Mittelbach.

 

Mrz 222015
 
Kräuterwanderung Ober-Beerbach 01

Fotos: NABU/Tino Westphal – Kräuterwanderung Ober-Beerbach. Die Einführung der Exkursion beginnt mit dem Bärlauch. Eckhard Woite – (2. v.l.) erklärt die Unterschiede zu ähnlichen Pflanzen am Beispiel.

20 essbare Kräuter zu finden war das Ziel- kein Problem für die Gruppe der Kräutersammler. Geführt von Eckhard Woite sammelte und verkosteten die Kräuterliebhaber am Ende 21 Kräutlein.

Am Auweiher findet sich viel Froschlaich, wahrscheinlich vom Springfrosch.

Dem Beerbach folgend geht es durch den Wald Richtung Nieder-Beerbach zu einem weiteren Tümpel, den der BUND zusammen mit dem NABU gebaggert hat. Der Tümpel ist gefüllt mit dutzenden Laichballen des Grasfroschs.

Kräuterwanderung Ober-Beerbach 07 Beerbach

Am Biberwoog entsteht wieder ein Auenwald. Wann kommt der Biber zurück?

Am Beerbach wird gezeigt, wie eine Renaturierung auch ohne behördliche Unterstützung durch das Regierungspräsidium funktioniert: wenn man dem Bach seinen Lauf lässt, schafft er wieder naturnahe Auenlandschaft mit Steilwänden, die wie geschaffen sind für den Eisvogel. Ein paar Löcher sehen verdächtig aus…. Und vielleicht kommt hier auch der Biber zurück: nicht umsonst heisst der Flurname Biberwoog.

 

 

Okt 162014
 
Wasserwandern Beerbach Helga 01 Auweiher

Foto: Helga Feiss – Die Wasser-Wandern im Beerbach beginnt am Auweiher. Wolfgang Feiß (BUND) – links im Bild – erklärt die Geschichte des Teiches.

Eine naturkundliche Gewässer-Exkursion 
Entwicklung natürlicher Gewässer. Von der Betonrinne zum natürlichen Bachbett im künftigen Auenwald.

Die Feuersalamander beginnen ihre Wasser-Wanderung am Auweiher. Wolfgang Feiß, Vorsitzender des BUND Kreisverbandes, hat sich gern bereit erklärt, uns zu führen.

Der Auweiher wurde vor kurzem mit einem großen Bagger von Schilf und Schlamm befreit.

Wasserwandern Beerbach Helga 02 Auweiher

Der Teich wurde vor kurzem von einer Menge Schilf befreit. Im nächsten Jahr ist er wieder ein perfekter Amphibien-Teich.

Und dann steigen wir schon ins Bachbett des Beerbaches hinunter. Ab dem Auweiher bietet sich ein Bild, wie wir es aus vielen Bächen unserer Heimat kennen: das Bachbett ist mit Beton und Wasserbausteinen fest verfugt, das Wasser läuft schnell und schnurgerade durch die trocken gelegten Wiesen. Schon nach wenigen Meter der erste Sohlschwelle: ein gemauerter Wasserfall von über einem Meter Höhe behindert jede Wanderung von Kleinlebewesen Bach-aufwärts.

Wenige Meter danach das nächste üble Bild: von den Wiesen sammelt sich in einer Senke eine rotbraune-schleimige Brühe, die dann in den Bach fliesst. Ob Raseneisenerz oder anderer natürlicher Effekt oder aber menschlicher Eingriff – das bleibt zu untersuchen.

Wasserwandern am Beerbach 10 Abwassereinleitung

Aus einer Wiesensenke läuft braune Brühe in den Bach.

Ein Lichtblick: an vielen Stellen hat sich der Bach schon wieder selbst aus seinem Korsett befreit und fängt an, zu schwingen. in einigen Jahren wird hier wieder ein naturnaher Bachlauf entstehen- wenn wir es denn zulassen.

Wir zwängen uns durch ein paar sehr verwachsene wilde Engpässe und passieren eine Viehtränke, an der Rinder neugierig auf die Wanderer herabblicken. Die Jungtiere der Kuhfamilie begleiten uns eine ganze Weile.

Ab der Grenze nach Nieder-Beerbach wandelt sich das Bild im Bachbett schlagartig. Hier wurde nie verbaut, der Bach hat noch weitgehend sein natürliches Bett mit Steilufern und Auwaldresten. Von Ober-Beerbach her sind mittlerweile tonnenweise Wasserbausteine von den letzten Hochwasser-Ereignissen heruntergespült worden.

Wasserwandern am Beerbach 26 Froschteich small

Der Froschteich ist Endpunkt der Wanderung: wie der Auweiher ein gemeinsames Projekt der Naturschutz-Aktivisten von BUND und NABU. – Der Teich braucht einen Pflegeeinsatz: Erlengebüsch beschattet das Amphibiengewässer schon zu sehr.

