Aug 262017
 

Foto: NABU/Tino Westphal – NABU-Grundstück nach der Mahd

Morgens früh ab 10 Uhr gingen die NABUs nochmals ans Werk und beendeten den Einsatz vom Vortag.

Der Winteraustrieb von Pyramidenorchis und Bocksriemenzunge war in diesem Jahr sehr früh aufgewachsen und ragt mehrere Zentimeter aus dem Boden. Einige Pflanzen wurden beschädigt, aber sie werden sich erholen. Ohne Mahd würden die Orchideen hier schnell verschwinden.

Teilnehmer vom NABU: Klaus-Dieter und Michael.

Aug 252017
 
Mahd NABU-Grundstück 08

Fotos: NABU/Tino Westphal – Mahd NABU-Grundstück

Der Winteraustrieb von Pyramidenorchis und Bocksriemenzunge ist in diesem Jahr sehr früh aufgewachsen am NABU Grundstück am Blütenhang Seeheim und ragt mehrere Zentimeter aus dem Boden. Letzte Gelegenheit für die Sommermahd, sonst würden die Orchideen leiden. 

Am Abend zieht ein heftiges Gewitter mit einer bedrohlichen Wolkenwalze auf und so muss der Einsatz abgebrochen werden. Kaum sind die Freiwillgen im Auto raucht ein heftiger Regenguss herunter.

Morgen früh ab 10 Uhr soll es weiter gehen. Freiwillige beim NABU-Einsatz sind immer willkommen.

Teilnehmer vom NABU: Klaus-Dieter, Michael und Tino.

 

Aug 052017
 
Bienenragwurz-Wiese 2

Fotos: NABU/Tino & Salem – Mahd der Bieneragwurz-Wiese

Die Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) hat in diesem Jahr schön geblüht und konnte jetzt ihre Samen verbreiten.

Vor dem einsetzenden Winteraustrieb dieser Orchideen muss jetzt die Wiese gemäht und sorgfältig abgerecht werden werden. 

Die Pflegefläche am Seeheimer Blütenhang mit einem der letzten Vorkommen der Bienen-Ragwurz ist sehr kleinteilig und droht von Bäumen und Gebüsch überwachsen zu werden. Hier müssen im Winter unbedingt noch große Götterbäume gefällt werden- die nehmen zunehmend Licht weg.

Teilnehmer: Salem und Tino

Jun 162017
 
Mäheinsatz am Blütenhang Seeheim 11 10x24s

Fotos: NABU/Tino Westphal – Mäheinsatz am Blütenhang Seeheim

Bienenragwurz

Blühende Bienenragwurz – (Ophrys apifera)

Beim Mäh-Einsatz auf den Orchideen-Wiesen: wie schon im Vorjahr breitet sich eine eingewanderte Wickenart auf den Wiesen aus. Die Große Holzbiene mag diese Wicke, für die meisten Wiesenpflanzen aber ist ihre Wuchskraft eher schädlich. Deshalb wird die Wicke gezielt ausgemäht, andere blühende Pflanzen  auf denTrockenwiesen werden möglichst geschont. 

Schachbrettfalter und Kleines Ochsenauge fliegen in wenigen Exemplaren und die Bienenragwurz (Ophrys apifera) blüht.

Teilnehmer: Klaus-Dieter, Karl-Heinz und Tino.

Mai 212017
 
NABU-Grundstück Steinschüttung

Fotos: NABU/Tino Westphal – NABU-Grundstück am Seeheimer Blütenhang

Auf dem NABU-Grundstück am Blütenhang stehen die Orchideen in voller Blüte. Dank der Pflege unseres Gebietsbetreuers Klaus-Dieter Herth kamen in diesem Jahr so viele Pyramiden-Orchideen (Anacamptis pyramidalis) und Bocksriemenzungen (Himatoglossum hircinum) wie noch nie zur Blüte.

Mai 072017
 
Bickenbacher Düne 01

Fotos: NABU/Tino Westphal – pflegeeinsatz auf der Bickenbacher Düne

Freiwillige Helfer von BUND und NABU treffen sich auf der Bickenbacher Düne. Seit Jahren werden die Dünenflächen regelmässig mit Hacken und Spaten von Brombeeren und Flieder, Mahonie und Liguster befreit.

Neben den ersten Orchideen in aufwändigem Einzelschutz zeigt sich ein Pärchen der Zauneidechse und auch ein Jungtier vom Vorjahr.  

Die Pflegemaßnahmen der letzten Jahre zeigen sichtbare Erfolge.

 

Nov 032016
 
Karte der Kernflächen HessenForst Nov 2016

Karte der Kernflächen HessenForst um Seeheim-Jugenheim und Alsbach vom November 2016. Grün: Flächen der Trance 1 Rot: Flächen der Tranche 2

HessenForst weist Kernflächen um Seeheim-Jugenheim und Alsbach aus

In Hessen sollen folgend dem Koalitionsvertrag 5% der Gesamtwaldfläche aus der Nutzung genommen werden, insgesamt 25.500 ha.