Unsere Wanderung endet am Froschteich.

Auch dieser ein künstliches Gewässer für Amphibien und wieder in enger Zusammenarbeit zwischen BUND und NABU entstanden.

Der Froschteich braucht einen Pflege-Einsatz, wie wir bemerken. Es wachsen schon zu viele Erlenbäche am Uferrand, die das Wasser beschatten. Ob wohl ein paar Feuersalamander dabei sind?

Wasserwandern am Beerbach 24Der Beerbach lässt einige Feuersalamander nicht ohne nasse Füße wieder frei, aber wir stellen fest:

Wasserwandern am Beerbach 25Wasser-Wandern macht Spass!

Die Feuersalamander danken Wolfgang und Helga Feiss für das tolle Erlebnis.

 

Okt 022014
 
Auweiher gebaggert 1 small

Foto: NABU/Tino Westphal – Auweiher in Ober-Beerbach.

Unsere Freunde vom BUND Seeheim haben den Auweiher von Schilf befreit. Ein großer Bagger kam zum Einsatz.

Langsam füllt sich der Teich wieder mit Wasser.

Fotos vom Bagger-Einsatz von Helga Feiß:

 

Jun 142014
 

Unsere Partnerorganisation BUND Seeheim feiert ihr Auweiherfest.

BUND Auweiherfest 4

Foto: NABU/Tino Westphal – Auweiherfest des BUND in Ober-Beerbach

Jun 152013
 

Sommerfest am Auweiher 2Sommerfest des BUND am Auweiher in Ober-Beerbach

Unsere Freunde vom BUND Seeheim-Jugenheim haben eingeladen und wir kommen natürlich gern. Zumal wir wissen, dass Helga und ihr Team die beste Kuchentafel weit und breit bieten.

Ecki bringt passend zum 3. Geburtstag des Auweihers eine Seerose vorbei und pflanzt sie publikumswirksam mitten in den Teich.

Tausende kleiner Grasfrösche sind gerade aus dem Wasser an Land gekommen- die Uferränder sollten nur sehr vorsichtig begangen werden.

Auch eine Stockente hat den Weiher als Brutplatz gewählt- nicht ganz ungefährlich, so nahe am Weg, denn viele Hundebesitzer besuchen den Platz auf ihrem täglichen Spaziergang. Möglicherweise hatte die Ente während der Brutzeit Glück, dass der Auweiher wegen der Beweidung mit Schafen zeitweise eingezäunt war.

Dank an die BUNDis für den schönen Nachmittag!

 

Apr 052013
 

NABU nimmt Stellung zum Regionalplan Energie Mittelhessen
Foto: NABU/Tino Westphal –
Windkraftanlage in Ober-Beerbach

Der NABU Hessen spricht sich in seiner Stellungnahme zum Teilregionalplan Energie Mittelhessen dafür aus, das Repowering von Windkraftanlagen für die Optimierung von Standorten zu nutzen. „Der Teilregionalplan eröffnet die Möglichkeit, alte Anlagen, die in natursensiblen Bereichen gebaut wurden, im Rahmen des Repowering an besser geeignete Standorte zu verlegen“, erklärte NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Die Mehrzahl der europäischen Vogelschutzgebiete, wichtige Zugkorridore, überregional bedeutsame Brut- und Rastflächen sowie besonders wertvolle Altholzbestände müssten künftig als Refugien zum Schutz der Biologischen Vielfalt windkraftfrei bleiben.

Eppler betont, dass es darauf ankomme, den Ausbau erneuerbarer Energien möglichst Natur schonend zu gestalten. Der Teilregionalplan Energie biete nun die Möglichkeit, ein sinnvolles  Regelwerk für den notwendigen Ausbau der Windkraft zu schaffen. Der NABU Hessen begrüße den eingeschlagenen Weg des Regierungspräsidiums Gießen hin zu einer transparenten und methodisch nachvollziehbaren Regionalplanung im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Die Ausweisung von 3,1 Prozent der Regionalfläche als Vorranggebiete für Windkraft werde vom NABU Hessen im Grundsatz mitgetragen.

Foto: NABU/Antje Schultner –
Rotmilan im Flug
Alarmiert zeigte sich der NABU Hessen über den Vorstoß der Regionalversammlung Mittelhessen vom Dezember, den Entwurf des Teilregionalplans wieder aufzuschnüren und Windkraft auch in europaweit gesicherten Vogelschutzgebieten zu ermöglichen. „Das Tafelsilber der Biologischen Vielfalt darf nicht als Verfügungsmasse für die Energiewende herhalten“, erklärte Eppler. Dem Entwurf des Teilregionalplans für Mittelhessen habe ein umfangreiches Planungsverfahren zu Grunde gelegen, in den auch die Belange des Vogelschutzes eingeflossen seien, darunter landesweite Gutachten zur Verbreitung besonders windkraftsensibler Arten sowie das Wissen vieler ehrenamtlicher Vogelkundler, die seit Jahrzehnten die Bestände heimischer Vögel erfassten. So sei es gelungen, einen akzeptablen Ausgleich zwischen der Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien und dem ebenfalls unabdingbaren Schutz seltener Vogel- und Fledermausarten zu erzielen. Es sei nicht sinnvoll, diesen mühsam gefunden Kompromiss aufzukündigen.

Der NABU Hessen fordert, zum Schutz von Waldfledermäuse und Vögeln während der Zugzeiten künftig verstärkt mit Abschaltzeiten zu arbeiten. Die Notwendigkeit des zeitweiligen Abschaltens von Windrädern müsse Investoren und Kommunen frühzeitig mitgeteilt werden, um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Als Beispiele nannte Eppler den Wollenberg und die Marburger Lahnberge im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Für die geplanten Vorranggebiete für Windkraft im Vogelsberg sieht der NABU Hessen noch erheblichen Nachbesserungs-Bedarf. Da der Vogelsberg eine hohe Dichte an Rotmilanen beheimate, seien die meisten aktuell geplanten Windvorranggebiete kritisch zu sehen. „Wir hoffen, dass sich da noch etwas bewegen lässt“, erklärte Eppler.
Mrz 252012
 

Foto: NABU/Tino Westphal – neu angelegter Froschtümpel am Beerbach
Karte: Wanderweg in Ober-Beerbach
Immerhin 28 große und kleine Kräuterliebhaber trafen sich in Ober-Beerbach. Die Kräuterwanderung führte die Gruppe vom Ortseingang Ober-Beerbach zum Auweiher, dann zum neuen Froschtümpel am Beerbach und wieder zurück.
Ziel war es, ca. 20 essbare Kräuter zu finden und gleich fürs Abendbrot zu sammeln. Giersch und Gundermann, Spitzwegerich und Taubnessel, Brennessel, Sauerampfer und Feldsalat wollen erkannt und geschmeckt sein. Die Monate März/ und April sind perfekt für den Einstieg in die wachsende Gemeinde der Kräutersammler.

Vom Besuch am neu geschaffenen Froschtümpel am Beerbach gab es noch eine Erfolgsmeldung: elf Laichballen des Grasfrosches lagen im flachen Wasser: der Tümpel ist also angenommen von seinen Bewohnern!

Auweiher in Ober-Beerbach
Totholz-Haufen zur Förderung von Hirschkäfer

& Co.
Jan 222012
 

Wanderung am Beerbach

NABU/Tino Westphal
Lämmer auf der Schaf-
weide am Auweiher.
Die Schafgruppe kommen
von hier.

Ein trüber Wintertag – aber eine Wanderung am neu angelegten Weg zwischen Ober- und Niederbeerbach lohnt sich immer. Vom Startpunkt Auweiher folgen wir dem Beerbach Richtung Nieder-Beerbach. 

Feuchtwiese mit umgebrochener Eiche – viel Totholz für den Hirschkäfer
Eine Feuchtwiese begleitet den Beerbach
Der frisch ausgebaggerte Froschtümpel am Beerbach: eine Gemeinschaftsaktion von BUND, NABU und „A Better World
Club“ ist jetzt wohl gefüllt. Zustand am 22.1.2012.
Sep 182011
 
Foto: NABU/Tino Westphal – Schafe auf den
Etzwiesen

Initiativgruppe Schafhaltung gegründet
Uli, Elke, Ecki und Tino haben eine Initiative gestartet, um die Schafhaltung in unserem Umfeld zu fördern: Zwei Schwerpunkte: vorhandene Pflegeflächen preisgünstig offen zu halten und nicht zuletzt, um die Wühlmausgruppen  – besonders die Naturgartengruppe von Uli – an das Thema Nutztierhaltung und Natur heranzuführen.

Schafe am Auweiher in Ober-Beerbach
im Frühjahr 2011

Die generationsübergreifende Gruppe Naturgarten mit Spiel und Spaß trifft sich montags von 16 – 18 Uhr in Ulis 
Garten in Malchen.

Die Schafe sollen den Sommer über vor allem am Blütenhang neben dem Grundstück der Naturgartengruppe untergebracht werden. Hier muss im Laufe des Winterhalbjahres noch einiges vorbereitet werden: Umzäunung und Unterstand fehlen.
Geeignete Weideflächen, insbesondere Magerrasen-Biotope um Malchen herum sind ein passende zusätzliche Weidegebiete: bei kurzfristig hohem Weidedruck können viele interessante Pflanzengesellschaften gefördert werden.
Die Wintermonate Oktober bis Februar werden die Schafe auf den Etzwiesen verbringen. Dort können existierende Stallanlagen genutzt werden.