Von Seiten des NABU Seeheim wurde in diesem Zusammenhang beim NABU Landesverband die Ausweitung des bereits bestehenden 330ha großen Waldschutzgebietes am Melibokus vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde im Rahmen einer Gesamtliste vieler Gebiete zusammen mit den Naturschutzverbänden BUND und HGON der Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Priska Hinz, weitergeleitet.

Das Ministerium hat den Vorschlag für das Gebiet 6217-305 angenommen. 

Auf der beigefügten Karte sind die grün markierten Gebiete der Tranche 1 zuzurechnen, die bereits Schutzgebiet sind. Bei den rot markierten Flächen handelt es sich um die neu hinzukommenden Schutzflächen der Tranche 2. Schwerpunktmäßig hat insbesondere das Gebiet am Heiligenberg zugenommen, aber auch der untere Melibocusbereich um die  Ruine Jossa.

WaldAlle Naturwaldschutzgebiete liegen innerhalb des bereits bestehenden Natura 2000 Gebietes Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe und genießen nach Umsetzung einen noch höheren Schutzstatus, da die Flächen aus der Nutzung genommen sind und ausschließlich dem Naturschutz dienen.

 

Aug 182016
 
Einsatz NABU Grundstück 6

Fotos: NABU/Tino Westphal – Einsatz NABU Grundstück

Um das NABU-Grundstück am Seeheimer Blütenhang, gleich hinter der neu angelegten Reptilien-Kinderstube, werden die Wiesen gemäht. Genau zum richtigen Zeitpunkt: Bocksriemenzunge und Pyramidenorchis sind ausgesamt und vertrocknet und der Wintertaustrieb hat noch nicht begonnen. Auf den kleinräumigen Flächen ist der Balkenmäher das beste Werkzeug. Der Grünschnitt wird auf die vorhandenen Haufen getürmt: die bieten Reptilien und Igeln geeigneten Unterschlupf und Sonnenplätze.

Unter einer der Teichfolien, die dem Reptilienmonitoring dienen, findet Klaus-Dieter 10 kleine Schlingnattern: ein schöner Lohn für unsere Arbeit zur Optimierung der Biotope am Seeheimer Blütenhang für unsere Reptilien.

Teilnehmer vom NABU: Klaus-Dieter und Tino

Jul 122016
 
Mäharbeiten am Seeheimer Blütenhang 7

Fotos: NABU/Tino Westphal – Mäharbeiten am Seeheimer Blütenhang

Kurzer Halt auf der Fahrt zu den Gärten am Waldrand über Seeheim: In lichten Waldgebieten am Seeheimer Schloß blüht jetzt eine auf den ersten Blick unscheinbare Orchidee, die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine). Ein näherer Blick lohnt, die Blüten sind wunderschön. Der Standort an einem Steilhang zum Weg am lichten Waldrand ist typisch. Die Pflanzen verschwinden, wenn der Wald zu dicht wird. Der Waldrand an dieser Stelle benötigt etwas Pflege…

Wir finden die Wiesen meterhoch überwachsen von einer Wickenart- hier hat der Balkenmäher Mühe beim Durchkommen; einige Götterbäume versuchen Fuss zufassen. Vor allem aber: ein Blütenmeer! Besonders die Wickenblüten werden von der Großen Holzbiene (Xylocopa violacea) eifrig besucht, das Große Heupferd (Tettigonia viridissima) turnt auf den Blüten.

Flächen mit dominanter Wicke und Götterbäumen werden mit dem NABU-Balkenmäher gemäht; Stellen mit besonders reichhaltiger Blütenpracht werden ausgelassen. So entsteht ein Flickenteppich von gemähten und bis zum Herbst belassenen Wiesenstücken – so finden die Nektar-suchenden Wiesenbewohner auf alle Fälle noch Nahrung. Das Schnittgut türmt sich zu grossen Haufen – Versteckplätze für Kleintiere aller Art.

Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)

Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)

Auf dem freigelegten Wiesen sind jetzt wärmeliebende Arten  zu sehen, wie die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens).

Teilnehmer vom NABU: Klaus-Dieter und Tino

Jun 122016
 
Foto: NABU/Tino Westphal - Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) am Seeheimer Blütenhang

Foto: NABU/Tino Westphal – Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) am Seeheimer Blütenhang.

Die feuchte Witterung in diesem Jahr tut unseren einheimischen Orchideen sehr gut: die Bienen-Ragwurz hat sich kräftig entwickelt am Seeheimer Blütenhang.

Foto: NABU/Tino Westphal - Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) am Seeheimer Blütenhang

Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) Blütenstand.

Wenn die Orchideen Samen ausgebildet haben, können die Wiesen gemäht werden- in diesem Jahr besonders notwendig, denn das Gras steht einen Meter hoch und würde den Winteraustrieb behindern.